Häufige Fragen
Traditionell über die Telefonleitung (TIP/RING) – eine universelle Lösung, mit der Geräte herstellerunabhängig kommunizieren. Die Eigenentwicklung von Trikdis ermöglicht es, Zentralen aus der unterstützten Liste (und nur diese) auch direkt digital über die serielle Schnittstelle oder ein Datenkabel zu verbinden – unseres Wissens kann das sonst niemand, dahinter stecken 10–15 Jahre Entwicklung.
Protegus 2 ist die 2. Generation der Trikdis-Cloud-App: Sie steuern Ihre Alarmanlage per Smartphone und erhalten sofortige Benachrichtigungen. Wir empfehlen sie für jedes aktuelle, internetfähige Trikdis-Gerät. Die Nutzer-App ist kostenlos; der kostenpflichtige, nutzungsbasierte (kundenzahlbasierte) Teil richtet sich an Leitstellen, Errichter und Unternehmen.
Prüfen Sie die Produktseite eines beliebigen direkt anschließbaren Kommunikators – z. B. E16, G16, GT, GT+, GET: Steht das Modell Ihrer Zentrale auf der Liste unterstützter Zentralen, empfehlen wir diese Variante. In allen anderen Fällen wählen Sie die Telefonleitungs-Version (TIP/RING). Die Art der Kommunikation (4G / Ethernet) richtet sich nach den Gegebenheiten vor Ort.
Zwei parallele Kommunikationskanäle (z. B. Ethernet + 4G): Fällt einer aus, übernimmt der andere automatisch die Übertragung. Das bietet die höchste Zuverlässigkeit, die auch Normen (höhere Grade-Stufe) vorschreiben können. So arbeiten GET und FLEXi SP3. Es gibt zudem ein Erweiterungsmodul für bestehende Kommunikatoren, als WiFi- (W485) oder Ethernet-Version (E485).
Der Funk-Kommunikator (T16U UHF / T16V VHF) sendet auf einer eigenen Funkfrequenz an eine dedizierte Empfangsstation – gut geeignet dort, wo kein zuverlässiges Mobilfunknetz oder Internet vorhanden ist. GSM/IP-Kommunikatoren senden über Mobilfunk oder Internet an eine Leitstelle oder an Protegus.
Ja, mit der Programmiersoftware TrikdisConfig (per USB oder aus der Ferne). Die neueste Firmware wird für beste Kompatibilität und Sicherheit empfohlen.
Mit dem GV17 GATOR können Sie ein motorisiertes Tor, ein Garagentor, eine Schranke oder ein Gartentor mit Magnetschloss über die kostenlose Protegus 2 App öffnen und schließen — mit bis zu 1000 Nutzern und widerrufbaren Berechtigungen — oder per klassischem Telefonanruf.
Ja. Bei der Anrufsteuerung des GV17 erfolgt die Erkennung und Öffnung anhand der Rufnummer, ohne den Anruf entgegenzunehmen — der Anruf verursacht also keine Kosten. Sie können einstellen, dass nur Nummern auf der Liste öffnen können, oder jede Nummer, die die Rufnummer kennt; per Blacklist können Sie Nummern auch sperren.
Ja. Die Ereignisse des GV17 werden protokolliert, sodass er auch als einfaches Zutrittskontrollsystem genutzt werden kann; für kabellose Zutrittskontrolle bietet das GATOR RF-LoRa-Zubehör eine flexible Lösung. Für die Zeiterfassung gibt es eine separate Funktion mit anderer Funktionsweise — Details dazu finden Sie in unserer Wissensdatenbank.
Mit dem G17F Brandmelder-Übertragungsgerät kann jede Brandmeldeanlage oder -zentrale um eine Ereignisübertragung über das Mobilfunknetz erweitert werden: Bei einem Brandalarm wird das Ereignis an die konfigurierten Stellen — z. B. Feuerwehr, Notruf- und Serviceleitstelle — weitergeleitet, und auch der Besitzer wird in der Protegus 2 App benachrichtigt. Es verwaltet zwei parallele Kommunikationskanäle, jeweils mit eigenem Backup-Kanal.
