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WLAN-Torsteuerung WP17 GATOR WiFi – Installations- und Programmieranleitung

Installations- und Programmieranleitung für die Trikdis-WLAN-Torsteuerung WP17 GATOR WiFi: Anschluss, WLAN-Einrichtung, Benutzer und Berechtigungen, Steuerung aus der App Protegus 2.

  • 56 Min. Lesezeit
WLAN-Torsteuerung WP17 GATOR WiFi – Installations- und Programmieranleitung

1. Überblick

Die WP17 GATOR WiFi ist die im WLAN arbeitende Torsteuerung von Trikdis: Sie ist für die Fernsteuerung von elektrischen Toren, Schranken, Garagentoren und anderen Geräten ausgelegt. Der Benutzer steuert sie aus der App Protegus 2 – vom Telefon, vom Tablet oder im Browser –; das Gerät verwaltet bis zu 1000 Benutzer (mit E-Mail-Adresse oder RFID-Karte – einen Benutzer, der aus der App steuert, legen Sie mit seiner E-Mail-Adresse an), und für jeden Benutzer lassen sich ein eigener Zeitplan, ein Gültigkeitszeitraum und ein Zähler (wie oft er das System steuern darf) einstellen. Eine SIM-Karte hat sie nicht: Das Internet erreicht sie über das 2,4-GHz-WLAN vor Ort und arbeitet daher ohne Mobilfunkvertrag und ohne monatliche Gebühr. Über Zustandsänderungen der Ein- und Ausgänge – Auslösung und Rückstellung – benachrichtigt sie in der App, und die Ereignisse leitet sie im Format Contact ID auch an die Leitstelle weiter. Mit dem Funk-Transceiver RF-LORA lassen sich bis zu 8 drahtlose Erweiterungen iO-LORA anbinden, sodass mit einem Gerät bis zu 9 voneinander entfernte Tore oder Schranken gesteuert werden können, jeweils mit eigenem RFID-Leser. Die Einstellungen nehmen Sie mit der Software TrikdisConfig über USB-Kabel oder aus der Ferne vor.

Die WLAN-Torsteuerung WP17 GATOR WiFi: vorne die LEDs NETWORK, DATA und STATUS, unten die abnehmbare Klemmleiste (+DC, −DC, 1–4 I/O, +AUX, die Kontakte NC / C / NO des Relais – 5 OUT – und die Klemmen A / B des RS485-Busses).
Abbildung 1. Die WLAN-Torsteuerung WP17 GATOR WiFi: vorne die LEDs NETWORK, DATA und STATUS, unten die abnehmbare Klemmleiste (+DC, −DC, 1–4 I/O, +AUX, die Kontakte NC / C / NO des Relais – 5 OUT – und die Klemmen A / B des RS485-Busses).

1.1 Wofür sie gedacht ist und wie sie funktioniert

Wofür sie vor allem gedacht ist

  • Fernöffnen von Tor, Schranke und Garagentor für die Familie, die Hausgemeinschaft, die Mitarbeiter einer Firma oder die Mieter eines Parkplatzes – überall, wo es WLAN gibt: Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Büro, Betriebsgelände. Der Benutzer öffnet in der App Protegus 2 mit einer Taste, auf einem Android-Telefon mit dem auf den Startbildschirm gelegten Widget auch ohne die App zu öffnen. SIM-Karte, Mobilfunkvertrag und monatliche Gebühr entfallen.
  • Zutritt mit RFID-Karte und Code: mit einem Wiegand-26/34-Leser, Austritt per Taster, pro Benutzer mit Zeitplan (wer wann eintreten darf), Gültigkeitszeitraum und Zutrittszähler.
  • Beliebige andere Geräte aus der Ferne ein- und ausschalten, im Impuls- oder im Dauerbetrieb, auch nach Zeitplan: Beleuchtung, Bewässerung, Pumpe, Heizung.
  • Mehrere Tore in einem System: mit den Modulen RF-LORA und iO-LORA drahtlos bis zu 8 weitere Standorte, jeder mit eigenem Relais, Eingang und RFID-Leser – Flexible, drahtlose Zutrittskontrolle mit dem System GATOR RF-LoRa.

Wie sie funktioniert

  • Steuerung: aus der mobilen und der Web-App Protegus 2, mit dem Android-Widget, vor Ort mit RFID-Karte und Code; als lokale Automatik über einen Eingang (CTRL by IN) oder nach Zeitplan. Auf Anrufe und SMS reagiert sie nicht – sie hat keine SIM-Karte. Wenn Steuerung per Anruf oder SMS nötig ist oder am Tor kein WLAN vorhanden ist, ist die Mobilfunk-Variante GV17 GATOR das richtige Gerät.
  • Benachrichtigung des Benutzers: per Push-Nachricht in der App Protegus 2 über die Ereignisse der Ein- und Ausgänge und über den Test.
  • Übertragung an die Leitstelle: mit Contact-ID-Ereigniscodes an die Software- und Hardware-IP-Empfänger von Trikdis (TCP/IP oder UDP/IP über das WLAN), die mit jeder Leitstellensoftware zusammenarbeiten; Haupt- und Ersatzempfänger – bricht die Verbindung zum Hauptempfänger ab, gehen die Meldungen automatisch an den Ersatzempfänger; die Ereignisse können gleichzeitig an die Leitstelle und in Protegus 2 gehen.
  • Ein- und Ausgänge: 4 universelle Klemmen (als Eingang NO, NC oder EOL 10 kΩ, als Ausgang Open-Collector, 50 mA) und 1 Relaisausgang (1 A / 30 V DC, 0,5 A / 125 V AC). Jede Erweiterung iO-LORA ergänzt das System um 1 Eingang und 1 Relaisausgang (höchstens 8 Erweiterungen, also insgesamt höchstens 8 weitere Eingänge und 8 weitere Ausgänge).
  • Installation und Einrichtung: Mit dem WLAN koppeln Sie das Gerät aus der App Protegus 2 über die Taste PAIR – am Router muss nichts geändert werden; die Benutzer fügen Sie in Protegus 2 (als Administrator) oder mit der Software TrikdisConfig hinzu und löschen sie dort; die Einrichtung erfolgt über ein USB-Mini-B-Kabel oder aus der Ferne; die Firmware lässt sich auch aus der Ferne aktualisieren.
Trikdis WP17 intelligenter WiFi-ControllerTrikdis WP17 intelligenter WiFi-Controller

1.2 Technische Daten

Merkmal Wert
Versorgungsspannung 9–32 V DC
Stromaufnahme 150 mA
Universelle Ein-/Ausgänge 4; als Eingang NC, NO, EOL = 10 kΩ, als Ausgang Open-Collector (OC), höchstens 50 mA
Ausgang 1 Relais, 1 A / 30 V DC, 0,5 A / 125 V AC
Verbindung zur Leitstelle TCP/IP oder UDP/IP über das WLAN
Protokoll der Ereignisübertragung TRK_TCP oder TRK_UDP
Verschlüsselungsschlüssel 6 Zeichen
WLAN 2,4 GHz, 802.11 b/g/n; Verschlüsselung WPA, WPA2 oder gemischt (WPA mixed)
Netzwerkeinstellung DHCP (automatisch) oder manuelle IP-Einstellung (vom Telefon oder vom Computer aus)
Speicher für nicht gesendete Ereignisse bis zu 60 Ereignisse
Ereignisprotokoll bis zu 5000 Ereignisse
Zur Steuerung berechtigte Benutzer 1000
Unterstützte Module Erweiterung iO-LORA (über den Funk-Transceiver RF-LORA, höchstens 8; für die Nutzung von iO-LORA muss ein Funk-Transceiver RF-LORA an die WP17 angeschlossen werden)
Betriebsumgebung –10 … +50 °C, höchstens 80 % relative Luftfeuchtigkeit bei +20 °C
Abmessungen 88 × 62 × 26 mm
Gewicht 80 g

Nur 2,4-GHz-WLAN

Die WP17 verbindet sich ausschließlich mit einem 2,4-GHz-WLAN (802.11 b/g/n); 5-GHz-Netze sieht sie nicht. Wenn Ihr Router beide Frequenzbänder unter einem Namen sendet, wird auch bei der Kopplung das 2,4-GHz-Netz benötigt.

1.3 Teile und Klemmen des Geräts

Die Zahlen in der Abbildung bezeichnen die Teile des Geräts; die Bedeutung der Klemmen gibt die Tabelle an.

Die Teile der WP17: links die Vorderansicht, rechts die Leiterplatte unter der abgenommenen Frontabdeckung.
Abbildung 2. Die Teile der WP17: links die Vorderansicht, rechts die Leiterplatte unter der abgenommenen Frontabdeckung.
  • 1 LED-Anzeigen
  • 2 Öffnung zum Abnehmen der Frontabdeckung
  • 3 USB-Mini-B-Buchse für die Programmierung
  • 4 abnehmbare Klemmleiste
  • 5 Taste PAIR – Einschalten des WLAN-Kopplungsmodus (Konfigurationsmodus)
Klemme Funktion
+DC Versorgungsspannung 9–32 V DC, Pluspol
−DC Minuspol der Versorgungsspannung; gemeinsamer Bezugspunkt der Eingänge
1 I/O universelle Klemme: Eingang (NO, NC, EOL) oder Open-Collector-Ausgang
2 I/O universelle Klemme: Eingang oder Ausgang
3 I/O universelle Klemme: Eingang oder Ausgang
4 I/O universelle Klemme: Eingang oder Ausgang
+AUX positiver Versorgungsausgang für externe Geräte (Relais, LED)
NC Öffnerkontakt des Relais (im Ruhezustand geschlossen)
C gemeinsamer Kontakt des Relais
NO Schließerkontakt des Relais (im Ruhezustand offen)
A RS485 Leitung A des RS485-Busses (Funk-Transceiver RF-LORA)
B RS485 Leitung B des RS485-Busses

Den Relaisausgang führen Software und App unter dem Namen 5 OUT (Output5); die vier universellen Klemmen heißen in der Software 1 I/O … 4 I/O. 1 I/O und 2 I/O sind ab Werk NO-Eingänge, 3 I/O und 4 I/O Open-Collector-Ausgänge; in der Werksansicht von TrikdisConfig stehen alle vier Klemmen auf Disabled – die Funktion stellen Sie in jedem Fall auf der Seite IN/OUT ein (Punkt 5.3). Die 12-polige Klemmleiste lässt sich vom Gerät abziehen.

1.4 LED-Anzeigen

LED Licht Bedeutung
NETWORK grün, Dauerlicht mit dem WLAN verbunden
grünes Blinken Verbindung mit dem WLAN wird aufgebaut
gelbes Blinken WLAN-Signalstärke mit 0–5 Blinkimpulsen
schnelles grün-gelbes Blinken WLAN-Kopplungsmodus (Konfigurationsmodus)
DATA grün, Dauerlicht Meldung wird gesendet
gelb, Dauerlicht im Speicher befinden sich Ereignisse, die auf das Senden warten
STATUS grünes Blinken kein Betriebsfehler
1 rotes Blinken kann sich nicht mit dem WLAN verbinden
2 rote Blinkimpulse WLAN-Signal zu schwach
3 rote Blinkimpulse kann sich nicht mit dem primären IP-Empfänger verbinden
4 rote Blinkimpulse kann sich nicht mit dem Server von Protegus 2 verbinden
5 rote Blinkimpulse kann sich mit keinem Empfängerkanal verbinden
6 rote Blinkimpulse die interne Uhr ist nicht gestellt
7 rote Blinkimpulse die Versorgungsspannung ist zu niedrig

Wenn keine LED leuchtet, prüfen Sie die Versorgungsspannung und den Anschluss. Wenn STATUS mit 2 roten Blinkimpulsen ein schwaches Signal meldet, suchen Sie für das Gerät einen Platz näher am Router oder stellen Sie einen WLAN-Zugangspunkt näher auf.

Die DATA-LED ist die einfachste Internetprüfung. Die DATA-LED leuchtet, wenn sich im Speicher des Geräts eine Meldung befindet, die auf das Senden wartet. Das Grün der NETWORK-LED sagt nur, dass die Netzwerkverbindung aufgebaut ist – bei einem Mobilfunkgerät hat es sich im Netz des Anbieters angemeldet, bei einem Ethernet-Gerät steht die Verbindung bis zum Router –, nicht aber, dass das Gerät auch das Internet erreicht. Ist die NETWORK-LED grün, leuchtet die DATA-LED aber auch nach einem Ereignis oder Testbericht dauerhaft, funktioniert die Internetverbindung nicht: Die Meldung kann nicht gesendet werden. Im Mobilfunknetz liegt der Fehler meist am APN oder am Datendienst der SIM-Karte, bei Ethernet am Router, an der Firewall oder am DNS. Erlischt die DATA-LED, wurde die Meldung gesendet, und die Datenverbindung ist in Ordnung.

