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Brandmeldekommunikator FireCom – Installations- und Programmieranleitung

Installations- und Programmieranleitung für den Trikdis-Brandmeldekommunikator FireCom mit Ethernet und 4G (EN 54-21, EN 54-4): Stromversorgung und Akku, Anschluss an die Ausgänge oder an den RS485-Bus der Brandmelderzentrale (ESPA 4.4.4, NSC Solution, INIM Smartline, C-TEC Cast ZFP, Polon-Alfa 3000), Einrichtung in TrikdisConfig, Leitstelle, Protegus 2, Steuerung per SMS und Anruf.

  • 77 Min. Lesezeit
Brandmeldekommunikator FireCom – Installations- und Programmieranleitung

1. Überblick

Der Trikdis FireCom ist ein nach EN 54 zertifizierter Brandmeldekommunikator mit Ethernet- und 4G-Mobilfunkverbindung (zwei SIM-Karten).

Der FireCom überträgt die Meldungen der Brandmelderzentrale über das lokale Netzwerk (LAN) und/oder das Mobilfunknetz an den Empfänger der Leitstelle. Funktionsprinzip: Wird ein Eingang (eine Zone) des Kommunikators ausgelöst, sendet der FireCom über das mobile Internet und/oder das lokale Netzwerk eine Ereignismeldung an den Empfänger der Leitstelle oder in die App Protegus 2; außerdem kann er eine SMS senden und einen Telefonanruf auslösen. Der Kommunikator ist mit 4G-Modem erhältlich. Die Einstellungen nehmen Sie mit der Software TrikdisConfig vor, über USB-Kabel oder aus der Ferne.

Zertifizierung Angabe
Norm Der FireCom erfüllt die Anforderungen der Normen EN 54-21:2006 und EN 54-4:1997/AC:1999/A1:2002/A2:2006 und die in Anhang A der EN 54-21 für Übertragungssysteme des Typs 1 vorgeschriebenen Leistungsanforderungen.
Zertifikat 1922-CPR-2083 – Brandmelde- und Feueralarmanlagen. Übertragungseinrichtungen für Brand- und Störungsmeldungen. Energieversorgungseinrichtung.
Zertifizierungsstelle Notifizierte Produktzertifizierungsstelle Nr. 1922 „Dedal“ – Nesebar, Mladost str. 50, 8230 Bulgarien
Technischer Support von Trikdis support@trikdis.lt, +37067422877

1.1 Wofür er gedacht ist und wie er funktioniert

Verbindung mit der Brandmelderzentrale

  • An die Ausgänge der Zentrale angeschlossen: Die Zustandsausgänge der Zentrale (Alarm, Störung usw.) werden mit den Eingängen des FireCom verbunden (Punkt 3.4).
  • Über den Bus RS485 2: an Brandmelderzentralen mit dem Protokoll ESPA 4.4.4, an NSC Solution, INIM Smartline, C-TEC Cast ZFP und Polon-Alfa 3000 (Punkte 3.5–3.9); die Polon-Alfa 3000 kann auch über das lokale Netzwerk (LAN) angeschlossen werden.
  • Gemäß EN 54 melden zwei Relaisausgänge der Zentrale eine Störung der Verbindung zur Leitstelle und den erfolgreichen Empfang der Meldung (Punkt 3.12).

Meldungen an die Leitstelle

  • Er sendet die Ereignisse über das eingebaute LAN-Modul oder über das 4G-Mobilfunkmodem.
  • Er sendet die Ereignisse über die verfügbaren Kommunikationskanäle in der eingestellten Reihenfolge.
  • Jede Leitstelle kann seine Meldungen empfangen, wenn sie einen Software- oder IP-Empfänger von Trikdis oder einen IP-Empfänger eines anderen Herstellers mit Unterstützung des IP-Protokolls SIA DC-09 hat.
  • Der Übertragung an die Leitstelle kann Vorrang gegeben werden: Die Meldungen gehen zuerst an die Leitstelle und erst danach in Protegus 2.
  • Er kann Ereignisse auch an die Empfänger zweier verschiedener Leitstellenbetreiber senden.
  • Er sendet die Ereignismeldungen mit Contact-ID- oder SIA-Codes.

Meldungen an die Benutzer

  • Er ruft die gewählten Telefonnummern an (höchstens 8 Benutzer).
  • Er sendet SMS über die Ereignisse.
  • Er sendet Push-Benachrichtigungen und Ereignisbenachrichtigungen mit besonderem Signalton in die App Protegus 2.
  • Temperaturüberwachung aus der Ferne.

Fernsteuerung der Ausgänge

  • aus der App Protegus 2;
  • durch Anruf der Telefonnummer des Geräts;
  • per SMS-Nachricht.

Einrichtung und Installation

  • Einrichtung per USB-Kabel oder aus der Ferne mit der Software TrikdisConfig.
  • Firmware-Aktualisierung aus der Ferne.
  • Zwei Zugriffsebenen (Kontotypen) für die Einstellungen: Installateur und Administrator.

Ein- und Ausgänge

  • 3 Relaisausgänge (1 A, 30 V DC).
  • Der Eingang FLOOP dient zum Anschluss von Zweidraht-Brandmeldern.
  • 10 I/O-Klemmen, die jeweils als Eingang (IN) oder als Ausgang (OUT) eingestellt werden können. Als Eingang wählbarer Typ: NC, NO, EOL, EOL_T, ATZ, ATZ_T. In den EOL- und ATZ-Schaltungen können Widerstände unterschiedlicher Werte verwendet werden.
  • Mit iO-Erweiterungsmodulen lässt sich die Zahl der Eingänge (IN) auf 32 und die Zahl der Ausgänge (OUT) auf 16 erhöhen.
  • Am Bus RS485 (A1, B1) werden die Erweiterungsmodule der iO-Serie angeschlossen.
  • Am Bus RS485 2 (A2, B2) wird die Brandmelderzentrale angeschlossen.