Wo für das Brandmeldesystem eine normgerechte, zertifizierte Übertragung vorgeschrieben ist, wird ein EN54-zertifiziertes Gerät benötigt: wie das Trikdis FireCom, das über Ethernet und/oder zwei SIM-Karten im 4G-Mobilfunknetz kommuniziert und die strengsten europäischen Brandschutzanforderungen erfüllt.
Sie können aus drei Bedienteilen wählen: SK-LED Button (LED-Anzeige + physische Tasten, Einsteigerklasse), SK-LCD Button (LCD-Anzeige + physische Tasten) und FLEXi LCD (Touch, blaues LCD, mit vollständigem Menü, 8 Bereiche). Das FLEXi LED Touch-Tasten-Bedienteil wird ausgelaufen und ist nur noch in begrenztem (1 Stück) Bestand verfügbar.
Das LED-Bedienteil liefert die Grundfunktionen (Scharfschaltung, Störungsanzeige, Zonenausschluss, Alarmspeicher) über Leuchtsignale und physische Tasten — einfach, preisgünstig, und in der Regel für bis zu 2 Bereiche geeignet. Das LCD-Bedienteil zeigt Systemstatus, Zonen, Störungen, sogar Temperatur und mehrere Bereiche auf einem Textdisplay an — komfortabler im täglichen Gebrauch und in der Übersicht.
Ja: Protegus 2 kann an einem Live-Demosystem getestet werden, ohne Installation oder Kauf — im Browser und in der mobilen App. So sehen Sie im Voraus, wie Scharfschaltung, Benachrichtigungen und Systemstatus an einer funktionierenden Alarmanlage aussehen.
Es gibt kein eigenständiges Trikdis-Übertragungsgerät, das ausschließlich über WLAN kommuniziert, aber die SIM-Karten-Übertragungsgeräte können mit dem WLAN-Erweiterungsmodul W485 ergänzt werden. Von der FLEXi SP3 Alarmzentrale gibt es sowohl eine rein WLAN-Version als auch eine WLAN + SIM-4G-Version.
Protegus 2 speichert die Ereignisliste in der Regel bis zu zwei Monate lang; bei einer großen Anzahl von Ereignissen kann sich dieser Zeitraum auf bis zu einen Monat verkürzen.
Der AUX-Spannungsausgang der Paradox SP4000 Alarmzentrale hat eine begrenzte Belastbarkeit. In manchen Fällen — sowohl bei speziellen als auch bei universellen TRIKDIS Kommunikatoren — kann die Stromaufnahme des Kommunikators eine zu hohe Last für den AUX-Ausgang bedeuten. Dies kann dazu führen, dass der Kommunikator instabil wird, neu startet oder gar nicht richtig funktioniert.
Erfahrungsgemäß lässt sich das Problem meist lösen, indem der TRIKDIS Kommunikator nicht über den AUX-Ausgang, sondern direkt über die Batterieanschlüsse (+/-) der Alarmzentrale versorgt wird. Dies sorgt für eine stabile Stromversorgung und beseitigt die Neustart- oder Betriebsprobleme.
Hinweis: Vor einer Änderung der Verkabelung muss stets geprüft werden, ob das System den Herstellervorgaben entspricht und die Gesamtlast des Netzteils den zulässigen Wert nicht überschreitet.
Der Trikdis-Kommunikator liest die Codes beim Start aus der Zentrale aus und kennt daher nur die Codes, die in diesem Moment existierten. Werden Codes in der Paradox-Zentrale geändert, muss das Trikdis-Gerät neu gestartet werden — zum Beispiel durch Abziehen und Wiederaufstecken der Anschlussklemme.
Nach dem Neustart liest das Gerät die aktuellen Codes aus, und der neue Code funktioniert auch in der App.
Für Paradox-Geräte nicht: Die eigenen Paradox-Tools, z. B. Babyware, IP150, IP180, funktionieren auch mit gesperrtem seriellem Port. Das Entsperren ist nur beim Anschluss eines Fremdgeräts — etwa eines Trikdis-Kommunikators — erforderlich.