1.5 Lieferumfang und benötigtes Zubehör

In der Verpackung: 1 WLAN-Torsteuerung WP17 GATOR WiFi, 3 Widerstände 10 kΩ, 1 doppelseitiges Klebeband (5 cm) und 2 Schrauben. Eine Antenne liegt nicht bei und wird auch nicht benötigt: Die WLAN-Antenne befindet sich auf der Leiterplatte.

Was Sie benötigen

Vergewissern Sie sich vor Beginn der Installation, dass Sie alles nötige Zubehör haben: USB-Mini-B-Kabel für die Einrichtung · mindestens 4-adriges Kabel für den Anschluss · Schlitzschraubendreher 2,5 mm · Gleichspannungsnetzteil 9–32 V, mindestens 0,2 A (oder der DC-Versorgungsausgang des Torantriebs) · ein vor Ort verfügbares 2,4-GHz-WLAN und dessen Passwort · die App Protegus 2 auf Ihrem Telefon mit angemeldetem Konto · die Installationsanleitung des gesteuerten Geräts (Torantrieb, Schranke) mit dem Anschluss des Steuereingangs und des Torzustandsausgangs. Diese Teile sind nicht im Lieferumfang: Beschaffen Sie das nötige Zubehör separat beim Händler.

2. Schnelle Inbetriebnahme

Die WP17 hat keine SIM-Karte – mit dem WLAN koppeln Sie sie aus der App

Das Gerät erreicht das Internet über das WLAN vor Ort, deshalb ist der erste Schritt immer die Kopplung. Dafür muss am Router nichts geändert werden: Die App Protegus 2 baut über die Taste PAIR der WP17 eine vorübergehende Verbindung zum Gerät auf und übergibt ihm den Namen und das Passwort des WLANs. Danach verbindet sich das Gerät selbstständig, und das Tor öffnen Sie mit der Taste Output5 der App.

2.1 Inbetriebnahme in vier Schritten

  1. Befestigen und anschließen nach den Plänen in Kapitel 3: die Versorgung (9–32 V DC) an die Klemmen +DC und −DC, den Steuereingang des Torantriebs an die Kontakte C und NO des Relais. Setzen Sie das Gerät an einen Ort mit gutem WLAN-Empfang (Punkt 3.1).
  2. Schalten Sie die Versorgung ein. Die Bedeutung der LEDs steht in Punkt 1.4; ohne WLAN zeigt die LED STATUS mit 1 rotem Blinken, dass sich das Gerät noch nicht verbinden kann – vor der Kopplung ist das normal.
  3. Koppeln Sie das Gerät aus Protegus 2 mit dem WLAN (Punkt 4.1 Schritt für Schritt, mit Bildern): Add new system → die MAC-Nummer des Geräts vom Aufkleber oder aus dem QR-Code → Start WiFi configuration WP17 → nehmen Sie die Abdeckung der WP17 ab und drücken Sie 3 Sekunden lang die Taste PAIR (die LED NETWORK blinkt schnell grün-gelb) → wählen Sie das WLAN aus, geben Sie sein Passwort ein → Connect → geben Sie den Namen des Systems ein → Skip.
  4. Probieren Sie es aus. Spätestens nach 1 Minute ist das System Online; auf die Taste Output5 zieht das Relais für 3 Sekunden an, das Tor öffnet sich. Die LED NETWORK leuchtet grün und blinkt entsprechend der Signalstärke gelb, STATUS blinkt grün.

2.2 Nur Berechtigte sollen öffnen können

Die WP17 kann nur steuern, wer in Protegus 2 Zugriff auf das System hat: Wer das System hinzugefügt hat, ist sein Administrator und legt die weiteren Benutzer mit E-Mail-Adresse in der App (Punkt 4.3) oder auf der Seite User list von TrikdisConfig (Punkt 5.6) an; die RFID-Karten und die Codes registrieren Sie an derselben Stelle. Jedem Benutzer lassen sich Zeitplan, Gültigkeitszeitraum und Zähler zuordnen, gesperrte Karten und Adressen können auf die Sperrliste gesetzt werden.

Ändern Sie die Werkscodes

Die beiden Werkscodes des Geräts sind bekannt (123456): der Administratorcode (System Options → Administrator Code), mit dem sich alle Einstellungen der WP17 ändern lassen, und der Cloud-Zugangscode (IP Reporting → Cloud Access Code), den Protegus 2 beim Hinzufügen des Systems abfragt. Ersetzen Sie bei der ersten Inbetriebnahme beide in TrikdisConfig (Punkt 5.2 und 5.5).

2.3 Leitstelle und weitere Einstellungen

  • Protegus-Cloud: ab Werk eingeschaltet (IP Reporting → Enable cloud service, Punkt 5.5) – deshalb funktionieren Kopplung und App ohne weitere Einstellungen; schalten Sie sie nicht aus.
  • Leitstelle: Geben Sie auf der Seite IP Reporting Adresse, Port und Verschlüsselungsschlüssel des Empfängers ein (TCP/IP oder UDP/IP), auf der Seite System Options die Objektkennung (Punkt 5.2 und 5.5).
  • WLAN ohne Telefon: Name und Passwort des WLANs können Sie auch in TrikdisConfig über das USB-Kabel eingeben (System Options → Communicator network settings, Punkt 5.2); dort lässt sich auch eine feste IP-Adresse statt DHCP angeben.
  • Empfohlene Reihenfolge der Einstellungen: WLAN-Kopplung → Administrator- und Cloud-Code → Funktion der Ein- und Ausgänge, Impulsdauer → Benutzer, RFID-Karten, Zeitpläne → Leitstelle → Prüfung nach Kapitel 7.

3. Installation und Anschluss

Achtung!

Es ist verboten, die Verkabelung an einem unter Spannung stehenden Gerät durchzuführen. Vor der Arbeit muss die Stromversorgung getrennt werden (einschließlich der Backup-Batterien).

Dieses Kapitel beschreibt die Befestigung der WP17, die Stromversorgung, den Anschluss von Torantrieb, Eingängen, Relais und Anzeige-LED sowie anschließend den Anschluss des RFID-Lesers und der Erweiterungen RF-LORA + iO-LORA. Die Klemmenbezeichnungen in den Plänen stimmen mit der Beschriftung des Geräts überein (Punkt 1.3).

3.1 Befestigung und Montageort

  1. Nehmen Sie die Frontabdeckung ab (stecken Sie den Schraubendreher in die seitliche Öffnung und hebeln Sie die Abdeckung ab) und ziehen Sie dann die Klemmleiste ab.
  2. Nehmen Sie die Leiterplatte aus dem Gehäuse: Drücken Sie die Haltelasche ein und heben Sie die Platine heraus.
  3. Befestigen Sie die Rückwand des Gehäuses mit Schrauben (oder mit dem beiliegenden doppelseitigen Klebeband) am gewünschten Ort.
  4. Setzen Sie die Leiterplatte und die Klemmleiste wieder ein.
  5. Setzen Sie die Frontabdeckung wieder auf.
Links die Haltelasche der Leiterplatte (in Pfeilrichtung gedrückt gibt sie die Platine frei), rechts die beiden Schraubenlöcher der Rückwand.
Abbildung 3. Links die Haltelasche der Leiterplatte (in Pfeilrichtung gedrückt gibt sie die Platine frei), rechts die beiden Schraubenlöcher der Rückwand.

Die Klemmleiste ist abziehbar: So lässt sich das Gerät mit einem Handgriff spannungsfrei machen oder neu starten, beim Anschließen ist es leichter zu handhaben, und für die USB-Programmierung kann das Gerät zum Computer gebracht werden.

Wo soll das Gerät sitzen?

Die WLAN-Antenne befindet sich auf der Platine, deshalb schwächen ein Metallgehäuse und dicke Wände den Empfang: Im metallenen Steuerungsgehäuse des Torantriebs reicht das WLAN oft nicht hin. Wählen Sie einen Ort, an dem die Zahl der gelben Blinkimpulse der LED NETWORK möglichst groß ist (Punkt 1.4); wenn die LED STATUS mit 2 roten Blinkimpulsen ein schwaches Signal meldet, setzen Sie das Gerät außerhalb des Gehäuses oder stellen Sie einen WLAN-Zugangspunkt näher auf.

3.2 Stromversorgung und Anschluss des Torantriebs

Die WP17 arbeitet mit 9–32 V DC (mindestens 0,2 A); Wechselspannung verträgt sie nicht, deshalb ist der 24-V-AC-Zubehörausgang der Torantriebe nicht direkt für sie geeignet – in diesem Fall wird der DC-Ausgang des Torantriebs oder ein separates Gleichspannungsnetzteil benötigt. Das Gerät hat keinen Notstromakku: Wenn sich das Tor auch bei Stromausfall öffnen muss, betreiben Sie es an einer unterbrechungsfreien Stromversorgung. Der Steuereingang des Torantriebs kommt an die Kontakte C und NO des Relais; der Impuls des Relais bewirkt dasselbe wie die Taste der Fernbedienung. Verdrahten Sie die WP17 nach dem folgenden Plan.

Stromversorgung und Anschluss des Torantriebs: Gleichspannungsnetzteil 9–32 V, 0,2 A, Pluspol an +DC, Minuspol an −DC; der Steuereingang des Torantriebs an die Kontakte C und NO des Relais (5 OUT); Belastbarkeit des Relais 1 A / 30 V DC oder 0,5 A / 125 V AC.
Abbildung 4. Stromversorgung und Anschluss des Torantriebs: Gleichspannungsnetzteil 9–32 V, 0,2 A, Pluspol an +DC, Minuspol an −DC; der Steuereingang des Torantriebs an die Kontakte C und NO des Relais (5 OUT); Belastbarkeit des Relais 1 A / 30 V DC oder 0,5 A / 125 V AC.
  • 1 Gleichspannungsnetzteil („DC power supply source“), 9–32 V, 0,2 A
  • 2 Torsteuerung („Door control“) – der Steuereingang des Torantriebs

Führen Sie den Anschluss in jedem Fall im spannungsfreien Zustand durch. Die Klemmen der Steuereinheit des Torantriebs und deren Nennspannung beschreibt die Dokumentation des Torantriebs – der Plan zeigt nur die typische Anordnung.

Die meisten Torantriebe haben einen Torzustandsausgang (OUT), der anzeigt, ob das Tor offen oder geschlossen ist; das kann ein Spannungsausgang oder ein Relaisausgang sein. Im Plan ist das Hilfsrelais K1 an einen Torantrieb mit Spannungsausgang angeschlossen: Bei offenem Tor liegen zwischen den Klemmen OUT und N des Torantriebs ~230 V an, das Relais K1 zieht an und aktiviert den Eingang 1 I/O der WP17. So folgt der Zustand von 1 I/O genau der Stellung des Tors, die auch Protegus 2 und das Symbol des Widgets anzeigen – die zugehörige Einstellung steht in Punkt 5.9. Bei einem Torantrieb mit Relaisausgang entfällt K1, der Zustandskontakt kann direkt zwischen 1 I/O und −DC angeschlossen werden.

Verbindung der Steuereinheit des Torantriebs (der linke Kasten, „Gate control unit“) mit der WP17 über das Hilfsrelais K1: der 24-V-Versorgungsausgang des Torantriebs an die Klemme +DC der WP17, 0 V an −DC; die Klemmen OUT und N des Torantriebs an die Spule des Relais K1, der Kontakt von K1 zwischen den Klemmen 1 I/O und −DC der WP17; die Klemme COM des Torantriebs an den Kontakt C von 5 OUT der WP17, die Klemme IN an den Kontakt NO von 5 OUT.
Abbildung 5. Verbindung der Steuereinheit des Torantriebs (der linke Kasten, „Gate control unit“) mit der WP17 über das Hilfsrelais K1: der 24-V-Versorgungsausgang des Torantriebs an die Klemme +DC der WP17, 0 V an −DC; die Klemmen OUT und N des Torantriebs an die Spule des Relais K1, der Kontakt von K1 zwischen den Klemmen 1 I/O und −DC der WP17; die Klemme COM des Torantriebs an den Kontakt C von 5 OUT der WP17, die Klemme IN an den Kontakt NO von 5 OUT.