1.2 Technische Daten

Merkmal Wert
Bänder des LTE-Modems EU (Europa): LTE-FDD B1 / B3 / B5 / B7 / B8 / B20 / B28; LA (Lateinamerika): LTE-FDD B2 / B3 / B4 / B5 / B7 / B8 / B28 / B66
Versorgungsspannung 15–32 V DC, 2,5 A
Stromaufnahme im Ruhezustand höchstens 50 mA; beim Senden höchstens 300 mA; bei der mit externen Geräten erreichbaren Höchstlast höchstens 2,5 A
Ersatzstromquelle [BAT] 12-V-Bleiakku, 4 Ah / 7 Ah
Ladestrom des Akkus höchstens 500 mA
Versorgungsspannung und Strom für externe Geräte [AUX] 12 V DC, höchstens 1 A
Übertragungsprotokoll TRK, SIA DC-09_2007, SIA DC-09_2012, SIA DC-09_IPcom, TL150
Verschlüsselungsschlüssel 6 Zeichen
Verbindung mit der Leitstelle TCP/IP oder UDP/IP
Ereigniscodes Contact ID, SIA
LAN-Modul vorhanden, eingebaut
Einrichtung des LAN-Netzwerks DHCP oder manuell
SIM-Karte 2 Stück, Nano-Format
Meldungsziele an den Haupt- und Ersatzempfänger zweier verschiedener Leitstellenbetreiber; in die Protegus-2-Cloud, in die App Protegus 2 für iOS und Android; per SMS an 8 Mobiltelefone; ruft 8 Mobiltelefone an
Kanäle für die Ereignisübertragung 4G, Ethernet (LAN), SMS, Anruf
Verschlüsselung der Meldungen vorhanden
Interne Uhr vorhanden
Benutzer 40
Klemmen mit Doppelfunktion [I/O] 10; die Funktion IN oder OUT ist bei der Programmierung wählbar. Bei IN wählbarer Typ: NC, NO, EOL, EOL_T, ATZ, ATZ_T. Bei OUT ist die Klemme ein Open-Collector-Ausgang (OC), höchstens 100 mA
Zahl der Gruppen 8
Zahl der Zonen 10 (mit ATZ 20); mit Erweiterungen auf 32 erweiterbar
Zahl der PGM-Ausgänge 3 Relais (1 A, 30 V DC); wenn Sie die I/O-Klemmen als Ausgang einstellen, 13; mit Erweiterungen auf 16 erweiterbar
Meldungsspeicher 60 Ereignisse
Ereignisprotokoll höchstens 1000 Ereignisse; die ältesten Einträge werden automatisch gelöscht
Einrichtung aus der Ferne mit der Software TrikdisConfig oder vor Ort über USB-Type-C-Kabel
Länge des 1-Wire-Datenbusses [1 WIRE] höchstens 30 m
Kompatible Temperatursensoren Maxim® / Dallas® DS18S20, DS18B20; Serie AM2301
Zahl der am 1-Wire-Datenbus anschließbaren Temperatursensoren 8 (Dallas) oder 1, wenn Sie einen Sensor der Serie AM2301 verwenden
RS485-Busse 2
Länge des RS485-Busses höchstens 100 m
Unterstützte Module Erweiterungsmodul iO-8; iO-MO – Funk-Sendeempfänger iO-WL; Erweiterungsmodul iO-LORA; Erweiterungsmodul iO8-LORA; Paniktaste PB-LORA; Erweiterungsmodul REL-LORA; Brandmelderzentralen mit dem Protokoll ESPA 4.4.4; Brandmelderzentralen NSC Solution, INIM Smartline, C-TEC Cast ZFP und Polon-Alfa 3000
Betriebsumgebung –10 … +50 °C, höchstens 80 % relative Luftfeuchtigkeit bei +20 °C
Abmessungen 235 × 205 × 92 mm
Gewicht 1,35 kg

Die Entfernungsangaben „bis … m“ sind theoretische Höchstwerte, die unter idealen Bedingungen erreichbar sind. In der Praxis ergeben Qualität und Verlegung des Kabels, Störquellen und bei Funkverbindungen Wände und Gelände eine deutlich geringere Reichweite. Planen Sie mit Reserve, und prüfen Sie bei langen Strecken die Verbindung bei der Inbetriebnahme.

Trikdis FireCom Ethernet + 4G Brandmelder-ÜbertragungsgerätTrikdis FireCom Ethernet + 4G Brandmelder-Übertragungsgerät

1.3 Die Teile des Kommunikators

Die Zahlen in der Abbildung bezeichnen die Teile der Platine des FireCom. Die Platine befindet sich zusammen mit dem Netzteil in einem Metallgehäuse (Kapitel 3).

Die Platine des FireCom mit den Anzeigeleuchten, den Stromversorgungs- und Akkuklemmen, der Klemmenleiste, den Relaisausgängen, den beiden SIM-Haltern, dem USB- und dem LAN-Anschluss.
Abbildung 1. Die Platine des FireCom.
  • 1 Anzeigeleuchten (LEDs) für Verbindung und Betrieb
  • 2 Taster – wird nicht verwendet
  • 3 Klemmenleiste der Ersatzstromversorgung
  • 4 Klemmenleiste der Hauptstromversorgung
  • 5 Taste RESET
  • 6 externe Klemmenleiste
  • 7 1-Wire-Klemmenleiste
  • 8 LAN-Anschluss
  • 9 Klemmenleiste der Relaisausgänge
  • 10 SIM-Kartenhalter
  • 11 Anschluss der Mobilfunkantenne (GSM)
  • 12 USB-Type-C-Anschluss

1.4 Die Klemmen

Die Namen der Klemmen stehen auf der Platine neben den Klemmenleisten.

Klemme Funktion
+ (Versorgungsklemme) Pluspol der Versorgungsspannung (15–32 V DC)
− (Versorgungsklemme) Minuspol der Versorgungsspannung (15–32 V DC)
BAT+ Pluspol der Ersatzstromversorgung (12 V)
BAT− Minuspol der Ersatzstromversorgung (12 V)
AUX+ positive 12-V-Versorgungsklemme für externe Geräte
AUX− gemeinsame negative Klemme
A1, B1 (RS485) RS485-Bus zum Anschluss der iO-Erweiterungen
A2, B2 (RS485) RS485-Bus zum Anschluss der Brandmelderzentrale
IO1–IO10 Ein- und Ausgangsklemmen (ab Werk Eingang)
C gemeinsame negative Klemme
AUX+ positive 12-V-Versorgungsklemme für externe Geräte
FLOOP Klemme zum Anschluss eines Zweidraht-Brandmelders
+5V positive 5-V-Versorgungsklemme mit 0,2 A für die 1-Wire-Geräte
1W (1 WIRE) Klemme des 1-Wire-Datenbusses
C gemeinsame negative Klemme
NO1 / C1 / NC1 Klemmen des 1. PGM-Relaisausgangs
NO2 / C2 / NC2 Klemmen des 2. PGM-Relaisausgangs
NO3 / C3 / NC3 Klemmen des 3. PGM-Relaisausgangs

1.5 Anzeigeleuchten

Auf der Platine befinden sich fünf Anzeigeleuchten (SIM, ETH, DAT, STA, FPS), auf der Frontseite des Gehäuses drei (POWER, DATA, TROUBLE). Die Tabelle beschreibt die Paare DAT / DATA, STA / TROUBLE und FPS / POWER gemeinsam; wo eine Anzeige nur für eine der beiden gilt, steht deren Name in Klammern.