Ja. Am DSC-Datenbus spielt das Trikdis-Gerät eine überwiegend passive, mithörende Rolle. Kommunizieren viele andere Geräte am Bus — typischerweise Bedienteile und Erweiterungsmodule —, kann es vorkommen, dass das Trikdis-Gerät „nicht zu Wort kommt”: Es kann die Systemdaten nicht auslesen und keine Steuerbefehle senden (zum Beispiel das Scharfschalten einer Partition).
Das Problem tritt nicht bei jeder Installation auf, aber ab 3–4 Bedienteilen oder Modulen steigt die Wahrscheinlichkeit — bei der Objektbegehung sollte man das einplanen.
Für solche Fälle empfehlen wir die universelle Variante für den Telefonleitungs-Eingang (TIP/RING): den E16T oder den G16T. Bei GT, GT+ und GET lässt sich der Anschlussmodus im Gerät umschalten, daher empfehlen wir nach Möglichkeit diese für solche Installationen.
Alarmzentralen meldeten Ereignisse jahrzehntelang über das Festnetz an die Leitstelle: das in die Zentrale eingebaute Telefonwählgerät „telefonierte” in einem Standardformat — typischerweise Contact ID (CID). Das wurde ein so allgemeiner Standard, dass der TIP/RING-Anschluss bis heute in fast jeder Zentrale jedes Herstellers vorhanden ist, auch in den neuesten.
Die Festnetzleitung verschwindet, doch der Anschluss hat ein neues Leben bekommen: Ein moderner Kommunikator (zum Beispiel der Trikdis E16T oder G16T), an die TIP/RING-Klemmen angeschlossen, „zeigt” der Zentrale eine Telefonleitung — er liefert Leitungsspannung und Wählton. Die Zentrale glaubt, die Leitstelle anzurufen; in Wirklichkeit nimmt der Kommunikator den Anruf entgegen, dekodiert die Contact-ID-Meldung und leitet das Ereignis über Internet oder Mobilfunk an die Leitstelle und die Protegus-2-App weiter.
Der große Vorteil dieser Lösung ist die Markenunabhängigkeit: Sie funktioniert mit praktisch jeder — auch jahrzehntealten — Zentrale mit Telefonwählgerät, ganz ohne direkte Bus- oder serielle Integration. Deshalb nennen wir diesen Gerätetyp universellen Kommunikator.
Nehmen Sie die Karte heraus, legen Sie sie in ein Telefon, schalten Sie alle anderen Internetquellen aus und öffnen Sie einen Artikel auf einer Nachrichtenseite. Lädt er, hat die Karte Daten — notieren Sie dann den APN und schalten Sie die PIN-Abfrage aus.
Ein regelmäßig wiederkehrender Fehler: Bei der Montage möchten Sie das System in Protegus 2 anlegen, erhalten aber die Meldung, dass das Gerät offline ist. Dann sollten Sie zuerst die SIM-Karte und die Datenverbindung ausschließen — das dauert mit einem Telefon nur wenige Minuten.
Prüfung der SIM-Karte mit einem Telefon
- Nehmen Sie die SIM-Karte aus dem Gerät und legen Sie sie in ein Telefon ein.
- Schalten Sie alle anderen Internet-Quellen aus, damit die betreffende SIM-Karte ungestört getestet werden kann: WLAN, bei einem Dual-SIM-Telefon auch die zweite SIM-Karte oder alles Weitere — so läuft der Datenverkehr sicher über die geprüfte Karte.
- Schalten Sie die mobilen Daten ein.
- Öffnen Sie im Browser eine Webseite, zum Beispiel eine Nachrichtenseite, und öffnen Sie darin auch einen Artikel. Lädt auch der Artikel, funktioniert die Datenverbindung der Karte. (Eine schon einmal geöffnete Startseite kann aus dem Zwischenspeicher des Telefons kommen — deshalb muss auch ein Artikel geöffnet werden.)