3.3 Eingänge

Die vier universellen Klemmen der WP17 (1 I/O … 4 I/O) lassen sich als Eingang oder Ausgang einstellen. Als Eingang arbeiten sie gegenüber der Klemme −DC und können vom Typ NO, NC oder EOL (mit 10-kΩ-Abschlusswiderstand) sein; drei Abschlusswiderstände liegen bei. An einen Eingang können Sie den Zustandsausgang oder den Endschalter des Tors (Punkt 3.2 und 5.9), den Austrittstaster (Punkt 3.6) oder jeden beliebigen Melder bzw. Kontakt anschließen, über dessen Änderung Sie eine Push-Nachricht erhalten oder mit dem Sie einen Ausgang schalten möchten (CTRL by IN, Punkt 5.3). Funktion, Typ und Reaktionszeit stellen Sie auf der Seite IN/OUT von TrikdisConfig ein. Der Anschluss muss dem eingestellten Eingangstyp (NC, NO, EOL) entsprechen – nach den folgenden Plänen.

Die vier Anschlussarten der Eingänge zwischen −DC und der Klemme I/O. Von links nach rechts: **Normally open (NO)** – Schließerkontakt: Schließen = Auslösung, Öffnen = Rückstellung; **Normally closed (NC)** – Öffnerkontakt: Öffnen = Auslösung, Schließen = Rückstellung; **NC + 10 kΩ EOL** – Öffnerkontakt mit in Reihe geschaltetem 10-kΩ-Widerstand: Kurzschluss und Unterbrechung = Auslösung, 10 kΩ = Ruhe; **NO + 10 kΩ EOL** – Schließerkontakt mit parallelem 10-kΩ-Widerstand: Kurzschluss und Unterbrechung = Auslösung, 10 kΩ = Ruhe.
Abbildung 6. Die vier Anschlussarten der Eingänge zwischen −DC und der Klemme I/O. Von links nach rechts: Normally open (NO) – Schließerkontakt: Schließen = Auslösung, Öffnen = Rückstellung; Normally closed (NC) – Öffnerkontakt: Öffnen = Auslösung, Schließen = Rückstellung; NC + 10 kΩ EOL – Öffnerkontakt mit in Reihe geschaltetem 10-kΩ-Widerstand: Kurzschluss und Unterbrechung = Auslösung, 10 kΩ = Ruhe; NO + 10 kΩ EOL – Schließerkontakt mit parallelem 10-kΩ-Widerstand: Kurzschluss und Unterbrechung = Auslösung, 10 kΩ = Ruhe.

3.4 Anschluss eines Relais an den universellen Ausgang

Als Ausgang ist die Klemme I/O ein Open-Collector-Ausgang mit höchstens 50 mA Belastbarkeit: Direkt kann sie nur die Spule eines kleinen Relais schalten. Mit den Kontakten des Relais lässt sich jedes beliebige Gerät aus der Ferne ein- und ausschalten. Ein Ende der Spule kommt an die Klemme +AUX, das andere an den Ausgang; in TrikdisConfig muss die Funktion der Klemme auf Output gestellt werden (Punkt 5.3).

Externes Relais am universellen Ausgang: die Spule zwischen +AUX und der als Ausgang eingestellten Klemme I/O (xI/O); die Kontakte NC, C und NO des Relais schalten das Gerät.
Abbildung 7. Externes Relais am universellen Ausgang: die Spule zwischen +AUX und der als Ausgang eingestellten Klemme I/O (xI/O); die Kontakte NC, C und NO des Relais schalten das Gerät.
  • R Relais („Relay“)

3.5 Anschluss einer Anzeige-LED

Zur örtlichen Anzeige des Ausgangszustands kann auch eine LED an den universellen Ausgang angeschlossen werden: von der Klemme +AUX über einen Vorwiderstand 2,2 kΩ (2k2) zur LED, von dort zum Ausgang; die Funktion der Klemme ist auch hier Output.

LED am universellen Ausgang: +AUX → Vorwiderstand 2k2 (2,2 kΩ) → LED → die als Ausgang eingestellte Klemme I/O (xI/O).
Abbildung 8. LED am universellen Ausgang: +AUX → Vorwiderstand 2k2 (2,2 kΩ) → LED → die als Ausgang eingestellte Klemme I/O (xI/O).

3.6 Anschluss eines RFID-Lesers (Wiegand 26/34)

Die WP17 nimmt einen Wiegand-26/34-RFID-Leser auf (Karten- oder Codetastatur-Leser). Mit den in der Benutzerliste angelegten Karten und Codes schaltet der Leser nur den Ausgang 5 OUT; Berechtigung, Zeitplan und Zähler je Benutzer gelten auch für den Leser. Der Farbcode der Leitungen entspricht dem Wiegand-Standard: rot +U, schwarz GND, grün D0, weiß D1. Anschluss: rot → +DC, schwarz → −DC, grün (D0) → 1 I/O, weiß (D1) → 2 I/O; der Austrittstaster zwischen −DC und 3 I/O. Der Leser wird aus derselben Versorgung wie die WP17 betrieben, 9–16 V DC, 0,5 A.

Haken Sie auf der Seite IN/OUT von TrikdisConfig das Kontrollkästchen Wiegand reader mode an (Punkt 5.3); danach schaltet ein Druck auf den an 3 I/O angeschlossenen Austrittstaster den Ausgang 5 OUT für die eingestellte Impulsdauer ein. Die Karten legen Sie auf der Seite User list an (Punkt 5.6.2).

Anschluss eines Wiegand-26/34-Lesers und des Austrittstasters: Gleichspannungsversorgung 9–16 V, 0,5 A, an die Klemmen +DC und −DC; die rote Leitung des Lesers (+U) an +DC, die schwarze (GND) an −DC, die grüne (D0) an 1 I/O, die weiße (D1) an die Klemme 2 I/O; der Austrittstaster zwischen den Klemmen −DC und 3 I/O; der Torantrieb an den Kontakten C und NO des Relais (1 A / 30 V DC, 0,5 A / 125 V AC).
Abbildung 9. Anschluss eines Wiegand-26/34-Lesers und des Austrittstasters: Gleichspannungsversorgung 9–16 V, 0,5 A, an die Klemmen +DC und −DC; die rote Leitung des Lesers (+U) an +DC, die schwarze (GND) an −DC, die grüne (D0) an 1 I/O, die weiße (D1) an die Klemme 2 I/O; der Austrittstaster zwischen den Klemmen −DC und 3 I/O; der Torantrieb an den Kontakten C und NO des Relais (1 A / 30 V DC, 0,5 A / 125 V AC).
  • 1 Gleichspannungsnetzteil („DC power supply“), 9–16 V, 0,5 A
  • 2 Eingangsleser („Entry reader“) – RFID-Leser mit Tastatur, Wiegand 26/34 („RFID reader with keypad (Wiegand 26/34)“)
  • 3 Austrittstaster („»Exit« button“)
  • 4 Torsteuerung („Gate control“) – der Steuereingang des Torantriebs; Belastbarkeit des Relais 1 A / 30 V DC, 0,5 A / 125 V AC
  • rote Leitung, +U („R - red (+U)“)
  • schwarze Leitung, GND („B - black (GND)“)
  • grüne Leitung, D0 („G - green (D0)“)
  • weiße Leitung, D1 („W - white (D1)“)
TrikdisConfig – IN/OUT, **Tag reader settings**: **Wiegand reader mode** angehakt; die Zeile **5 OUT** mit Funktion **Output**, Typ **Pulse**, Impuls 3 s.
Abbildung 10. TrikdisConfig – IN/OUT, Tag reader settings: Wiegand reader mode angehakt; die Zeile 5 OUT mit Funktion Output, Typ Pulse, Impuls 3 s.

Wenn der Leser mit 5-V-Signalpegel (Kleinspannung) arbeitet, haken Sie das Kontrollkästchen Low voltage reader an; wenn der Leser sehr kurze Impulse liefert und das Gerät die Karte nicht erkennt, schalten Sie mit dem Kontrollkästchen Disable reader filter den internen Filter aus (Punkt 5.3).

3.7 Erweiterungen RF-LORA und iO-LORA mit RFID-Leser

Ab der Firmware 1.21 der WP17 lässt sich das System drahtlos erweitern: Der Funk-Transceiver RF-LORA wird an den RS485-Bus angeschlossen (A–A, B–B, gemeinsame Versorgung 9–16 V DC) und hält per Funk die Verbindung zu bis zu 8 Erweiterungen iO-LORA. Jede Erweiterung iO-LORA ergänzt das System um einen Eingang und einen Relaisausgang, und an jede kann ein eigener Wiegand-26/34-RFID-Leser angeschlossen werden: Der Leser schaltet nur den Relaisausgang seiner eigenen Erweiterung, keinen entfernten Ausgang. So lassen sich mit einer WP17 bis zu 9 Tore steuern (das eigene Relais und 8 Erweiterungen), jedes mit eigenem Kartenleser und Austrittstaster – Einzelheiten der Lösung: Flexible, drahtlose Zutrittskontrolle mit dem System GATOR RF-LoRa.

Trikdis RF-Lora Wireless Expander-ModulTrikdis RF-Lora Wireless Expander-Modul Trikdis io-lora Wireless Expander-ModulTrikdis io-lora Wireless Expander-Modul
Funk-Transceiver RF-LORA an der WP17 und Erweiterungen iO-LORA mit RFID-Leser: gemeinsame Versorgung 9–16 V DC, 0,5 A für WP17 und RF-LORA (+DC – +DC, −DC – −DC); RS485: A RS485 – A RS485, B RS485 – B RS485; Funkverbindung zwischen RF-LORA und den Erweiterungen iO-LORA 1…8, höchstens 5000 m; jede iO-LORA erhält eine eigene Versorgung 9–16 V; der Leser an der iO-LORA: rot (+U) an +DC, schwarz (GND) an −DC, grün an D0, weiß an die Klemme D1; Austrittstaster zwischen den Klemmen COM und IN der iO-LORA; der Torantrieb an den Kontakten C und NO des Relais der iO-LORA (2 A / 230 V AC).
Abbildung 11. Funk-Transceiver RF-LORA an der WP17 und Erweiterungen iO-LORA mit RFID-Leser: gemeinsame Versorgung 9–16 V DC, 0,5 A für WP17 und RF-LORA (+DC – +DC, −DC – −DC); RS485: A RS485 – A RS485, B RS485 – B RS485; Funkverbindung zwischen RF-LORA und den Erweiterungen iO-LORA 1…8, höchstens 5000 m; jede iO-LORA erhält eine eigene Versorgung 9–16 V; der Leser an der iO-LORA: rot (+U) an +DC, schwarz (GND) an −DC, grün an D0, weiß an die Klemme D1; Austrittstaster zwischen den Klemmen COM und IN der iO-LORA; der Torantrieb an den Kontakten C und NO des Relais der iO-LORA (2 A / 230 V AC).
  • 1 Gleichspannungsnetzteil („DC power supply“), 9–16 V, 0,5 A
  • W Funkverbindung („Wireless connection“), höchstens 5000 m („up to 5000 m“)
  • 2 RFID-Leser mit Tastatur, Wiegand 26/34 („RFID reader with keypad (Wiegand 26/34)“)
  • 3 Austrittstaster („»Exit« button“)
  • 4 Torsteuerung („Gate control“) – der Steuereingang des Torantriebs; Belastbarkeit des Relais der iO-LORA 2 A / 230 V AC
  • rote Leitung, +U („R - red (+U)“)
  • schwarze Leitung, GND („B - black (GND)“)
  • grüne Leitung, D0 („G - green (D0)“)
  • weiße Leitung, D1 („W - white (D1)“)

Die Entfernungsangaben „bis … m“ sind theoretische Höchstwerte, die unter idealen Bedingungen erreichbar sind. In der Praxis ergeben Qualität und Verlegung des Kabels, Störquellen und bei Funkverbindungen Wände und Gelände eine deutlich geringere Reichweite. Planen Sie mit Reserve, und prüfen Sie bei langen Strecken die Verbindung bei der Inbetriebnahme.