Anzeige Licht Bedeutung
SIM leuchtet nicht nicht mit dem Mobilfunknetz verbunden
grün blinkend die SIM-Karte meldet sich im Mobilfunknetz an
grün, dauerhaft die SIM-Karte ist im Mobilfunknetz angemeldet
grün dauerhaft und gelb blinkend mit dem Mobilfunknetz verbunden; im 4G-Netz sind 3 gelbe Blinkzeichen bereits eine ausreichende Signalstärke
ETH grün blinkend das LAN-Kabel ist nicht angeschlossen, oder es liegt ein DHCP-Fehler vor
grün, dauerhaft mit dem lokalen Netzwerk (LAN) verbunden
DAT / DATA leuchtet nicht alle Ereignismeldungen sind gesendet
grün, dauerhaft Meldung wird gerade gesendet
gelb, dauerhaft (DAT) im Speicher befinden sich nicht gesendete Ereignismeldungen
STA / TROUBLE grün, dauerhaft (STA) beim Einschalten: der Kommunikator startet
grün blinkend (STA) nach dem Start: keine Betriebsstörung
leuchtet nicht (TROUBLE) keine Betriebsstörung
1 rotes Blinkzeichen keine SIM-Karte eingelegt
2 rote Blinkzeichen der PIN-Code der SIM-Karte ist falsch
3 rote Blinkzeichen kann sich nicht mit dem Mobilfunknetz verbinden
4 rote Blinkzeichen kann sich auf dem Primärkanal nicht mit dem IP-Empfänger verbinden
5 rote Blinkzeichen kann sich auf dem Ersatzkanal nicht mit dem IP-Empfänger verbinden
6 rote Blinkzeichen keine DC-Versorgungsspannung
7 rote Blinkzeichen Störung des AUX-Ausgangs (Überstrom oder Überspannung)
8 rote Blinkzeichen Akkustörung
9 rote Blinkzeichen das LAN-Kabel ist nicht angeschlossen
10 rote Blinkzeichen DHCP-Fehler im lokalen Netzwerk (LAN)
FPS / POWER leuchtet nicht die Stromversorgung ist nicht angeschlossen
grün, dauerhaft die Stromversorgung ist in Ordnung
1 grünes Blinkzeichen keine Netzspannung (AC)
2 grüne Blinkzeichen die Spannung der Ersatzstromversorgung reicht nicht aus

Die richtige Anzeige nach dem Einschalten und die Bewertung der Signalstärke beschreibt Punkt 3.14.

1.6 Für die Installation benötigtes Zubehör

Prüfen Sie vor Beginn der Installation, ob Sie alles zur Hand haben:

  1. USB-Type-C-Kabel für die Einrichtung;
  2. mindestens 4-adriges Kabel zur Verbindung des Kommunikators mit der Brandmelderzentrale;
  3. Schlitzschraubendreher 2,5 mm;
  4. externe Mobilfunkantenne, wenn die Signalstärke vor Ort schwach ist;
  5. aktivierte Nano-SIM-Karte (die PIN-Abfrage kann ausgeschaltet werden);
  6. die Anleitung der Brandmelderzentrale, an die Sie den Kommunikator anschließen.

Das aufgeführte Zubehör müssen Sie separat beschaffen – bestellen Sie es bei Ihrem Händler. Ist die Signalstärke vor Ort schwach, verwenden Sie eine abgesetzte Antenne mit Kabel:

Trikdis ME301M Magnetantenne mit 2,5 m DrahtTrikdis ME301M Magnetantenne mit 2,5 m Draht Trikdis Ant04 GSM Stick-On-Antenne mit 2,5 m DrahtTrikdis Ant04 GSM Stick-On-Antenne mit 2,5 m Draht

2. Stromversorgung

2.1 Hauptstromversorgung

Der Kommunikator muss aus einer Gleichstromquelle (DC) versorgt werden. Für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung muss an das System eine Ersatzstromquelle – ein 12-V-Akku – angeschlossen werden. Als Ersatzstromquelle eignet sich ein 12-V-Bleiakku mit 4 Ah oder 7 Ah (Punkt 1.2); zu seiner Auswahl siehe den Hinweis in Punkt 3.1.

12 V 7 Ah Gel-Akku für Alarmzentrale12 V 7 Ah Gel-Akku für Alarmzentrale

2.2 Ersatzstromversorgung

Tritt bei der Hauptstromversorgung ein Problem auf, sendet der Kommunikator die Ereignismeldung DC Fault (DC-Störung) und schaltet automatisch auf den 12-V-Ersatzakku um. Sinkt die Akkuspannung auf 11,5 V, wird die Ereignismeldung Low Battery (niedrige Akkuspannung) erzeugt. Fällt die Spannung unter 9,5 V, wird der Akku abgeschaltet. Kehrt die DC-Versorgungsspannung zurück, wird die Meldung DC Restore (DC wiederhergestellt) erzeugt, und das Laden des Akkus beginnt automatisch. Erreicht die Akkuspannung 12,6 V, wird die Ereignismeldung Battery Restore (Akku wiederhergestellt) erzeugt.

2.3 Lieferumfang

Bezeichnung Menge
Kommunikatorplatine FireCom mit Antenne, im Metallgehäuse montiert 1 Stück
Metallgehäuse mit Mean-Well-Schaltnetzteil 1 Stück
Widerstand 10 kΩ 20 Stück
Kabel zum Anschluss des Akkus 1 Stück
Sabotagekontakt (Tamper) 1 Stück
Klemmenleiste mit 3,15-A-Sicherung 1 Stück
Befestigungsmaterial (4 Schrauben, 4 Nylondübel) 1 Satz

Das für die Programmierung des Kommunikators erforderliche USB-Kabel (Type-C) muss separat gekauft werden.

3. Installation und Anschluss

Achtung!

Es ist verboten, die Verkabelung an einem unter Spannung stehenden Gerät durchzuführen. Vor der Arbeit muss die Stromversorgung getrennt werden (einschließlich der Backup-Batterien).

Die Platine des Kommunikators wird in ein Montagegehäuse eingebaut, in dem das DC-Netzteil mit der 3,15-A-Sicherung bereits montiert ist und auch der Ersatzakku Platz findet. Das Kapitel beschreibt die Reihenfolge des Anschlusses, den Anschluss der Melder, der Rauchmelder und der Brandmelderzentralen (an die Ausgänge der Zentrale bzw. über den Bus RS485 2 an Zentralen mit dem Protokoll ESPA 4.4.4, an NSC Solution, INIM Smartline, C-TEC Cast ZFP und Polon-Alfa 3000), die Temperatursensoren, das Relais und den LED-Signalgeber, die Eingänge der Zentrale, die iO-Erweiterungsmodule und zuletzt das Einschalten des Kommunikators.

Die Abmessungen der FireCom-Platine

Die Abbildung zeigt die Abmessungen der Platine und der Befestigungsbohrungen (in Millimetern) sowie die Lage der Bohrungen.

Maßzeichnung der FireCom-Platine mit den Befestigungsbohrungen, den SIM-Haltern, den Anschlüssen und den Klemmenleisten.
Abbildung 2. Die Abmessungen der FireCom-Platine (mm): Die Platine misst 138 × 78,5 mm; die vier Befestigungsbohrungen mit Ø 4 mm liegen waagerecht 93 mm und senkrecht 61 mm auseinander, die linke untere Bohrung liegt 5 mm vom linken und 10 mm vom unteren Rand entfernt.