Wenn keine Internetverbindung besteht, klären Sie die Ursache: falsche oder fehlende APN-Einstellung, kein Tarif auf der Karte, verbrauchtes oder abgelaufenes Datenvolumen usw. Ist das behoben und funktioniert die Verbindung tatsächlich, folgt Schritt 5. - Sehen Sie in den Telefoneinstellungen nach, welcher APN zu dieser SIM-Karte gehört, und notieren Sie ihn.
- Empfehlung: Deaktivieren Sie die PIN-Abfrage der SIM-Karte. Ein PIN-Code kann selbstverständlich verwendet werden und bringt zusätzliche Sicherheit, in solchen Geräten empfehlen wir ihn aber in der Regel nicht, und für den Betrieb ist er nicht erforderlich.
Zurück ins Gerät
- Nehmen Sie die SIM-Karte aus dem Telefon und setzen Sie sie wieder in das Trikdis-Gerät ein.
- Öffnen Sie mit TrikdisConfig die Programmierung des Geräts und tragen Sie den notierten APN in die APN-Einstellung ein.
- Schreiben Sie die Änderungen in das Gerät und prüfen Sie, ob die Datenverbindung wiederhergestellt ist — also ob das Gerät in Protegus 2 online ist.
Wenn es im Telefon funktioniert, im Gerät aber nicht
Fast sicher liegt der Fehler beim PIN-Code oder beim APN. Sieht das Gerät das Netz, kommt aber keine Verbindung zum Server zustande, prüfen Sie zuerst den APN — ein leerer oder falsch geschriebener APN ist das typische Symptom.
Empfängt das Gerät mehrere Netze und wechselt zwischen ihnen, empfiehlt sich ein bevorzugter Betreiber. Siehe: Bevorzugten Betreiber einstellen – MCC- und MNC-Codes (Europa).
Setzen Sie den Kommunikator in ein separates, isoliertes Netz oder VLAN ohne Zugang zum internen LAN. Lokale Firewall- und Filterregeln blockieren die ausgehende Verbindung dann nicht, und das Alarmgerät sieht die internen Rechner ebenfalls nicht. Eine eingehende Portweiterleitung ist nicht nötig — ausgehender Internetzugang genügt.
Das Symptom: Das per Ethernet angeschlossene Gerät — E16, E16T, GET oder FLEXi SP3 — ist im Netz und erhält auch eine IP-Adresse, dennoch kommt keine Verbindung zu Protegus 2 oder zur Leitstelle zustande.
Warum: In den meisten Fällen liegt es nicht am Gerät, sondern daran, dass das lokale Netz es nicht nach außen lässt. In Firmen- und Behördennetzen verursachen das eine Firewall-Regel, ein Inhaltsfilter, ein Proxy, MAC-Filterung oder eine strenge VLAN-Richtlinie. Nach unserer Erfahrung tritt das fast ausschließlich in geschlossenen Firmennetzen auf — dort allerdings schon mehrfach.
Die empfohlene Lösung: Setzen Sie den Kommunikator in ein separates, isoliertes Netz oder VLAN ohne Zugang zum internen LAN. Das löst zwei Dinge auf einmal:
- Die Regeln des internen Netzes greifen nicht in den ausgehenden Verkehr des Kommunikators ein;
- auch sicherheitstechnisch ist das die richtige Anordnung: Das Alarmgerät sieht die internen Rechner nicht, und eine mögliche Infektion des internen Netzes erreicht den Kommunikator nicht.
Was das Gerät braucht:
- ausgehenden Internetzugang, ohne Filterung;
- DHCP oder, bei fester IP-Adresse, das richtige Gateway und DNS;
- eine eingehende Portweiterleitung ist nicht erforderlich — der Kommunikator baut die Verbindung selbst nach außen auf.
Wenn ein separates VLAN nicht möglich ist: Nehmen Sie die IP-Adresse des Geräts auf der Firewall von Inhaltsfilterung und Proxy aus und lassen Sie seinen ausgehenden Verkehr ohne Einschränkung zu.
Und denken Sie daran: Ein Kommunikator hat zwei getrennte Verbindungen — eine zur Alarmzentrale (Bus oder TIP/RING) und eine nach außen (Ethernet oder SIM). Dieser Fehler betrifft die Außenseite; die Kommunikation mit der Zentrale kann durchaus funktionieren.