Einstellung in TrikdisConfig (die Beschreibung der Fenster steht in Kapitel 5):

  1. Starten Sie TrikdisConfig, verbinden Sie die WP17 über das USB-Kabel oder melden Sie sich aus der Ferne an, und lesen Sie die Einstellungen aus (Read [F4] – die Software zeigt die aktuellen Einstellungen des Geräts; wenn sie danach fragt, geben Sie den 6-stelligen Administrator- oder Errichtercode ein). Wählen Sie auf der Seite Modules in der Liste den Eintrag iO-LORA controller und tragen Sie in das Feld Serial No. die sechsstellige Seriennummer der Erweiterung ein (auf dem Aufkleber der Erweiterung). Das RF-LORA muss nicht eigens angelegt werden.
TrikdisConfig – Modules: in Zeile 1 ist **iO-LORA controller** ausgewählt, in das Feld **Serial No.** kommt die Seriennummer.
Abbildung 12. TrikdisConfig – Modules: in Zeile 1 ist iO-LORA controller ausgewählt, in das Feld Serial No. kommt die Seriennummer.
  1. Für jede angelegte Erweiterung iO-LORA erscheinen in der Liste der Seite IN/OUT ein Eingang (zum Beispiel 6 IN) und ein Ausgang (7 OUT). Die Funktion des Eingangs sollte Exit button sein (hier schließen die Klemmen IN und COM der Erweiterung den Austrittstaster an): Bei Betätigung schaltet das Relais der Erweiterung (im Beispiel 7 OUT) für die eingestellte Impulsdauer ein. Der Ausgangstyp ist Pulse, die Impulsdauer passend zum Torantrieb (im Beispiel 3 s); Wiegand reader mode muss angehakt sein.
TrikdisConfig – IN/OUT: die Funktion von **6 IN** ist **Exit button** (NO), die Ausgänge **5 OUT** und **7 OUT** sind vom Typ **Pulse** mit 3 s Impuls; **Wiegand reader mode** angehakt.
Abbildung 13. TrikdisConfig – IN/OUT: die Funktion von 6 IN ist Exit button (NO), die Ausgänge 5 OUT und 7 OUT sind vom Typ Pulse mit 3 s Impuls; Wiegand reader mode angehakt.
  1. Geben Sie auf der Seite User list den Namen des Benutzers, die Nummer der RFID-Karte (RFID Code) und bei einem Codeleser den Code ein, haken Sie En an und markieren Sie, welchen Ausgang er steuern darf. Schreiben Sie die Einstellungen (Write [F5]), warten Sie das Ende der Aktualisierung ab, dann Disconnect, und ziehen Sie das USB-Kabel ab.
TrikdisConfig – User list: bei den Benutzern ist **RFID Code** ausgefüllt, der Ausgang 5 markiert, der Code eingegeben.
Abbildung 14. TrikdisConfig – User list: bei den Benutzern ist RFID Code ausgefüllt, der Ausgang 5 markiert, der Code eingegeben.
  1. Prüfung: Schalten Sie den Ausgang mit der Karte oder dem Code ein und drücken Sie dann den Austrittstaster – das Relais muss beide Male für die eingestellte Impulsdauer anziehen.

4. Steuerung

Die WP17 steuern Sie aus der App Protegus 2 – vom Telefon, vom Tablet oder im Browser –, auf einem Android-Telefon auch mit einem Widget auf dem Startbildschirm; vor Ort mit RFID-Karte und Code (Punkt 3.6). Auf Anrufe und SMS reagiert das Gerät nicht: Es hat keine SIM-Karte.

4.1 WLAN-Kopplung aus Protegus 2

In Protegus 2 öffnet der Benutzer das Tor von überall aus, sieht den Zustand des Tors (wenn der Torzustand angeschlossen ist, Punkt 3.2 und 5.9), erhält die Ereignisse als Push-Nachricht und verwaltet als Administrator auch die Benutzer. Die App ist kostenlos; für das Telefon laden Sie sie aus den App-Stores, im Browser öffnet sie sich unter https://web.protegus.app. Bei der WP17 ist das Hinzufügen des Systems zugleich die WLAN-Kopplung: Die App übergibt dem Gerät während des Hinzufügens den Namen und das Passwort des WLANs.

Protegus 2
Protegus 2 at Play store
Protegus 2 at App store
Protegus 2 app in any browser

Bevor Sie das System hinzufügen

Formal gelten für das Hinzufügen zwei Voraussetzungen: Die Versorgung muss eingeschaltet sein (die LED STATUS blinkt grün), und das Gerät muss im Netz sein (die LED NETWORK leuchtet grün und blinkt gelb). In der Praxis: Die Versorgung muss in Ordnung sein (die LED STATUS blinkt – ohne Netz rot, die Kopplung lässt sich trotzdem starten), auf Ihrem Telefon muss WLAN eingeschaltet sein, und Sie sollten Namen und Passwort des 2,4-GHz-WLANs zur Hand haben. War das Gerät schon im Netz (die LED NETWORK leuchtet grün und blinkt gelb), entfallen die Schritte 3–9: Das System wird nach Eingabe der Kennung sofort hinzugefügt.

  1. Melden Sie sich bei Protegus 2 an (oder registrieren Sie ein neues Konto) und wählen Sie im Menü den Punkt Add new system (neues System hinzufügen).
Das Menü von Protegus 2 mit dem Punkt **Add new system**.
Abbildung 15. Das Menü von Protegus 2 mit dem Punkt Add new system.
  1. Geben Sie die eindeutige Kennung des Geräts ein, die MAC-Nummer (Unique ID (MAC)) – sie steht auf dem Aufkleber an der Unterseite des Geräts und auf der Verpackung –, oder lesen Sie mit der Taste Scan QR Code den QR-Code des Aufklebers ein, und tippen Sie dann auf Next. Hat der Errichter den Werkswert 123456 des Cloud Access Code geändert, fragt die App auch diesen ab.
Eingabe der Kennung: In das Feld **Unique ID/IMEI** kommt die MAC-Nummer, oder mit der Taste **Scan QR Code** lässt sich der QR-Code des Aufklebers einlesen; danach **Next**.
Abbildung 16. Eingabe der Kennung: In das Feld Unique ID/IMEI kommt die MAC-Nummer, oder mit der Taste Scan QR Code lässt sich der QR-Code des Aufklebers einlesen; danach Next.
  1. Die App prüft das Gerät. Da die WP17 noch nicht im Netz ist, erscheint der Bildschirm Device is offline: Wählen Sie hier die Zeile Start WiFi configuration WP17.
Der Bildschirm **Check device**: Das Gerät ist offline, unten die Möglichkeit **Start WiFi configuration WP17**.
Abbildung 17. Der Bildschirm Check device: Das Gerät ist offline, unten die Möglichkeit Start WiFi configuration WP17.
  1. Nehmen Sie mit einem Schlitzschraubendreher die Frontabdeckung der WP17 ab und drücken Sie die Taste PAIR auf der Platine 3 Sekunden lang, bis die LED NETWORK schnell grün-gelb zu blinken beginnt; dann lassen Sie los. Das Gerät ist im Kopplungsmodus.
Der Bildschirm **Scanning nearby WP17**: Die App sucht das Gerät und zeigt, dass die Taste so lange gedrückt zu halten ist, bis die LED NETWORK grün-gelb blinkt.
Abbildung 18. Der Bildschirm Scanning nearby WP17: Die App sucht das Gerät und zeigt, dass die Taste so lange gedrückt zu halten ist, bis die LED NETWORK grün-gelb blinkt.
  1. Warten Sie, bis die App das Gerät gefunden hat (Found WP17), und tippen Sie auf OK.
Der Bildschirm **Found WP17** mit der Taste **OK**.
Abbildung 19. Der Bildschirm Found WP17 mit der Taste OK.
  1. Wählen Sie in der Liste das WLAN aus, mit dem sich die WP17 verbinden soll.
Der Bildschirm **WiFi configuration**: das ausgewählte Netz aus der Liste der Netze in der Umgebung.
Abbildung 20. Der Bildschirm WiFi configuration: das ausgewählte Netz aus der Liste der Netze in der Umgebung.
  1. Geben Sie das Passwort des WLANs ein und tippen Sie auf OK.
Eingabe des WLAN-Passworts.
Abbildung 21. Eingabe des WLAN-Passworts.
  1. Tippen Sie auf Connect: Die App übergibt dem Gerät die Netzdaten über eine vorübergehende WLAN-Verbindung.
Die Frage **Connect to device?**: Protegus 2 verwendet für das Gerät ein vorübergehendes WLAN; **Connect**.
Abbildung 22. Die Frage Connect to device?: Protegus 2 verwendet für das Gerät ein vorübergehendes WLAN; Connect.
  1. Warten Sie, bis sich das Gerät mit dem Netz und der Cloud verbunden hat (Waiting for device to come online).
Der Verbindungsbildschirm mit Countdown.
Abbildung 23. Der Verbindungsbildschirm mit Countdown.
  1. Geben Sie den Namen des Systems ein (und prüfen Sie die Zeitzone), dann Next.
Der Bildschirm **Add new system**: der Name des Systems und die Zeitzone.
Abbildung 24. Der Bildschirm Add new system: der Name des Systems und die Zeitzone.
  1. Auf dem Bildschirm System added successfully können Sie den Schritt Personalize mit der Taste Skip überspringen: Die Namen der Ausgänge und Eingänge können Sie auch später ändern.
Das System ist hinzugefügt; die Taste **Skip**.
Abbildung 25. Das System ist hinzugefügt; die Taste Skip.
  1. Warten Sie höchstens 1 Minute, bis die Aufschrift mit gelbem Hintergrund verschwindet. Die WP17 verlässt den Kopplungsmodus nach einigen Minuten von selbst; wenn Sie nicht so lange warten möchten, drücken Sie erneut 3 Sekunden lang die Taste PAIR, bis das schnelle grün-gelbe Blinken der LED NETWORK aufhört. Setzen Sie die Frontabdeckung wieder auf.
Die WP17 in Protegus 2: Das System ist **Online**, der gelbe Balken zeigt, dass bis zum vollen Betrieb höchstens 1 Minute zu warten ist.
Abbildung 26. Die WP17 in Protegus 2: Das System ist Online, der gelbe Balken zeigt, dass bis zum vollen Betrieb höchstens 1 Minute zu warten ist.
  1. Das Tor öffnen Sie mit der Taste Output5. Tipp: Drücken Sie lange auf die Taste, wählen Sie Bearbeiten, tippen Sie dann auf das Symbol, wählen Sie ein zur Nutzung passendes Symbol (Tor, Schranke, Garage) und speichern Sie. Wenn der Torzustand angeschlossen ist, zeigt das Symbol auch den offenen und den geschlossenen Zustand des Tors.
Der Startbildschirm des Systems mit der Taste **Output5** – sie schaltet das Relais der WP17.
Abbildung 27. Der Startbildschirm des Systems mit der Taste Output5 – sie schaltet das Relais der WP17.

4.2 Widget auf dem Startbildschirm des Telefons

Die Taste zum Öffnen des Tors können Sie auch auf den Startbildschirm des Telefons legen, so öffnen Sie mit einer Berührung, ohne die App zu öffnen. Das funktioniert nur unter Android; wie das Widget platziert wird, kann sich von Telefon zu Telefon etwas unterscheiden. Die WP17 muss in Protegus 2 hinzugefügt sein, und Sie müssen in der App angemeldet sein; schließen Sie danach das Fenster der App.

  1. Berühren Sie lange eine freie Stelle des Startbildschirms und wählen Sie in der erscheinenden Leiste den Eintrag Widgets.
  2. Suchen Sie in der Liste Protegus 2 und wählen Sie das Widget Switch Protegus 2.
  3. Wählen Sie den zu steuernden Ausgang (WP17 Output5) und tippen Sie auf ADD WIDGET.
  4. Die Taste erscheint auf dem Startbildschirm. Kehren Sie zum Startbildschirm zurück und tippen Sie auf das Symbol. Probieren Sie es aus: Nach dem Tippen zeigt eine kreisförmige Anzeige, dass der Ausgang eingeschaltet hat; bei angeschlossenem Torzustand zeigt die Farbe der Taste den offenen und den geschlossenen Zustand des Tors.
Schritt 1 – nach langem Berühren des Startbildschirms der Menüpunkt **Widgets**.
Abbildung 28. Schritt 1 – nach langem Berühren des Startbildschirms der Menüpunkt Widgets.
Schritt 2 – unter den Widgets von Protegus 2 das Widget **Switch Protegus 2**.
Abbildung 29. Schritt 2 – unter den Widgets von Protegus 2 das Widget Switch Protegus 2.
Schritt 3 – Auswahl des Ausgangs **WP17 Output5** und die Taste **ADD WIDGET**.
Abbildung 30. Schritt 3 – Auswahl des Ausgangs WP17 Output5 und die Taste ADD WIDGET.
Schritt 4 – das Widget **Output5** auf dem Startbildschirm; die grüne Taste zeigt den eingeschalteten Ausgang (das offene Tor).
Abbildung 31. Schritt 4 – das Widget Output5 auf dem Startbildschirm; die grüne Taste zeigt den eingeschalteten Ausgang (das offene Tor).