3.1 Reihenfolge des Anschlusses

Die Zahlen in der Abbildung entsprechen den Nummern der folgenden Schritte.

Die Anschlussreihenfolge des FireCom: SIM-Karte, LAN-Kabel, Klemmenleiste, Netzteil und Ersatzakku.
Abbildung 3. Die Reihenfolge des Anschlusses: ① die SIM-Karte (Nano-SIM) in den Halter SIM1; ② LAN-Kabel („LAN cable“); ③ die Klemmenleiste; ④ die Netzeinspeisung ~230 V über die Sicherung FU 500 mA 250 V an das DC-Netzteil („DC power supply“, 15–32 V, 1,5 A), dessen Ausgänge + und − an die Klemmen + und − der Platine gehen; ⑤ der Akku („Battery“, 12 V, 7 Ah) mit der in der Zeichnung angegebenen Polarität an die Akkuklemmen.
  1. Wenn Sie eine SIM-Karte verwenden, legen Sie die aktivierte SIM-Karte in den SIM-Halter ein.
  2. Wenn Sie ein lokales Netzwerk (LAN) verwenden, schließen Sie das LAN-Kabel an.
  3. Schließen Sie die Brandmelder, die Signalgeber und die gesteuerten Geräte nach den angegebenen Anschlusszeichnungen und nach der eigenen Anschlusszeichnung jedes anzuschließenden Geräts an.
  4. Schließen Sie die Netzleitungen (AC) an die Klemmen an.
  5. Setzen Sie den Ersatzakku in das Montagegehäuse ein. Verbinden Sie die Pole des Akkus mit den Klemmen BAT+ / BAT− des Kommunikators.

Nach der Anforderung der Norm EN 54 muss sich der Akku innerhalb von 24 Stunden auf 80 % seiner Kapazität aufladen und den Rest in den folgenden 48 Stunden erreichen – wählen Sie einen entsprechenden Akku.

Was muss das Netzwerk bieten? Der Kommunikator baut die ausgehende Verbindung zum Leitstellenempfänger und zur Protegus-Cloud selbst auf, deshalb müssen am Router keine Ports geöffnet oder weitergeleitet werden, und weder eine öffentliche feste IP-Adresse noch dynamisches DNS ist nötig. Erforderlich sind:

  • ein freier Ethernet-Port am Router oder Switch;
  • DHCP (Werkseinstellung) oder eine vom Netzwerkadministrator vergebene feste IP-Adresse, Subnetzmaske, Gateway und DNS;
  • die Freigabe des ausgehenden Datenverkehrs zur Adresse und zum Port des Empfängers (TCP oder UDP, je nach Einstellung des Empfängers) sowie zur Protegus-Cloud.

In gefilterten Netzwerken – in Unternehmen und Institutionen – stimmen Sie dies vorab mit dem Netzwerkadministrator ab: Bei Heimroutern sind standardmäßig alle ausgehenden Verbindungen erlaubt, in einem durch eine Firewall geschützten Netzwerk kann jedoch eine eigene Regel nötig sein.

3.2 Anschluss der Melder

Auf der Platine des Kommunikators dienen 10 Klemmen (IO1–IO10, Eingänge) zum Anschluss der Melderkreise. Die Zahl der Eingänge lässt sich mit Eingangserweiterungen (iO-8, iO-MO, iO-LORA, iO8-LORA) auf 32 erhöhen. Jede Klemme kann als Eingang eingestellt werden und Zoneneigenschaften erhalten: den Schaltungstyp (NO, NC, EOL, EOL_T, ATZ, ATZ_T) und die Empfindlichkeit gegenüber kurzzeitigen Ereignissen im Stromkreis (Punkt 6.6, Seite Zones).

Es folgen die Anschlusszeichnungen der Melder. Die wählbaren Werte der Widerstände (RT – Sabotage, R1 – Melder 1, R2 – Melder 2):

RT R1 R2
2,2 kΩ 2,2 kΩ 4,7 kΩ
1 kΩ 1 kΩ 2,2 kΩ
5,6 kΩ 5,6 kΩ 3,3 kΩ
5,6 kΩ 3,3 kΩ 5,6 kΩ
3,3 kΩ 6,8 kΩ 3,3 kΩ
2,2 kΩ 4,7 kΩ 8,2 kΩ
10 kΩ 10 kΩ 5,6 kΩ

Die verwendeten Werte geben Sie auf der Seite System Options im Feld EOL Type an (Punkt 6.2).

**NO** – Schließerkontakt (im Ruhezustand offen) zwischen dem Eingang **IOx** und der gemeinsamen Klemme **C**, ohne Widerstand.
Abbildung 4. NO – Schließerkontakt (im Ruhezustand offen) zwischen dem Eingang IOx und der gemeinsamen Klemme C, ohne Widerstand.
**NC** – Öffnerkontakt (im Ruhezustand geschlossen) zwischen **IOx** und **C**, ohne Widerstand.
Abbildung 5. NC – Öffnerkontakt (im Ruhezustand geschlossen) zwischen IOx und C, ohne Widerstand.
**EOL** – NO-Kontakt mit Abschlusswiderstand: der Kontakt und der Widerstand **R1** parallel zwischen **IOx** und **C**.
Abbildung 6. EOL – NO-Kontakt mit Abschlusswiderstand: der Kontakt und der Widerstand R1 parallel zwischen IOx und C.
**EOL** – NC-Kontakt mit Abschlusswiderstand: der Kontakt und der Widerstand **R1** in Reihe.
Abbildung 7. EOL – NC-Kontakt mit Abschlusswiderstand: der Kontakt und der Widerstand R1 in Reihe.
**EOL_T** – NC-Kontakt mit Abschlusswiderstand, mit Sabotage- und Leitungsfehlererkennung: von **IOx** aus der NC-Sabotagekontakt und **RT** in Reihe, danach **R1** parallel zum zweiten NC-Kontakt, in Richtung **C**.
Abbildung 8. EOL_T – NC-Kontakt mit Abschlusswiderstand, mit Sabotage- und Leitungsfehlererkennung: von IOx aus der NC-Sabotagekontakt und RT in Reihe, danach R1 parallel zum zweiten NC-Kontakt, in Richtung C.
  • T Sabotagekontakt („Tamper“), meldet das Öffnen des Meldergehäuses
**ATZ** – zwei Melder an einem Eingang, mit NC-Kontakten, ohne Sabotageüberwachung: der NC-Kontakt von Melder 1 parallel zu **R1**, der von Melder 2 parallel zu **R2**; die zwei Kreise in Reihe zwischen **IOx** und **C**.
Abbildung 9. ATZ – zwei Melder an einem Eingang, mit NC-Kontakten, ohne Sabotageüberwachung: der NC-Kontakt von Melder 1 parallel zu R1, der von Melder 2 parallel zu R2; die zwei Kreise in Reihe zwischen IOx und C.
  • 1 Kreis von Melder 1 („Detector terminal 1“)
  • 2 Kreis von Melder 2 („Detector terminal 2“)
**ATZ_T** – zwei Melder an einem Eingang, mit NC-Kontakten, mit Abschluss, mit Sabotage- und Leitungsfehlererkennung: bei Melder 1 der NC-Sabotagekontakt und **RT** in Reihe, danach der NC-Kontakt parallel zu **R1**; bei Melder 2 der NC-Sabotagekontakt in Reihe, danach der NC-Kontakt parallel zu **R2**.
Abbildung 10. ATZ_T – zwei Melder an einem Eingang, mit NC-Kontakten, mit Abschluss, mit Sabotage- und Leitungsfehlererkennung: bei Melder 1 der NC-Sabotagekontakt und RT in Reihe, danach der NC-Kontakt parallel zu R1; bei Melder 2 der NC-Sabotagekontakt in Reihe, danach der NC-Kontakt parallel zu R2.
  • T Sabotagekontakt („Tamper“), meldet das Öffnen des Meldergehäuses
  • 1 Kreis von Melder 1 („Detector terminal 1“)
  • 2 Kreis von Melder 2 („Detector terminal 2“)