Bei alter Firmware: Laden Sie die neueste Firmware im Reiter Downloads der Produktseite herunter, benennen Sie sie in rf-lora.fw um und schließen Sie das Gerät bei gedrückter Taste per USB an — ersetzen Sie auf dem erscheinenden Laufwerk die alte Datei rf-lora.fw. Bei neuerer Firmware erfolgt die Aktualisierung mit der Software TrikdisConfig: Durchsuchen, dann Hochladen.
Die Firmware des RF-LORA lässt sich auf zwei Arten aktualisieren, je nachdem, welche Firmware sich derzeit auf dem Gerät befindet.
Bei alter Firmware (Methode über das USB-Laufwerk)
- Laden Sie die neueste Firmware im Reiter Downloads auf der Produktseite des RF-LORA herunter und benennen Sie die Datei in rf-lora.fw um.
- Nehmen Sie das Gehäuse des Geräts ab, damit der USB-Anschluss frei liegt.
- Drücken und halten Sie die Taste auf der Oberseite des Geräts und schließen Sie das Gerät bei weiterhin gedrückter Taste mit einem USB-Kabel an den Computer an.
- Am Computer erscheint ein neues Laufwerk. Darauf befindet sich eine Datei mit demselben Namen wie die umbenannte Firmware-Datei: rf-lora.fw.
- Löschen Sie die alte Datei rf-lora.fw vom Laufwerk und kopieren Sie die neue, aktuelle Firmware-Datei darauf.
Bei neuerer Firmware (TrikdisConfig)
- Nehmen Sie das Gehäuse ab, damit der USB-Anschluss frei liegt, und schließen Sie das Gerät mit einem USB-Kabel an den Computer an.
- Starten Sie die Programmiersoftware TrikdisConfig und folgen Sie den Schritten zur Firmware-Aktualisierung.
- Wählen Sie die neueste Firmware-Datei mit der Schaltfläche Durchsuchen aus und starten Sie die Aktualisierung mit der Schaltfläche Hochladen.
Ja. Beide Module haben 8 I/O-Klemmen, die einzeln als Eingang oder Ausgang eingestellt werden können; als Eingang stehen die Typen ATZ, EOL, NC und NO zur Verfügung. Mit ATZ-Zonenverdopplung liefert ein Modul statt 8 insgesamt 16 Alarmzonen. In ATZ- und EOL-Kreisen sind unterschiedliche Widerstandswerte möglich, sodass die vorhandene Verkabelung und die Widerstände erhalten bleiben können.
Ja, beide Erweiterungsmodule unterstützen die ATZ-Zonenverdopplung.
Das IO8-LORA (funkbasiert, über den RF-LORA-Transceiver) und das IO8 (kabelgebunden, über RS485) haben jeweils 8 I/O-Klemmen; jede Klemme lässt sich einzeln als Eingang (IN) oder Ausgang (OUT) einstellen.
Als Eingang stehen folgende Typen zur Verfügung: ATZ, EOL, NC, NO. Mit ATZ-Zonenverdopplung liefert ein Modul statt 8 insgesamt 16 Alarmzonen.
In ATZ- und EOL-Kreisen sind unterschiedliche Widerstandswerte möglich, sodass die Verkabelung und die Widerstände einer bestehenden Anlage (Paradox, DSC, BOSCH, Crow) erhalten bleiben können — beim Zentralentausch müssen die Melder nicht neu verdrahtet werden.
Der Eingangstyp und die Widerstandswerte werden in der Alarmzentrale mit der Programmiersoftware TrikdisConfig eingestellt. Die Zonenzahl ist naturgemäß durch die Gesamtkapazität der Zentrale begrenzt.
Der Schleifenschutz (Loop Detection) vieler Switches erkennt den E16 aus irgendeinem Grund als Schleife und sperrt seinen Port. Das ist ein häufiges, bekanntes Phänomen, kein Kabel- oder Konfigurationsfehler. Am Managed Switch schalten Sie den Schleifenschutz an diesem Port ab. Am Unmanaged Switch lässt er sich nicht abschalten, daher muss der Kommunikator an einen Managed Switch oder einen Router angeschlossen werden.