4.3 Benutzerverwaltung in der App

Als Administrator können Sie auch in Protegus 2 Benutzer anlegen und löschen; der angelegte Benutzer sieht und öffnet das Tor über sein eigenes Konto und erhält die Ereignisse als Push-Nachricht.

  1. Öffnen Sie auf dem Bildschirm des Systems das Menü Settings (Einstellungen) und dann den Punkt System configuration.
  2. Wählen Sie die Liste Users (Benutzer) und tippen Sie auf die Taste + (neuer Benutzer).
  3. Geben Sie die E-Mail-Adresse und den Namen des Benutzers ein, bei vorhandenem Leser die Nummer der RFID-Karte und bei einem Codeleser seinen Code (Punkt 5.6), und markieren Sie, welchen Ausgang er steuern darf (Output5).
  4. Tippen Sie auf Add user (Benutzer hinzufügen): Der neue Benutzer erscheint in der Liste. Mit der Taste Back kehren Sie zum Hauptfenster zurück.

Zeitplan, Gültigkeitszeitraum und Zähler stellen Sie pro Benutzer auf der Seite User list von TrikdisConfig ein (Punkt 5.6); gesperrte Adressen und Karten kommen auf die Sperrliste (Punkt 5.6.4).

5. Einstellung mit der Software TrikdisConfig

Alle Einstellungen der WP17 sind mit dem Windows-Programm TrikdisConfig erreichbar – über das USB-Kabel oder aus der Ferne (Kapitel 6). WLAN-Kopplung und Toröffnung funktionieren aus der App auch ohne das Programm (Kapitel 2 und 4); das Programm brauchen Sie, wenn Sie RFID-Karten, Zeitpläne, die Funktion der Ein- und Ausgänge, Erweiterungsmodule oder die Leitstelle einstellen oder die Werkscodes ändern.

 Alle Trikdis-Geräte können mit einer gemeinsamen Software programmiert werden. Die Software heißt TrikdisConfig und kann von der Herstellerwebsite heruntergeladen werden.

Nach dem Download installieren Sie das Programm. Wenn bei jedem Start von TrikdisConfig eine neue Version verfügbar ist, laden Sie das empfohlene Update herunter und installieren Sie es!

  1. Nehmen Sie mit einem Schlitzschraubendreher die Frontabdeckung der WP17 ab, wie in der Abbildung gezeigt.
  2. Verbinden Sie die WP17 über ein USB-Mini-B-Kabel mit dem Computer.
  3. Starten Sie TrikdisConfig. Die Software erkennt das Gerät und öffnet das Programmierfenster der WP17.
  4. Klicken Sie auf Read [F4]: Die Software liest die aktuellen Einstellungen des Geräts aus. Wenn sie danach fragt, geben Sie im Pop-up-Fenster den 6-stelligen Administratorcode ein (ab Werk 123456).
Abnehmen der Frontabdeckung: Den Schraubendreher an der oberen Kante einstecken und nach unten bewegen, dann springt die Abdeckung ab; daneben die USB-Mini-B-Buchse.
Abbildung 32. Abnehmen der Frontabdeckung: Den Schraubendreher an der oberen Kante einstecken und nach unten bewegen, dann springt die Abdeckung ab; daneben die USB-Mini-B-Buchse.
  Solange das USB-Kabel am Trikdis-Gerät (und das andere Ende am Computer) angeschlossen ist, wechselt das Gerät in den Programmiermodus.
  • Dabei stoppt der normale Betrieb des Geräts,
  • es wird über das USB-Kabel mit Strom versorgt,
  • nach dem Abziehen startet es neu (sofern es an der Versorgung hängt).

Zu den Werkseinstellungen führt die Taste Restore unten links im Programmierfenster zurück (Punkt 5.8).

5.1 Die Statusleiste

Nach dem Anschließen und Auslesen des Geräts (Read [F4]) werden unten im Fenster die wichtigsten Daten des Geräts angezeigt:

Beschriftung Bedeutung
IMEI / Unique ID, bei einem Ethernet-Gerät MAC / Unique ID Die eindeutige Kennung des Geräts: bei einem Gerät mit SIM-Karte die IMEI, bei einem Ethernet-Gerät die MAC-Adresse. Dieselbe steht auf der Verpackung und auf der Rückseite des Geräts.
Status Der aktuelle Betriebszustand.
Device Der Gerätetyp (Typbezeichnung). Prüfen Sie, ob hier der Typ Ihres eigenen Geräts steht.
SN Seriennummer.
BL Die Version des Bootloaders.
FW Die Version der Firmware.
HW Die Version der Hardware.
State Die Verbindungsart: USB oder Fernzugriff (remote).
Administrator / Installer Die Zugriffsebene der programmierenden Person (nach Eingabe des Passworts).

Nach Abschluss der Einstellungen schreiben Sie sie mit der Schaltfläche Write [F5] in das Gerät; mit den Schaltflächen Open [F8] und Save [F9] können Sie den gesamten Einstellungssatz in einer Datei speichern und in ein anderes Gerät laden. Save [F9] speichert die Einstellungen in einer Einstellungsdatei, Open [F8] öffnet die gespeicherte Datei; die gespeicherten Einstellungen können Sie später auch in andere Geräte laden und so mehrere Geräte schnell mit identischen Einstellungen einrichten.

Die eindeutige Kennung der WP17 ist die MAC-Nummer: Sie steht im linken Feld der Statusleiste unter dem Namen MAC/Unique ID, und dieselbe fragt Protegus 2 beim Hinzufügen des Systems (Punkt 4.1) und die Fernprogrammierung (Kapitel 6) ab.

Die Statusleiste der WP17: im linken Feld **MAC/Unique ID**, unten **Status: reading done**, **Device: WP17_3001** (der Typcode), die Seriennummer, die Version von **BL** und **FW**, die Verbindungsart (USB). Das Feld **Device** muss die Form **WP17_xxxx** haben.
Abbildung 33. Die Statusleiste der WP17: im linken Feld MAC/Unique ID, unten Status: reading done, Device: WP17_3001 (der Typcode), die Seriennummer, die Version von BL und FW, die Verbindungsart (USB). Das Feld Device muss die Form WP17_xxxx haben.

5.2 Seite „System Options“

Die allgemeinen Einstellungen des Geräts: Kennung, Zeit, Administratorcode, Test und die Daten des WLANs.

TrikdisConfig – **System Options**: die Gruppen **General**, **Periodical Test** und **Communicator network settings**.
Abbildung 34. TrikdisConfig – System Options: die Gruppen General, Periodical Test und Communicator network settings.

Gruppe General

  • Object ID – die von der Leitstelle erhaltene Objektkennung (4-stellige Hexadezimalzahl, 0–9, A–F). Verwenden Sie nicht die Werte FFFE und FFFF.
  • Time set – die Quelle der Zeitsynchronisation (zum Beispiel NTP server).
  • Time zone – die Verschiebung der Zeitzone, wenn die Zeit von einem NTP-Server kommt (zum Beispiel Mitteleuropäische Zeit: +1).
  • Daylight saving time – haken Sie es an, wenn es im Land eine Sommerzeit gibt: Das Gerät stellt die Uhr im Frühjahr und im Herbst selbst um; DST region – die Region, nach deren Regeln umgestellt wird (Europa).
  • Administrator Code – der Administratorcode: Damit lassen sich alle Parameter der WP17 ändern (ab Werk 123456 – ändern Sie ihn).
  • User list language – der Zeichensatz der Benutzerliste (die Namen können mit den Buchstaben dieser Sprache eingegeben werden).

Gruppe Periodical Test

  • Test Enable – angehakt sendet das Gerät regelmäßig eine Testmeldung.
  • Test period – die Zeit zwischen den Testmeldungen (Tage und Stunden).
  • Start test at – der Zeitpunkt des ersten Tests.
  • To mobile application – angehakt geht die Testmeldung auch an die App Protegus 2.

Gruppe Communicator network settings – die Daten der WLAN-Verbindung; die Kopplung aus der App (Punkt 4.1) füllt dieselben Felder aus, über das USB-Kabel können Sie sie aber auch von Hand eingeben.

  • DHCP mode – angehakt erhält das Gerät die Netzwerkeinstellungen (IP-Adresse, Subnetzmaske, Gateway) automatisch vom Router; leer geben Sie sie von Hand ein.
  • Static IP, Subnet mask, Default gateway – die feste IP-Adresse, die Subnetzmaske und die Adresse des Gateways bei manueller Einstellung.
  • Wifi SSID name – der Name des WLANs, mit dem sich die WP17 verbindet (2,4-GHz-Netz).
  • Wifi SSID password – das Passwort des WLANs.

5.3 Seite „IN/OUT“

Die Einstellungen der Ein- und Ausgänge, des RFID-Lesers und der Zeitpläne der Ausgänge, auf drei Reitern: IN/OUT, Scheduler, Holidays.

5.3.1 Reiter IN/OUT – die Ein- und Ausgänge

In der Tabelle steht pro Zeile eine Klemme; hier legen Sie fest, welche Klemme Eingang und welche Ausgang ist und wie sie meldet.

TrikdisConfig – **IN/OUT**: die Tabelle **Input/Output settings** (im Werksbild sind 1–4 I/O ausgeschaltet, **5 OUT** ist ein Ausgang vom Typ **Pulse** mit 3 s Impuls), darunter die Gruppe **Tag reader settings**.
Abbildung 35. TrikdisConfig – IN/OUT: die Tabelle Input/Output settings (im Werksbild sind 1–4 I/O ausgeschaltet, 5 OUT ist ein Ausgang vom Typ Pulse mit 3 s Impuls), darunter die Gruppe Tag reader settings.

Gruppe Input/Output settings

  • Terminal – die Nummer der Klemmen der WP17 (1 I/O … 4 I/O, 5 OUT; die Klemmen der Erweiterungen am Ende der Liste).
  • Function – die Funktion der Klemme: Input (Eingang), Output (Ausgang) oder Disabled (ausgeschaltet).
  • Name – der Name des Eingangs oder Ausgangs (so erscheint er in der App).
  • Type – beim Eingang der Schaltungstyp (NC, NO, EOL = 10 kΩ), beim Ausgang die Arbeitsweise: Pulse (Impuls) oder Level (Dauerbetrieb, zwei Zustände).
  • Inactive – nach der ersten Auslösung meldet der Eingang so lange nicht erneut; 0 = ausgeschaltet.
  • Delay – die Reaktionszeit des Eingangs in Millisekunden (ab Werk 400 ms).
  • CMS – angehakt geht das Ereignis an die Leitstelle und auch in Protegus 2.
  • No rest. – kein Rückstellungsereignis senden.
  • Pulse – die Impulsdauer in Sekunden, wenn der Ausgang vom Typ Pulse ist (ab Werk 3 s an 5 OUT; für einen Torantrieb genügen meist 1–3 s).
  • Sched – die Nummer des Zeitplans, der den Ausgang steuert (vom Reiter Scheduler).
  • Assign IN – der dem Ausgang zugeordnete Eingang: Die App zeigt statt des Ausgangszustands den tatsächlichen Zustand des Eingangs (des Tors) an (Punkt 5.9).
  • Confirm – die Nummer des Eingangs, dessen aktiver Zustand Voraussetzung für das Schalten des Ausgangs ist.
  • CTRL by IN – die Auslösung des gewählten Eingangs schaltet den Ausgang (lokale Automatik, funktioniert auch ohne Netz).

Gruppe Tag reader settings – die Einstellungen des RFID-Lesers (Anschluss in Punkt 3.6)

  • Wiegand reader mode – haken Sie es an, wenn ein Wiegand-26/34-RFID-Leser an die WP17 angeschlossen ist.
  • Entry/Exit event with output – angehakt entsteht auch beim Schalten des Ausgangs aus der App ein Eintritts- / Austrittsereignis.
  • Disable reader filter – schaltet den internen Filter für kurze Impulse aus, wenn das Gerät die Signale des Lesers nicht erkennt.
  • Low voltage reader – für einen Leser mit Kleinspannung (5-V-Signalpegel).