3.3 Anschluss der Rauchmelder

Zweidraht-Rauchmelder an der Klemme FLOOP

Wenn Sie diesen Anschluss verwenden, muss auf der Seite Zones als Eingang (Input) der Zone der Eingang FC Fire sensor (FLOOP input) gewählt werden (Punkt 6.6). Der Alarmstrom des Brandmelders muss größer als 10 mA sein. An die Klemme FLOOP können höchstens 8 Brandmelder angeschlossen werden.

Zweidraht-Rauchmelder an der Klemme **FLOOP**: **AUX+** geht an die Klemme **+ IN** des ersten Melders, **FLOOP** an **− IN**; die Klemmen **+ OUT** und **− OUT** jedes Melders gehen an den Eingang des nächsten Melders; zwischen die Klemmen **+ OUT** und **− OUT** des letzten Melders kommt ein Abschlusswiderstand von 2,2 kΩ.
Abbildung 11. Zweidraht-Rauchmelder an der Klemme FLOOP: AUX+ geht an die Klemme + IN des ersten Melders, FLOOP an − IN; die Klemmen + OUT und − OUT jedes Melders gehen an den Eingang des nächsten Melders; zwischen die Klemmen + OUT und − OUT des letzten Melders kommt ein Abschlusswiderstand von 2,2 kΩ.
  • EOL Abschlusswiderstand 2,2 kΩ („End of line resistor“)

Zweidraht-Rauchmelder mit dem Relaismodul SM1

Wenn Sie den Rauchmelderkreis an einen gewählten Eingang anschließen, muss der Eingang (IOx) eingeschaltet und der Schaltungstyp eingestellt werden (NO, NC, EOL, EOL_T, ATZ, ATZ_T; Punkt 6.6, Seite Zones). Wenn Sie den Versorgungskreis der Rauchmelder an den PGM-Ausgang (IO10) anschließen, muss dem Ausgang die Funktion Fire Sensor Reset zugewiesen werden (Punkt 6.7, Seite PGM).

Das Relais K1 dient zur Erkennung eines Leitungsbruchs und des Entfernens eines Brandmelders. Wenn Sie kein Relais (K1) verwenden, muss der Kontakt K1 kurzgeschlossen werden.

Zweidraht-Rauchmelder mit dem Relaismodul **SM1** und dem Relais **K1**, mit dem **NC**-Kontakt des SM1. Versorgung: **AUX+** geht an die Klemme **+12V** des SM1 und an **+ IN** des ersten Melders, **IO10** an die Klemme **−12V** des SM1 und an ein Ende der Spule von K1; die Klemme **R** des SM1 geht an **− IN** des ersten Melders; beide **OUT**-Leitungen gehen weiter zum zweiten Melder, dessen Klemme **+ OUT** an das andere Ende der Spule von K1 geht, von seiner Klemme **− OUT** geht keine Leitung weiter. Überwachter Eingang: **IOx** geht an die Klemme **C** des SM1, die Klemme **NC** des SM1 über den Kontakt von K1 und den Abschlusswiderstand **R1** (in Reihe) an die Klemme **C** des FireCom.
Abbildung 12. Zweidraht-Rauchmelder mit dem Relaismodul SM1 und dem Relais K1, mit dem NC-Kontakt des SM1. Versorgung: AUX+ geht an die Klemme +12V des SM1 und an + IN des ersten Melders, IO10 an die Klemme −12V des SM1 und an ein Ende der Spule von K1; die Klemme R des SM1 geht an − IN des ersten Melders; beide OUT-Leitungen gehen weiter zum zweiten Melder, dessen Klemme + OUT an das andere Ende der Spule von K1 geht, von seiner Klemme − OUT geht keine Leitung weiter. Überwachter Eingang: IOx geht an die Klemme C des SM1, die Klemme NC des SM1 über den Kontakt von K1 und den Abschlusswiderstand R1 (in Reihe) an die Klemme C des FireCom.
  • R Relais K1 („Relay“) – seine Aufgabe steht im Hinweis oben
  • EOL der Abschlusswiderstand R1 („End of line resistor“)

Oder:

Dasselbe mit dem **NO**-Kontakt des SM1: **IOx** geht an die Klemme **C** des SM1, **NO** des SM1 an die Klemme **C** des FireCom; der Reihenzweig aus dem Kontakt von K1 und dem Abschlusswiderstand **R1** liegt zwischen **IOx** und **C**.
Abbildung 13. Dasselbe mit dem NO-Kontakt des SM1: IOx geht an die Klemme C des SM1, NO des SM1 an die Klemme C des FireCom; der Reihenzweig aus dem Kontakt von K1 und dem Abschlusswiderstand R1 liegt zwischen IOx und C.
  • R Relais K1 („Relay“) – seine Aufgabe steht im Hinweis oben
  • EOL der Abschlusswiderstand R1 („End of line resistor“)

Vierdraht-Rauchmelder

Wenn Sie den Rauchmelderkreis an einen gewählten Eingang anschließen, muss der Eingang (IOx) eingeschaltet und der Schaltungstyp eingestellt werden (NO, NC, EOL, EOL_T, ATZ, ATZ_T; Punkt 6.6, Seite Zones). Wenn Sie den Versorgungskreis der Vierdraht-Rauchmelder an den PGM-Ausgang (IO10) anschließen, muss dem Ausgang die Funktion Fire Sensor Reset zugewiesen werden (Punkt 6.7, Seite PGM).