Das Symptom: Der E16 hängt an einem Switch, das Kabel ist in Ordnung, trotzdem erhält er keine IP-Adresse und erreicht weder Protegus 2 noch die Leitstelle. Bei einem Managed Switch steht der Port in der Oberfläche auf „loop detected“ oder „blocked“. Dasselbe kann auch bei den anderen Ethernet-Kommunikatoren vorkommen (GET, FLEXi SP3).
Warum: Viele Switches haben einen Schleifenschutz (unter der Bezeichnung Loop Detection, Loop Prevention, Loop Guard oder Loopback Detection) — nicht nur Managed Switches, sondern auch einfache Unmanaged Switches. Der Switch erkennt den E16 aus irgendeinem Grund als Schleife und sperrt seinen Port. Das ist ein häufiges, bekanntes Phänomen, kein Fehler des Geräts, des Kabels oder der Einstellungen.
Die Lösung:
- Managed Switch: Melden Sie sich an seiner Verwaltungsoberfläche an und schalten Sie den Schleifenschutz an dem Port ab, an dem der Kommunikator hängt; bleibt der Port gesperrt, aktivieren Sie ihn wieder.
- Unmanaged Switch: Hier lässt sich der Schleifenschutz nicht abschalten. Schließen Sie den Kommunikator an einen Router oder einen Managed Switch an und schalten Sie dort den Schleifenschutz am Port des Kommunikators ab.
Am Kommunikator selbst muss nichts geändert werden. Ist der Port nicht gesperrt und erhält der Kommunikator eine IP-Adresse, kommt aber trotzdem nicht ins Internet, hilft die Frage zu geschlossenen Firmennetzen.
Der Starlink-Router kann die Kommunikation des E16 blockieren, und da er nicht verwaltbar ist, lässt sich das an ihm nicht beheben. Aktivieren Sie in der Starlink-App den Bypass Mode und schließen Sie den E16 an einen eigenen Router (zum Beispiel TP-Link) an, der mit Starlink verbunden ist.
Das Symptom: Der E16 ist über den Starlink-Router mit dem Starlink-Internet verbunden, erreicht aber trotzdem die Leitstelle nicht. Die TROUBLE-LED blinkt 6-mal; laut Herstellerhandbuch bedeutet das, dass keine Verbindung zum Empfänger der Leitstelle besteht.
Warum: Der Starlink-Router kann die Kommunikation des Kommunikators blockieren. Der Starlink-Router ist nicht verwaltbar, daher lässt sich das an ihm nicht beheben. Die Lösung: den Starlink-Router umgehen und das Netzwerk von einem eigenen Router verwalten lassen.
Die Lösung:
- Aktivieren Sie in den Einstellungen der Starlink-App den Bypass Mode (Settings → Bypass Mode). Er entspricht in etwa dem von Modems bekannten Bridge-Modus: Der Starlink-Router schaltet sich ab, auch sein WLAN wird deaktiviert, und das Netzwerk verwaltet ab dann Ihr eigener Router.
- Verbinden Sie den WAN-Port Ihres eigenen Routers (zum Beispiel TP-Link) mit Starlink und stellen Sie das WAN auf DHCP. Die Anschlussart unterscheidet sich je nach Starlink-Kit (bei manchen ist der Starlink-Ethernet-Adapter nötig); der Starlink-Support beschreibt sie für jedes Kit.
- Schließen Sie den E16 an einen LAN-Port Ihres eigenen Routers an. Hat der E16 eine feste IP-Adresse, passen Sie sie an den Adressbereich Ihres Routers an (Gateway, DNS); per DHCP erhält er automatisch eine Adresse.
Achtung: Laut Starlink lässt sich der Bypass Mode nur durch Zurücksetzen des Starlink-Routers auf die Werkseinstellungen wieder ausschalten.
Kommt die Verbindung auch hinter dem eigenen Router nicht zustande, lesen Sie auch die Fragen zum Schleifenschutz von Switches und zu geschlossenen Firmennetzen.