5.3.2 Reiter Scheduler – Zeitpläne der Ausgänge

Die Ausgänge können nach Zeitplan auch selbsttätig schalten (zum Beispiel das Tor während der Arbeitszeit offen, abends geschlossen). Dafür sind drei Dinge nötig: Geben Sie die Uhrzeit und die Wochentage ein, aktivieren Sie den Zeitplan (Enable) und ordnen Sie ihn dem Ausgang zu. Den Zeitplan ordnen Sie in der Spalte Sched des Ausgangs zu.

TrikdisConfig – IN/OUT, Reiter **Scheduler**: je Zeitplan Aktivierung, Sperre, manueller Start, Ausgangsmodus, Feiertagsmodus, Start- und Endzeit mit den Wochentagen.
Abbildung 36. TrikdisConfig – IN/OUT, Reiter Scheduler: je Zeitplan Aktivierung, Sperre, manueller Start, Ausgangsmodus, Feiertagsmodus, Start- und Endzeit mit den Wochentagen.
  • Name – der Name des Zeitplans.
  • Enable – Aktivierung des Zeitplans.
  • Lock – angehakt lässt sich der Ausgang während der aktiven Zeit des Zeitplans nicht auf anderem Weg (aus der App, mit der Karte) schalten.
  • MANUAL – angehakt schaltet der Ausgang beim Start des Zeitplans nicht selbsttätig; der Zeitplan startet, wenn der Benutzer den Ausgang einschaltet.
  • Output mode – die Arbeitsweise des Ausgangs während des Zeitplans: Level – der Ausgang ist während des angegebenen Zeitraums durchgehend eingeschaltet; Pulse – der Ausgang schaltet am Beginn und am Ende des Zeitplans für die eingestellte Impulsdauer.
  • Holiday mode – wie der Zeitplan an einem Feiertag arbeiten soll; Hol – haken Sie es an, wenn an Feiertagen die Feiertagszeiten verwendet werden sollen.
  • Start time – die Wochentage und die Uhrzeit, ab der der Ausgang einschaltet.
  • End time – die Wochentage und die Uhrzeit, bis zu der der Ausgang eingeschaltet bleibt.

Ist der Modus des Ausgangs Level und nur End time angegeben, schaltet der Ausgang zum angegebenen Zeitpunkt aus, falls er bis dahin eingeschaltet war. Der Zeitplan muss dem Ausgang zugeordnet werden, sonst läuft er nicht.

5.3.3 Reiter Holidays – Feiertage

Hier geben Sie die Kalendertage (Feiertage) an, an denen der Zeitplan mit den Feiertagszeiten arbeitet – also die Tage, für die ein zusätzliches Schalten des in der Tabelle Scheduler angegebenen Ausgangs zu Feiertagszeiten eingestellt werden kann.

TrikdisConfig – IN/OUT, Reiter **Holidays**: Feiertagszeiträume mit Start- und Enddatum, mit der Start- und Endzeit an Feiertagen.
Abbildung 37. TrikdisConfig – IN/OUT, Reiter Holidays: Feiertagszeiträume mit Start- und Enddatum, mit der Start- und Endzeit an Feiertagen.
  • En. – Aktivierung des Feiertagszeitraums.
  • Start date, Stop date – der erste und der letzte Tag des Zeitraums.
  • Start time on holidays, Stop time on holidays – die Start- und Endzeit an Feiertagen.

5.4 Seite „Modules“

An die WP17 lassen sich über den Funk-Transceiver RF-LORA bis zu 8 drahtlose Erweiterungen iO-LORA anbinden (ab Firmware 1.21); die an die iO-LORA-Erweiterungen angeschlossenen RFID-Leser können 8 weitere Tore steuern – eine Erweiterung mit einem Leser ein Tor. Den Funk-Transceiver RF-LORA müssen Sie nicht in die Liste aufnehmen. Anschluss und vollständiger Einrichtungsablauf stehen in Punkt 3.7.

TrikdisConfig – **Modules**: acht Erweiterungsplätze (ab Werk **Not available**); in der Auswahlliste **Module** der Eintrag **iO-LORA controller**; daneben das Feld **Serial No.**
Abbildung 38. TrikdisConfig – Modules: acht Erweiterungsplätze (ab Werk Not available); in der Auswahlliste Module der Eintrag iO-LORA controller; daneben das Feld Serial No.
  • Module – wählen Sie in der Liste das angeschlossene Modul (iO-LORA controller).
  • Serial No. – die 6-stellige Seriennummer des Moduls (auf dem Aufkleber am Gehäuse und an der Verpackung des Moduls).

Eingang und Ausgang der angelegten Erweiterung erscheinen in der Liste der Seite IN/OUT (zum Beispiel 6 IN und 7 OUT bei der 1. Erweiterung) und lassen sich genauso verwenden wie die eigenen der WP17.

Relaiserweiterung iO4R

An die WP17 lässt sich am RS485-Bus auch die Relaiserweiterung iO4R anschließen: Sie dient zur Überwachung und zur Fernüberbrückung der Sicherheitssensoren der Torautomatik sowie zum Zählen der Torzyklen. Eingerichtet wird sie in der App Protegus 2, im Modus Advanced Gator Monitoring, der beim Anlegen der Torsteuerung gewählt werden kann – siehe die Anleitung zum iO4R.

5.5 Seite „IP Reporting“

Die WP17 sendet die Ereignisse an den IP-Empfänger der Leitstelle und in die Protegus-Cloud; die Cloud und den Cloud-Zugangscode finden Sie ebenfalls auf dieser Seite.

TrikdisConfig – **IP Reporting**: **Primary channel** und **Backup channel** (ab Werk ausgeschaltet), **Settings** und die Gruppe **Cloud application** mit den Kontrollkästchen **Enable cloud service**, **Parallel reporting** und dem Code **Cloud Access Code**.
Abbildung 39. TrikdisConfig – IP Reporting: Primary channel und Backup channel (ab Werk ausgeschaltet), Settings und die Gruppe Cloud application mit den Kontrollkästchen Enable cloud service, Parallel reporting und dem Code Cloud Access Code.

Gruppe Primary channel – die Meldungen der WP17 können Sie an die Leitstelle senden; dazu müssen die Kommunikationskanäle mit dem Empfänger der Leitstelle eingerichtet werden.

  • Communication type – die Verbindungsart mit dem Empfänger der Leitstelle: TCP/IP oder UDP/IP; Disabled = keine Übertragung.
  • Domain or IP – der Domainname oder die IP-Adresse des Empfängers.
  • Port – der Netzwerkport des Empfängers.
  • Encryption Key – 6-stelliger Verschlüsselungsschlüssel, der mit dem im Empfänger eingestellten übereinstimmen muss.

Gruppe Backup channel – der Ersatzempfänger, mit denselben Einstellungen wie der primäre.

Gruppe Settings

  • Return to primary after – nach dieser Zeit versucht das Gerät, vom Ersatzkanal auf den primären Kanal zurückzukehren.
  • IP Ping period – Aktivierung und Intervall der PING-Signale, die die Verbindung aufrechterhalten.
  • Backup reporting after – nach so vielen erfolglosen Versuchen wechselt das Gerät auf den Ersatzkanal.

Gruppe Cloud application

  • Enable cloud service – Einschalten der Protegus-Cloud (ab Werk ein): Die WP17 kommuniziert mit der App und lässt sich mit TrikdisConfig auch aus der Ferne programmieren (Kapitel 6). Wenn Sie es ausschalten, ist sie aus der App nicht steuerbar.
  • Parallel reporting – angehakt gehen die Ereignisse gleichzeitig an die Leitstelle und in Protegus 2; leer erhält die App sie erst nach der Quittung der Leitstelle.
  • Cloud Access Code – 6-stelliger Code für die Verbindung mit Protegus 2 (ab Werk 123456); diesen fragt die App beim Hinzufügen des Systems ab, wenn er nicht der Werkscode ist.

5.6 Seite „User list“

Die Liste der Benutzer, die Registrierung der RFID-Karten, die Benutzerzeitpläne und die Sperrliste – auf drei Reitern.

5.6.1 Reiter Users – die Benutzer

In der Tabelle steht pro Zeile ein Benutzer mit seinen Berechtigungen; die WP17 verwaltet bis zu 1000 Benutzer (Nummern 11–1010).

TrikdisConfig – **User list**, Reiter **Users**: oben das Suchfeld, die Tasten **Register RFID** und **Clear users**; in der Tabelle **ID**, **E-mail address**, **RFID Code**, **Name**, **En**, **Schedule**, die Spalte des Ausgangs **5** und die Taste **More Settings**; Zeile 10 ist der Werkseintrag **Not authorized**.
Abbildung 40. TrikdisConfig – User list, Reiter Users: oben das Suchfeld, die Tasten Register RFID und Clear users; in der Tabelle ID, E-mail address, RFID Code, Name, En, Schedule, die Spalte des Ausgangs 5 und die Taste More Settings; Zeile 10 ist der Werkseintrag Not authorized.
  • E-mail address – die E-Mail-Adresse des Benutzers (damit meldet er sich bei Protegus 2 an).
  • RFID Code – die Kennnummer der RFID-Karte (des Schlüsselanhängers), wenn ein Leser vorhanden ist und der Benutzer eine Karte hat.
  • Name – der Name des Benutzers.
  • En – Aktivierung des Benutzers: angehakt darf er die Ausgänge schalten.
  • Schedule – die Nummer des Zeitplans, nach dem der Benutzer steuern darf (Punkt 5.6.3).
  • Outputs (im Beispiel die Spalte 5) – der bzw. die vom Benutzer steuerbaren Ausgänge.
  • Code – bei einem Wiegand-26/34-Leser mit Codetastatur der vierstellige Code des Benutzers (im Fenster More settings Keypad code).
  • More Settings – das Fenster mit den weiteren Einstellungen (unten).

Die Zeile Nummer 10, Not authorized, ist ein Werkseintrag (bei der Mobilfunk-Variante GV17 steht er für die Berechtigung unbekannter Anrufernummern); für die WP17 sagt die Dokumentation dazu nichts – lassen Sie ihn, wie er ist.

Weitere Einstellungen (More settings) – Benutzer (11–1010)

TrikdisConfig – **User settings** bei einem Benutzer: **Enabled**, **Valid from** / **Valid until**, **Enable counter**, **Set counter**, **Current counter**, **Can control outputs** (OUT5) und **Can control iO-LORA outputs**.
Abbildung 41. TrikdisConfig – User settings bei einem Benutzer: Enabled, Valid from / Valid until, Enable counter, Set counter, Current counter, Can control outputs (OUT5) und Can control iO-LORA outputs.
  • Enabled – angehakt darf der Benutzer die Ausgänge schalten.
  • Name, E-mail address, RFID code, Keypad code – die Daten entsprechend den Spalten der Liste.
  • Assign scheduler – der Zeitplan bzw. die Zeitpläne, während derer der Benutzer steuern darf.
  • Valid from, Valid until – Beginn und Ende der Berechtigung (Datum und Uhrzeit) – zum Beispiel für einen Mieter oder einen Gast.
  • Enable counter – Einschalten des Zählers; Set counter – wie oft der Benutzer innerhalb der angegebenen Zeit steuern darf; Current counter – die Zahl der bisherigen Schaltvorgänge.
  • Can control outputs – die steuerbaren unter den eigenen Ausgängen der WP17; Can control iO-LORA outputs – die steuerbaren unter den Ausgängen der iO-LORA-Erweiterungen (Punkt 3.7).