Das Relais K1 dient auch hier zur Erkennung eines Leitungsbruchs und des Entfernens eines Brandmelders. Wenn Sie kein Relais (K1) verwenden, muss der Kontakt K1 kurzgeschlossen werden.

Vierdraht-Rauchmelder und Relais **K1**. Versorgung: **AUX+** geht an **+ IN** des ersten Melders, **IO10** an **− IN**; die **OUT**-Klemmen gehen an den zweiten Melder, zwischen dessen Klemmen **+ OUT** und **− OUT** die Spule von K1 kommt. Alarmschleife: **IOx** und **C** gehen an den Kontakteingang des ersten Melders und weiter zum zweiten Melder; der Kontakt jedes Melders überbrückt das Alarmadernpaar; zwischen das letzte **OUT**-Paar kommt der Reihenzweig aus dem Abschlusswiderstand **R1** und dem Kontakt von K1.
Abbildung 14. Vierdraht-Rauchmelder und Relais K1. Versorgung: AUX+ geht an + IN des ersten Melders, IO10 an − IN; die OUT-Klemmen gehen an den zweiten Melder, zwischen dessen Klemmen + OUT und − OUT die Spule von K1 kommt. Alarmschleife: IOx und C gehen an den Kontakteingang des ersten Melders und weiter zum zweiten Melder; der Kontakt jedes Melders überbrückt das Alarmadernpaar; zwischen das letzte OUT-Paar kommt der Reihenzweig aus dem Abschlusswiderstand R1 und dem Kontakt von K1.
  • R Relais K1 („Relay“) – seine Aufgabe steht im Hinweis oben
  • EOL der Abschlusswiderstand R1 („End of line resistor“)

3.4 Anschluss an die Ausgänge der Brandmelderzentrale

Wenn Sie den Zustand der Brandmelderzentrale überwachen möchten, schließen Sie die entsprechenden Ausgänge der Zentrale an die Eingänge des FireCom an. Die Ausgänge der Zentrale (PGM1, PGM2, PGM3) müssen in der Zentrale als Zustandsausgänge (Alarm, Störung usw.) eingestellt werden. Die Zeichnung gibt es in zwei Varianten: wenn der FireCom aus den 24 V der Zentrale versorgt wird (ohne eingebautes Netzteil) und wenn er aus seinem eigenen, eingebauten Netzteil betrieben wird.

Anschluss an die Ausgänge der Brandmelderzentrale (**Fire control panel**) ohne eingebautes Netzteil: Die Klemme **+24 V** der Zentrale geht an **+DC** des FireCom, **GND** an **−DC**; eine Klemme der Ausgänge **PGM1**, **PGM2** und **PGM3** geht an den Eingang **IO1**, **IO2** bzw. **IO3**, die andere an die gemeinsame Klemme **C**; zwischen die zwei Klemmen jedes Ausgangs wird parallel ein Widerstand **R1** geschaltet (Werte: Punkt 3.2); die mittlere Klemme der PGM-Ausgänge ist nicht angeschlossen.
Abbildung 15. Anschluss an die Ausgänge der Brandmelderzentrale (Fire control panel) ohne eingebautes Netzteil: Die Klemme +24 V der Zentrale geht an +DC des FireCom, GND an −DC; eine Klemme der Ausgänge PGM1, PGM2 und PGM3 geht an den Eingang IO1, IO2 bzw. IO3, die andere an die gemeinsame Klemme C; zwischen die zwei Klemmen jedes Ausgangs wird parallel ein Widerstand R1 geschaltet (Werte: Punkt 3.2); die mittlere Klemme der PGM-Ausgänge ist nicht angeschlossen.
Dasselbe mit eingebautem Netzteil: Die Versorgung ist nicht von der Zentrale angeschlossen; die Ausgänge **PGM1–PGM3** gehen ebenso an die Eingänge **IO1–IO3** und an die Klemme **C**, mit parallelem Widerstand **R1**; die mittleren Klemmen sind auch hier nicht angeschlossen.
Abbildung 16. Dasselbe mit eingebautem Netzteil: Die Versorgung ist nicht von der Zentrale angeschlossen; die Ausgänge PGM1–PGM3 gehen ebenso an die Eingänge IO1–IO3 und an die Klemme C, mit parallelem Widerstand R1; die mittleren Klemmen sind auch hier nicht angeschlossen.

3.5 Brandmelderzentrale mit dem Protokoll ESPA 4.4.4

Schließen Sie die Brandmelderzentrale mit dem Protokoll ESPA 4.4.4 über den Bus RS485 2 (A2, B2) an den FireCom an, wie in den folgenden Zeichnungen gezeigt.

Anschluss der Zentrale mit dem Protokoll ESPA 4.4.4 (**ESPA4.4.4**) ohne eingebautes Netzteil: Die Klemme **+24V** der Zentrale an **+DC** des FireCom, **0V** an **−DC**; RS485 – die Klemme **A** der Zentrale an **A2**, **B** an **B2**.
Abbildung 17. Anschluss der Zentrale mit dem Protokoll ESPA 4.4.4 (ESPA4.4.4) ohne eingebautes Netzteil: Die Klemme +24V der Zentrale an +DC des FireCom, 0V an −DC; RS485 – die Klemme A der Zentrale an A2, B an B2.
Dasselbe mit eingebautem Netzteil: Die Klemme **0V** der Zentrale an die Klemme **C** des FireCom; RS485 – **A** an **A2**, **B** an **B2**.
Abbildung 18. Dasselbe mit eingebautem Netzteil: Die Klemme 0V der Zentrale an die Klemme C des FireCom; RS485 – A an A2, B an B2.

Einrichtung des FireCom in TrikdisConfig, wenn er an eine Brandmelderzentrale mit dem Protokoll ESPA 4.4.4 angeschlossen ist:

  1. Wählen Sie auf der Seite Modules in der Gruppe RS485 2 interface das Protokoll ESPA 4.4.4.
  2. Wählen Sie die Verbindungsart (Connection).
  3. Die Datenübertragungsparameter des FireCom und der Brandmelderzentrale müssen gleich sein.
TrikdisConfig – **Modules**, Gruppe **RS485 2 interface**.
Abbildung 19. TrikdisConfig – Modules, Gruppe RS485 2 interface.
  • 1 Interface type – Auswahl von ESPA 4.4.4
  • 2 Connection – die Verbindungsart (im Bild RS485)
  • 3 Datenübertragungsparameter (im Bild Baudrate 9600, 8 Datenbits, Parität None, 1 Stoppbit, Delay 0 ms)
  1. Geben Sie auf der Seite Users & Reporting die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Benutzer ein, die vom FireCom Meldungen erhalten (Punkt 6.4).
  2. Wenn der Benutzer über die Ereignisse eine Nachricht (oder einen Anruf) erhalten soll, setzen Sie auf der Seite System events, Registerkarte SMS & Call reporting, das Häkchen SMS (oder Call).
TrikdisConfig – **System events**, Registerkarte **SMS & Call reporting**: beim Benutzer 1 ist beim Ereignis 19 (**ESPA 4.4.4 text**) das Häkchen **SMS** gesetzt, **Call** ist leer.
Abbildung 20. TrikdisConfig – System events, Registerkarte SMS & Call reporting: beim Benutzer 1 ist beim Ereignis 19 (ESPA 4.4.4 text) das Häkchen SMS gesetzt, Call ist leer.
  • 5 die Kontrollkästchen SMS und Call
  1. Wenn die Meldungen auch den Empfänger der Leitstelle erreichen müssen, richten Sie den Kommunikationskanal auf der Seite Reporting to CMS ein (Punkte 4.2 und 6.3). Die Ereignismeldungen werden mit dem Protokoll SIA DC-09 gesendet.