5.6.2 Registrierung einer RFID-Karte (eines Schlüsselanhängers)

  1. Schließen Sie den RFID-Leser an (Punkt 3.6), schalten Sie die Versorgung der WP17 ein, starten Sie TrikdisConfig und verbinden Sie sich über das USB-Kabel oder aus der Ferne. Haken Sie auf der Seite IN/OUT das Kontrollkästchen Wiegand reader mode an.
  2. Klicken Sie auf der Seite User list auf die Taste Register RFID.
TrikdisConfig – User list: die Taste **Register RFID** über der Benutzertabelle.
Abbildung 42. TrikdisConfig – User list: die Taste Register RFID über der Benutzertabelle.
  1. Das Registrierungsfenster öffnet sich (Add RFID tag/card to reader).
Das RFID-Registrierungsfenster: Die Karte ist an den Leser zu halten; die Taste **STOP registration** beendet die Registrierung.
Abbildung 43. Das RFID-Registrierungsfenster: Die Karte ist an den Leser zu halten; die Taste STOP registration beendet die Registrierung.
  1. Halten Sie die Karte an den Leser. Sobald der Leser sie eingelesen hat, öffnet sich ein neues Fenster: Geben Sie den Namen des Benutzers ein (Enter user name), haken Sie User can control PGM Output 5 an und klicken Sie auf ADD. Wiederholen Sie das mit den weiteren Karten.
Das Fenster der eingelesenen Karte: der Name, das Kontrollkästchen **User can control PGM Output 5** und die Taste **ADD**.
Abbildung 44. Das Fenster der eingelesenen Karte: der Name, das Kontrollkästchen User can control PGM Output 5 und die Taste ADD.
  1. Wenn Sie alle Karten angelegt haben, klicken Sie auf STOP registration und schreiben Sie dann mit Write [F5] die Kartenliste auf das Gerät.
Die Rückmeldung **User added** und die Taste **STOP registration**.
Abbildung 45. Die Rückmeldung User added und die Taste STOP registration.

Karte anhand ihrer Nummer anlegen: Die auf die Karte gedruckte Kennnummer können Sie auch direkt in das Feld RFID Code eintragen; geben Sie den Namen ein, haken Sie En und den steuerbaren Ausgang an, dann Write [F5].

TrikdisConfig – User list: die Zeile des Benutzers mit der Kartennummer im Feld **RFID Code**, mit Namen, **En** angehakt, Ausgang 5 markiert; oben die Taste **Write [F5]**.
Abbildung 46. TrikdisConfig – User list: die Zeile des Benutzers mit der Kartennummer im Feld RFID Code, mit Namen, En angehakt, Ausgang 5 markiert; oben die Taste Write [F5].

Karte aus Protegus 2 anlegen: Wählen Sie in der Benutzerliste das Hinzufügen eines neuen Benutzers, geben Sie E-Mail-Adresse, Namen, die Kennnummer der Karte und bei einem Codeleser den Code ein, markieren Sie den Ausgang und speichern Sie (Punkt 4.3).

5.6.3 Reiter Scheduler – Zeitpläne der Benutzer

Der Benutzer darf nur während des zugeordneten Zeitplans steuern (zum Beispiel die Reinigungskraft werktags zwischen 6 und 8 Uhr). Den Zeitplan ordnen Sie in der Spalte Schedule des Benutzers oder im Feld More settings → Assign scheduler zu.

TrikdisConfig – User list, Reiter **Scheduler**: vier Zeitpläne, jeweils mit **Enable**, Start- und Endzeit mit den Wochentagen.
Abbildung 47. TrikdisConfig – User list, Reiter Scheduler: vier Zeitpläne, jeweils mit Enable, Start- und Endzeit mit den Wochentagen.
  • Name – der Name des Zeitplans.
  • Enable – Aktivierung des Zeitplans.
  • Start time – die Wochentage und die Uhrzeit, ab der der Benutzer steuern darf.
  • Stop time – die Wochentage und die Uhrzeit, bis zu der er steuern darf.

5.6.4 Reiter Black list – Sperrliste

Wen Sie hier aufnehmen, der kann das Gerät auf keine Weise steuern.

TrikdisConfig – User list, Reiter **Black list**: die Tabelle der gesperrten E-Mail-Adressen und Kartennummern.
Abbildung 48. TrikdisConfig – User list, Reiter Black list: die Tabelle der gesperrten E-Mail-Adressen und Kartennummern.

Auf der Sperrliste stehen die E-Mail-Adressen und RFID-Kartennummern, denen die Steuerung der WP17 verboten ist. Einen Eintrag können Sie auch direkt aus dem Ereignisprotokoll aufnehmen: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen oder die Kartennummer und wählen Sie den Menüpunkt Add to Black List.

5.7 Seite „Events Log“

Das eigene Ereignisprotokoll des Geräts – für die Fehlersuche und zum Nachverfolgen der Zutritte.

TrikdisConfig – **Events Log**: die Tasten **Read Log** und **Clear Log**; bei den Ereignissen die laufende Nummer, der Name oder die E-Mail-Adresse des Benutzers, der Code, die Zeit und die Beschreibung des Ereignisses (zum Beispiel **Output ON** / **Output OFF**, OUT 5).
Abbildung 49. TrikdisConfig – Events Log: die Tasten Read Log und Clear Log; bei den Ereignissen die laufende Nummer, der Name oder die E-Mail-Adresse des Benutzers, der Code, die Zeit und die Beschreibung des Ereignisses (zum Beispiel Output ON / Output OFF, OUT 5).

Klicken Sie auf Read Log: Die Software liest die Ereignisse aus dem Speicher des Geräts aus (höchstens 5000). Das Protokoll zeigt alle Vorgänge und internen Ereignisse der WP17: wer wann womit (App, Karte, Code) das Tor geöffnet hat und welche Eingänge sich geändert haben. Die Taste Clear Log löscht das Protokoll.

5.8 Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen

Zum Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen verbinden Sie die WP17 über das USB-Kabel und klicken unten links im Programmierfenster, in der Gruppe Default settings, auf die Taste Restore. Das Zurücksetzen löscht alle Einstellungen – auch die Benutzerliste und die Codes –, deshalb sollten Sie die Einstellungen vorher in einer Datei speichern (Save [F9]). Rechnen Sie damit, dass Sie auch die Daten des WLANs erneut eingeben müssen (Punkt 4.1 oder 5.2).

TrikdisConfig – die Taste **Restore** der Gruppe **Default settings** über dem Feld **MAC/Unique ID**.
Abbildung 50. TrikdisConfig – die Taste Restore der Gruppe Default settings über dem Feld MAC/Unique ID.

5.9 Anzeige des Torzustands

Die App Protegus 2 und das Widget können den tatsächlichen Zustand des Tors (offen oder geschlossen) anzeigen. Dazu muss einer der Eingänge der WP17 – in den Plänen 1 I/O – an den Zustandsausgang des Torantriebs oder an den Endschalter des Tors angeschlossen werden (Punkt 3.2) und in der Software der Eingang dem Ausgang zugeordnet werden, der das Tor schaltet:

  1. Auf der Seite IN/OUT muss 1 I/O die Funktion Input haben, mit dem zum Kontakt passenden Typ (NO, NC oder EOL), und geben Sie ihm einen Namen (zum Beispiel „Tor“).
  2. Wählen Sie in der Zeile von 5 OUT in der Spalte Assign IN den Eingang 1 I/O und schreiben Sie die Einstellungen (Write [F5]).

Danach zeigt das Symbol des Ausgangs in der App und im Widget nicht den Zustand des Relais, sondern den tatsächlichen Zustand des Eingangs – also des Tors.

6. Fernprogrammierung

Die Einstellungen der WP17 können Sie über die Protegus-Cloud auch aus der Ferne auslesen und ändern – Sie müssen nicht vor Ort sein.

Voraussetzungen der Fernprogrammierung

In TrikdisConfig muss auf der Seite IP Reporting Enable cloud service angehakt sein (ab Werk ist es eingeschaltet, Punkt 5.5), die Versorgung muss in Ordnung sein (die LED STATUS blinkt grün), und das Gerät muss im WLAN sein (die LED NETWORK leuchtet grün und blinkt gelb). Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, ist das Gerät aus der Ferne nicht erreichbar.

  1. Laden Sie die neueste Version von TrikdisConfig von der Trikdis-Website (https://www.trikdis.com) herunter und installieren Sie sie, falls sie noch nicht auf Ihrem Computer ist.
  2. Vergewissern Sie sich, dass die WP17 mit dem Internet verbunden und die Protegus-Cloud eingeschaltet ist.
  3. Starten Sie TrikdisConfig. Geben Sie im Bereich Remote access des Startbildschirms in das Feld Unique ID die MAC-Nummer der WP17 ein (sie steht auf dem Aufkleber an der Unterseite des Geräts und auf der Verpackung; bei USB-Verbindung sehen Sie sie auch im Feld MAC/Unique ID der Statusleiste).
  4. Tragen Sie in das Feld System Name einen beliebigen Namen ein (zum Beispiel den Namen des Objekts) und klicken Sie auf Configure.
TrikdisConfig – der Bereich **Remote access**: das Feld **Unique ID**, das Feld **System Name** und die Taste **Configure**.
Abbildung 51. TrikdisConfig – der Bereich Remote access: das Feld Unique ID, das Feld System Name und die Taste Configure.
  1. Das Programmierfenster der WP17 öffnet sich. Klicken Sie auf Read [F4]: Die Software liest die aktuellen Einstellungen des Geräts aus. Wenn die Software den Zugangscode verlangt, geben Sie den 6-stelligen Administratorcode ein. Wenn Sie Remember password anhaken und auf Write [F5] klicken, merkt sich die Software den Code.
  2. Nehmen Sie die Einstellungen vor und schreiben Sie sie mit Write [F5]. Trennen Sie zum Schluss mit Disconnect die Verbindung und schließen Sie die Software.

Für die Fernprogrammierung ist keine Hilfe vor Ort nötig: Der Kunde prüft nur Versorgung und Netz anhand der LEDs. Zum Ändern der Benutzerliste brauchen Sie nicht einmal TrikdisConfig – der Administrator verwaltet sie auch aus Protegus 2 (Punkt 4.3). Die Daten des WLANs können Sie dagegen nur vor Ort ändern (per Kopplung oder über das USB-Kabel): Ist das Gerät nicht im Netz, erreichen Sie es aus der Ferne nicht.

7. Funktionsprüfung

Gehen Sie am Ende von Installation und Einstellung das System vollständig durch – vor Ort, noch bevor Sie es übergeben:

  1. Versorgung: Die LED STATUS blinkt grün. Gibt sie 7 rote Blinkimpulse, ist die Versorgungsspannung zu niedrig – messen Sie sie an den Versorgungsklemmen (9–32 V DC).
  2. Netz: Die LED NETWORK leuchtet grün und blinkt entsprechend der Signalstärke gelb; STATUS blinkt grün. Blinkt STATUS rot, zeigt die Zahl der Blinkimpulse den Fehler (Punkt 1.4): 1 – keine WLAN-Verbindung, 2 – schwaches Signal, 4 – der Server von Protegus 2 ist nicht erreichbar.
  3. Eingänge: Lösen Sie die angeschlossenen Eingänge nacheinander aus (Torzustandskontakt, Austrittstaster) und prüfen Sie, ob die Empfänger in Protegus 2 und in der Leitstelle die richtigen Meldungen erhalten.
  4. Ausgänge: Schalten Sie die Ausgänge aus der Ferne ein – aus der App, mit dem Widget und, falls ein Leser vorhanden ist, auch mit Karte oder Code – und prüfen Sie, ob sich das Tor öffnet, die Empfänger die Meldungen erhalten und der Torzustand auch in der App der Wirklichkeit folgt (Punkt 5.9).

Die DATA-LED ist die einfachste Internetprüfung. Die DATA-LED leuchtet, wenn sich im Speicher des Geräts eine Meldung befindet, die auf das Senden wartet. Das Grün der NETWORK-LED sagt nur, dass die Netzwerkverbindung aufgebaut ist – bei einem Mobilfunkgerät hat es sich im Netz des Anbieters angemeldet, bei einem Ethernet-Gerät steht die Verbindung bis zum Router –, nicht aber, dass das Gerät auch das Internet erreicht. Ist die NETWORK-LED grün, leuchtet die DATA-LED aber auch nach einem Ereignis oder Testbericht dauerhaft, funktioniert die Internetverbindung nicht: Die Meldung kann nicht gesendet werden. Im Mobilfunknetz liegt der Fehler meist am APN oder am Datendienst der SIM-Karte, bei Ethernet am Router, an der Firewall oder am DNS. Erlischt die DATA-LED, wurde die Meldung gesendet, und die Datenverbindung ist in Ordnung.

Fällt das WLAN oder das Internet aus, speichert das Gerät bis zu 60 nicht gesendete Ereignisse und sendet sie, sobald die Verbindung zurück ist; das gelbe Licht der LED DATA zeigt, dass Ereignisse auf das Senden warten. Das Ereignisprotokoll (Events Log, Punkt 5.7) zeigt auch nachträglich, was während der Proben geschehen ist: wer wann womit das Tor geöffnet hat.

8. Firmware-Aktualisierung

Wenn die WP17 mit TrikdisConfig verbunden ist und eine neuere Firmware vorliegt, bietet die Software die Aktualisierung von selbst an – dafür muss der Computer mit dem Internet verbunden sein. Läuft auf dem Computer ein Virenschutzprogramm, kann es die automatische Aktualisierung blockieren; geben Sie in diesem Fall TrikdisConfig im Virenschutzprogramm frei.

Sie können die Firmware auch selbst aktualisieren – auf eine neuere und bei Bedarf auch auf eine ältere Version. Nach der Aktualisierung bleiben alle Einstellungen des Geräts unverändert.

  1. Starten Sie die Software TrikdisConfig und verbinden Sie das Gerät per USB-Kabel, oder öffnen Sie seine Programmierung aus der Ferne.
  2. Wenn es eine neuere Firmware gibt, bietet das Programm deren Download an – nehmen Sie ihn an.
  3. Wählen Sie die Seite Firmware und klicken Sie auf die Schaltfläche Open firmware. Wählen Sie die Firmware-Datei aus.
  4. Drücken Sie die Schaltfläche Update [F12], warten Sie das Ende der Aktualisierung ab, und klicken Sie dann im Popup-Fenster auf OK. Ziehen Sie währenddessen nicht das Kabel ab und unterbrechen Sie die Verbindung nicht.

Die Firmware-Dateien befinden sich im Installationsordner von TrikdisConfig, im Unterordner Firmwares, in dem mit dem Gerätenamen bezeichneten Ordner. Gibt es diesen Ordner nicht, dann gibt es entweder keine Aktualisierung dafür, oder die Software TrikdisConfig selbst muss aktualisiert werden. Die neuesten Dateien können Sie als registrierter Benutzer auch von der Website des Herstellers, auf der Seite des Geräts, herunterladen.

TrikdisConfig – WP17, Seite **Firmware**: die Taste **Open firmware**, das Feld der ausgewählten Datei, die Taste **Start update [F12]** und die Fortschrittsanzeige.
Abbildung 52. TrikdisConfig – WP17, Seite Firmware: die Taste Open firmware, das Feld der ausgewählten Datei, die Taste Start update [F12] und die Fortschrittsanzeige.

Bei der WP17 heißt die Taste, die die Aktualisierung startet, Start update [F12]. Nach der Aktualisierung bleiben alle bisherigen Einstellungen erhalten; mit der manuellen Aktualisierung lässt sich auch eine ältere Version zurückspielen. Für die Nutzung der Module RF-LORA und iO-LORA ist mindestens die Firmware 1.21 nötig; die aktuelle Version sehen Sie im Feld FW der Statusleiste (Punkt 5.1).

9. Fehlersuche und häufige Fragen

Wenn das Gerät nicht tut, was Sie erwarten, sehen Sie sich zuerst die LEDs an (Punkt 1.4), danach die folgenden Punkte.

Die LED STATUS blinkt rot – was bedeutet die Zahl der Blinkimpulse?

Die Zahl der Blinkimpulse gibt die Fehlerursache an: 1 – kann sich nicht mit dem WLAN verbinden (Name oder Passwort des Netzes falsch, das Netz ist kein 2,4-GHz-Netz oder der Router ist ausgeschaltet – koppeln Sie neu oder prüfen Sie die Felder unter System Options → Communicator network settings); 2 – das WLAN-Signal ist schwach (setzen Sie das Gerät näher an den Router oder stellen Sie einen Zugangspunkt näher auf); 3 – kann sich nicht mit dem primären IP-Empfänger verbinden (Adresse, Port, Schlüssel des Empfängers auf der Seite IP Reporting); 4 – kann sich nicht mit dem Server von Protegus 2 verbinden (der Router hat keine Internetverbindung, oder Enable cloud service ist ausgeschaltet); 5 – kann sich mit keinem Empfängerkanal verbinden; 6 – die interne Uhr ist nicht gestellt (System Options → Time set); 7 – die Versorgungsspannung ist zu niedrig (messen Sie sie an den Versorgungsklemmen: 9–32 V DC).

Die WLAN-Kopplung gelingt nicht – die App findet die WP17 nicht
  • Halten Sie die Taste PAIR 3 Sekunden lang gedrückt, bis die LED NETWORK schnell grün-gelb blinkt; erst danach starten Sie die Suche in der App. Hat das Blinken aufgehört (das Gerät verlässt den Kopplungsmodus nach einigen Minuten von selbst), drücken Sie die Taste erneut.
  • Auf dem Telefon muss WLAN eingeschaltet sein, und bleiben Sie während der Kopplung in der Nähe des Geräts: Die App spricht über eine vorübergehende WLAN-Verbindung mit ihm.
  • Die Versorgung des Geräts muss in Ordnung sein (die LED STATUS blinkt), und die MAC-Nummer in der App muss genau stimmen (vom Aufkleber oder aus dem QR-Code).
Die Kopplung ist gelungen, aber das System wird nicht Online
  • Sehen Sie sich die LED STATUS an: 1 rotes Blinken – das Passwort des Netzes ist falsch, oder das Netz ist kein 2,4-GHz-Netz; 2 – das Signal ist schwach; 4 – der Router hat keine Internetverbindung, oder IP Reporting → Enable cloud service ist ausgeschaltet.
  • Wenn am Router ein MAC-Adressfilter aktiv ist, nehmen Sie die MAC-Nummer der WP17 in die Liste der zugelassenen Geräte auf.
  • Ist der Cloud Access Code nicht der Werkscode 123456, geben Sie in der App den richtigen ein.
  • Wenn alles in Ordnung ist, warten Sie nach dem Hinzufügen höchstens 1 Minute (Punkt 4.1).
Name oder Passwort des WLANs haben sich geändert – was tun?

Das Gerät erreicht dann das Netz nicht (STATUS gibt 1 rotes Blinken) und ist auch aus der Ferne nicht erreichbar. Geben Sie vor Ort die neuen Daten in TrikdisConfig über das USB-Kabel ein (System Options → Communicator network settings → Wifi SSID name / password, Punkt 5.2), oder wiederholen Sie die Kopplung aus Protegus 2 mit der Taste PAIR (Punkt 4.1).

Funktioniert sie mit einem 5-GHz-WLAN?

Nein: Die WP17 verbindet sich nur mit einem 2,4-GHz-Netz (802.11 b/g/n), mit Verschlüsselung WPA / WPA2 oder gemischt. Wenn Ihr Router beide Frequenzbänder unter einem Namen sendet, muss das 2,4-GHz-Band eingeschaltet sein; verbindet sich das Gerät nach der Kopplung nicht, richten Sie am Router am besten ein eigenes 2,4-GHz-Netz mit separatem Namen ein.

Ist eine SIM-Karte oder ein Mobilfunkvertrag nötig?

Nein. Die WP17 erreicht die Protegus-Cloud und die Leitstelle über das WLAN vor Ort und die Internetverbindung des Routers; eine monatliche Gebühr fällt nicht an. Wenn am Tor kein WLAN vorhanden ist oder auch Steuerung per Anruf und SMS nötig ist, ist die Mobilfunk-Variante GV17 GATOR das richtige Gerät.

Was passiert, wenn das Internet oder das WLAN ausfällt?

Aus der App ist das Gerät so lange nicht steuerbar, die lokalen Funktionen – RFID-Karte und Code, Austrittstaster, Zeitplan und die Automatik CTRL by IN – arbeiten jedoch weiter, denn Benutzerliste und Einstellungen sind im Gerät gespeichert. Das Gerät speichert bis zu 60 nicht gesendete Ereignisse (die LED DATA leuchtet gelb) und sendet sie, sobald die Verbindung zurück ist.

Das Widget funktioniert nicht, oder ich finde es nicht

Das Widget gibt es nur auf Android-Telefonen (Punkt 4.2); auf dem iPhone öffnen Sie über den Startbildschirm der App. Unter Android muss die WP17 zu den Systemen hinzugefügt sein, und Sie müssen angemeldet sein; bleibt das Widget grau, öffnen Sie die App einmal und prüfen Sie die Internetverbindung des Telefons.

Der RFID-Leser liest die Karte nicht, oder die WP17 reagiert nicht darauf
  • Prüfen Sie den Anschluss nach dem Plan in Punkt 3.6 (grün D0 → 1 I/O, weiß D1 → 2 I/O, schwarz an −DC, rot an die Klemme +DC) und die Versorgung des Lesers; bei einem Leser mit 5-V-Signalpegel haken Sie Low voltage reader an.
  • Auf der Seite IN/OUT muss Wiegand reader mode angehakt sein, und 1 I/O und 2 I/O dürfen nicht auf eine andere Funktion eingestellt sein.
  • Wenn das Gerät die Signale des Lesers nicht erkennt, probieren Sie das Kontrollkästchen Disable reader filter aus.
  • Die Karte muss in der Tabelle User list stehen (registriert oder mit ihrer Nummer eingetragen), aktiviert sein (En), mit dem Ausgang 5, mit gültigem Zeitplan und Gültigkeitszeitraum (Punkt 5.6); sie darf nicht auf der Sperrliste stehen. Das Ereignisprotokoll (Punkt 5.7) zeigt, ob das Lesen stattgefunden hat.
In der App ist der tatsächliche Zustand des Tors nicht zu sehen

Für die Anzeige des Torzustands muss der Zustandsausgang des Torantriebs oder der Endschalter des Tors an einen Eingang (in den Plänen 1 I/O) angeschlossen werden (Punkt 3.2), auf der Seite IN/OUT der Typ des Eingangs passend zum Kontakt eingestellt und in der Zeile von 5 OUT in der Spalte Assign IN dieser Eingang ausgewählt werden (Punkt 5.9). Danach zeigt das Symbol des Ausgangs in der App den Zustand des Eingangs.

Ich habe den Administratorcode vergessen

Der Code lässt sich nicht abfragen. Verbinden Sie sich über das USB-Kabel mit dem Gerät und setzen Sie es mit der Taste Restore unten links im Programmierfenster auf die Werkseinstellungen zurück (Punkt 5.8) – dabei werden die Benutzerliste und alle Einstellungen gelöscht, deshalb muss das Gerät danach neu eingestellt und auch erneut mit dem WLAN gekoppelt werden. Haben Sie die Einstellungen früher in einer Datei gespeichert (Save [F9]), können Sie sie nach dem Zurücksetzen mit Open [F8] laden und müssen nur den Code neu eingeben.

Ich möchte mehrere Tore von einem Gerät aus steuern

Das eigene Relais der WP17 schaltet ein Tor; die Klemmen I/O können als Open-Collector-Ausgang (50 mA) ein externes Relais ansteuern (Punkt 3.4). Für voneinander entfernte Tore lassen sich mit dem Funk-Transceiver RF-LORA bis zu 8 drahtlose Erweiterungen iO-LORA anbinden, jede mit eigenem Relais, Eingang und RFID-Leser (Punkt 3.7). Bei den Benutzern markieren Sie in den Feldern Can control outputs und Can control iO-LORA outputs, welchen Ausgang sie schalten dürfen (Punkt 5.6).

10. Sicherheitshinweise

Achtung!

Elektrizität kann gefährlich sein und zu persönlichen Verletzungen oder TODESfällen führen, sowie zu anderen finanziellen Verlusten oder Schäden, wenn sie nicht ordnungsgemäß verwendet oder installiert wird.

Die Installation erfordert die Arbeit mit elektrischen Geräten und sollte gemäß den gültigen Vorschriften durchgeführt werden!

Die Gewährleistung erfordert, dass das Gerät von qualifiziertem Personal installiert wird, das die Installationsvorschriften für elektrische Geräte einhält und den aktuellen Vorschriften für den sicheren Betrieb elektrischer Geräte folgt.

  • Die WP17 darf nur von einer qualifizierten Fachkraft installiert und gewartet werden.
  • Lesen Sie vor der Installation diese Anleitung, um Fehler zu vermeiden, die zu Fehlfunktionen oder zur Beschädigung der Anlage führen können.
  • Trennen Sie vor jedem elektrischen Anschließen die Versorgungsspannung – sowohl die der WP17 als auch die des Torantriebs.
  • Vom Hersteller nicht genehmigte Änderungen, Umbauten oder Reparaturen führen zum Verlust der Garantie.
  • Beachten Sie die örtlichen Vorschriften zur Abfallentsorgung: Entsorgen Sie das Gerät und seine Teile nicht mit dem Hausmüll – geben Sie das ausgediente Gerät als Elektronikschrott ab.

Siehe auch

Die Anleitungen auf docs.trikdis.com sind in englischer Sprache.

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