Testen Sie das System: Lösen Sie einen Brandalarm aus und prüfen Sie, ob die Meldungen des FireCom bei der Leitstelle und in Protegus 2 ankommen.

3.6 Brandmelderzentrale NSC Solution

Schließen Sie die Brandmelderzentrale NSC Solution über den Bus RS485 2 an den FireCom an, wie in den folgenden Zeichnungen gezeigt.

Anschluss der Zentrale NSC Solution ohne eingebautes Netzteil: Die Klemme **+24V** der Zentrale an **+DC** des FireCom, **0V** an **−DC**; RS485 – **A** an **A2**, **B** an **B2**.
Abbildung 21. Anschluss der Zentrale NSC Solution ohne eingebautes Netzteil: Die Klemme +24V der Zentrale an +DC des FireCom, 0V an −DC; RS485 – A an A2, B an B2.
Dasselbe mit eingebautem Netzteil: Die Klemme **0V** der Zentrale an die Klemme **C** des FireCom; RS485 – **A** an **A2**, **B** an **B2**.
Abbildung 22. Dasselbe mit eingebautem Netzteil: Die Klemme 0V der Zentrale an die Klemme C des FireCom; RS485 – A an A2, B an B2.

Einrichtung des FireCom in TrikdisConfig, wenn er an eine Brandmelderzentrale NSC Solution angeschlossen ist:

  1. Wählen Sie auf der Seite Modules in der Gruppe RS485 2 interface die Zentrale NSC solution.
  2. Die NSC slave address (die Slave-Adresse des Kommunikators) darf nicht mit der Adresse der an die Brandmelderzentrale angeschlossenen Module übereinstimmen.
TrikdisConfig – **Modules**, Gruppe **RS485 2 interface**.
Abbildung 23. TrikdisConfig – Modules, Gruppe RS485 2 interface.
  • 1 Interface type – Auswahl von NSC solution
  • 2 NSC slave address – im Bild 10
  1. Geben Sie auf der Seite Users & Reporting die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Benutzer ein, die vom FireCom Meldungen erhalten (Punkt 6.4).
  2. Die Benutzer erhalten über die angehakten Ereignisse SMS und Anrufe (Seite Users & Reporting, Registerkarte SMS for Panel events). In der Spalte CID können Sie weitere Contact-ID-Ereigniscodes hinzufügen; zu den neuen Codes müssen Sie auch den SMS-Text eingeben. Wenn der Benutzer über die Ereignisse eine Nachricht (oder einen Anruf) erhalten soll, setzen Sie das Häkchen SMS (oder Call).
TrikdisConfig – **Users & Reporting**, Registerkarte **SMS for Panel events**: beim Benutzer 1 ist bei den sichtbaren Ereignissen (**E110** Brandalarm, **E118** Brand-Voralarm, **E380** Melderstörung, **E323** Leitungsstörung, **E301** Ausfall der Netzversorgung, **E302** niedrige Akkuspannung, **E311** fehlender Akku) das Häkchen **SMS** gesetzt, **Call** ist leer.
Abbildung 24. TrikdisConfig – Users & Reporting, Registerkarte SMS for Panel events: beim Benutzer 1 ist bei den sichtbaren Ereignissen (E110 Brandalarm, E118 Brand-Voralarm, E380 Melderstörung, E323 Leitungsstörung, E301 Ausfall der Netzversorgung, E302 niedrige Akkuspannung, E311 fehlender Akku) das Häkchen SMS gesetzt, Call ist leer.
  • 4 die Spalten SMS und Call von Benutzer 1
  1. Wenn die Meldungen auch den Empfänger der Leitstelle erreichen müssen, richten Sie den Kommunikationskanal auf der Seite Reporting to CMS ein (Punkte 4.2 und 6.3).

Schalten Sie nach der Einrichtung des FireCom die Versorgung der Brandmelderzentrale ein und warten Sie, bis die Software der Zentrale geladen ist. Danach müssen an der Zentrale die am RS485-Bus angeschlossenen Module gesucht (gescannt) werden. Drücken Sie an der Zentrale: PROG. > INSTALLER > (Errichtercode eingeben) 00000 OK > (auswählen) SETTINGS > ENTER > (auswählen) SCAN RS485 > ENTER. Warten Sie das Ende der Suche ab und kehren Sie dann durch zweimaliges Drücken der Taste CANCEL zum Hauptbildschirm zurück.

Testen Sie das System: Lösen Sie einen Brandalarm aus und prüfen Sie, ob die Meldungen des FireCom bei der Leitstelle und in Protegus 2 ankommen.

3.7 Brandmelderzentrale INIM Smartline

Schließen Sie die Brandmelderzentrale INIM Smartline über den Bus RS485 2 an den FireCom an, wie in den folgenden Zeichnungen gezeigt.

Anschluss der Zentrale INIM Smartline ohne eingebautes Netzteil: Die Klemme **13 +24** der Zentrale an **+DC** des FireCom, **16 GND** an **−DC**; RS485 – **15 +RS485** an **A2**, **14 −RS485** an **B2**. Die sich kreuzenden Leitungen berühren sich nicht.
Abbildung 25. Anschluss der Zentrale INIM Smartline ohne eingebautes Netzteil: Die Klemme 13 +24 der Zentrale an +DC des FireCom, 16 GND an −DC; RS485 – 15 +RS485 an A2, 14 −RS485 an B2. Die sich kreuzenden Leitungen berühren sich nicht.
Dasselbe mit eingebautem Netzteil: Die Klemme **16 GND** der Zentrale an die Klemme **C** des FireCom; RS485 – **15 +RS485** an **A2**, **14 −RS485** an **B2**.
Abbildung 26. Dasselbe mit eingebautem Netzteil: Die Klemme 16 GND der Zentrale an die Klemme C des FireCom; RS485 – 15 +RS485 an A2, 14 −RS485 an B2.

Wenn Sie die Zentrale INIM Smartline über den RS485-Bus an den FireCom anschließen, muss die Zentrale in den Slave-Modus (untergeordneter Modus) versetzt werden – das können Sie im Programm SmartLeague der Zentrale tun.

SmartLeague – Fenster **RS485 Bus Programming**: In der Gruppe **Master/Slave Settings** ist **Configure as Slave** gewählt, **Assign address**: 1.
Abbildung 27. SmartLeague – Fenster RS485 Bus Programming: In der Gruppe Master/Slave Settings ist Configure as Slave gewählt, Assign address: 1.
  • Wenn an die Zentrale INIM Smartline Repeater angeschlossen sind, kann der FireCom nicht über den RS485-Bus angeschlossen werden.
  • Wenn der FireCom über den RS485-Bus an die Zentrale INIM Smartline angeschlossen ist, werden die iO-Erweiterungsmodule nicht unterstützt.

Einrichtung des FireCom in TrikdisConfig, wenn er an eine Brandmelderzentrale INIM Smartline angeschlossen ist:

  1. Wählen Sie auf der Seite Modules in der Gruppe RS485 2 interface die Zentrale INIM smartline.
TrikdisConfig – **Modules**, Gruppe **RS485 2 interface**.
Abbildung 28. TrikdisConfig – Modules, Gruppe RS485 2 interface.
  • 1 Interface type – Auswahl von INIM smartline
  1. Geben Sie auf der Seite Users & Reporting die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Benutzer ein, die vom FireCom Meldungen erhalten (Punkt 6.4).
  2. Die Benutzer erhalten über die angehakten Ereignisse SMS und Anrufe (Seite Users & Reporting, Registerkarte SMS for Panel events; das Bild der Registerkarte steht in Punkt 3.6). In der Spalte CID können Sie weitere Contact-ID-Ereigniscodes hinzufügen; zu den neuen Codes müssen Sie auch den SMS-Text eingeben. Wenn der Benutzer über die Ereignisse eine Nachricht (oder einen Anruf) erhalten soll, setzen Sie das Häkchen SMS (oder Call).
  3. Wenn die Meldungen auch den Empfänger der Leitstelle erreichen müssen, richten Sie den Kommunikationskanal auf der Seite Reporting to CMS ein (Punkte 4.2 und 6.3).

Testen Sie das System: Lösen Sie einen Brandalarm aus und prüfen Sie, ob die Meldungen des FireCom bei der Leitstelle und in Protegus 2 ankommen.

3.8 Brandmelderzentrale C-TEC Cast ZFP

Schließen Sie die Brandmelderzentrale C-TEC Cast ZFP über den Bus RS485 2 an den FireCom an, wie in den folgenden Zeichnungen gezeigt.

Anschluss der Zentrale C-TEC Cast ZFP ohne eingebautes Netzteil: Die Klemme **+24V** der Zentrale an **+DC** des FireCom, **0V** an **−DC** (die Plusleitung ist mit +24 V bezeichnet); **ABUS RS485** – die Klemme **A** der Zentrale an **A2**, **B** an **B2**.
Abbildung 29. Anschluss der Zentrale C-TEC Cast ZFP ohne eingebautes Netzteil: Die Klemme +24V der Zentrale an +DC des FireCom, 0V an −DC (die Plusleitung ist mit +24 V bezeichnet); ABUS RS485 – die Klemme A der Zentrale an A2, B an B2.
Dasselbe mit eingebautem Netzteil: Die Klemme **0V** der Zentrale an die Klemme **C** des FireCom; **ABUS RS485** – **A** an **A2**, **B** an **B2**.
Abbildung 30. Dasselbe mit eingebautem Netzteil: Die Klemme 0V der Zentrale an die Klemme C des FireCom; ABUS RS485 – A an A2, B an B2.

Einrichtung des FireCom in TrikdisConfig, wenn er an eine Brandmelderzentrale C-TEC Cast ZFP angeschlossen ist:

  1. Wählen Sie auf der Seite Modules in der Gruppe RS485 2 interface die Zentrale C-TEC Cast ZFP.
TrikdisConfig – **Modules**, Gruppe **RS485 2 interface**.
Abbildung 31. TrikdisConfig – Modules, Gruppe RS485 2 interface.
  • 1 Interface type – Auswahl von C-TEC Cast ZFP
  1. Geben Sie auf der Seite Users & Reporting die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Benutzer ein, die vom FireCom Meldungen erhalten (Punkt 6.4).
  2. Die Benutzer erhalten über die angehakten Ereignisse SMS und Anrufe (Seite Users & Reporting, Registerkarte SMS for Panel events; das Bild der Registerkarte steht in Punkt 3.6). In der Spalte CID können Sie weitere Contact-ID-Ereigniscodes hinzufügen; zu den neuen Codes müssen Sie auch den SMS-Text eingeben. Wenn der Benutzer über die Ereignisse eine Nachricht (oder einen Anruf) erhalten soll, setzen Sie das Häkchen SMS (oder Call).
  3. Wenn die Meldungen auch den Empfänger der Leitstelle erreichen müssen, richten Sie den Kommunikationskanal auf der Seite Reporting to CMS ein (Punkte 4.2 und 6.3).

Einrichtung der Zentrale mit dem Programm ZFPtools

Installieren Sie das Programm ZFPtools auf dem Computer und starten Sie es. Schalten Sie die Versorgung der Brandmelderzentrale ein und warten Sie, bis die Software der Zentrale geladen ist. Verbinden Sie die Zentrale über ein USB-2.0-A-B-Kabel mit dem Computer. Die Markierungsnummern in den Bildern entsprechen den Nummern der Schritte.

  1. Öffnen Sie die Registerkarte Node View.
ZFP Programming Tools, Fenster **Site Details** – die Registerkarte **Node View**.
Abbildung 32. ZFP Programming Tools, Fenster Site Details – die Registerkarte Node View.
  • 1 Node View
  1. Laden Sie die Einstellungen der Zentrale auf den Computer herunter.
ZFP Programming Tools – **Node View**, **Panel 1**.
Abbildung 33. ZFP Programming Tools – Node View, Panel 1.
  • 2 Retrieve All Data – Herunterladen der Einstellungen der Zentrale
  1. Geben Sie den Code ein (ab Werk 4444).
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
Fenster **Panel Log In**: **Enter Access Level 3 Code** – der Code der Zugriffsebene 3.
Abbildung 34. Fenster Panel Log In: Enter Access Level 3 Code – der Code der Zugriffsebene 3.
  • 3 die Felder des Codes
  • 4 OK (grünes Häkchen)
  1. Wählen Sie das Element BMS Interface.
  2. Klicken Sie auf ein freies Symbol.
ZFP Programming Tools – **Node View**, **Devices**.
Abbildung 35. ZFP Programming Tools – Node View, Devices.
  • 5 BMS Interface in der Liste Device Palette
  • 6 freier Platz im Bereich Devices (im Bild Platz 16)
  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Edit Devices.
ZFP Programming Tools – auf Platz 16 steht bereits das Symbol von **BMS Interface**.
Abbildung 36. ZFP Programming Tools – auf Platz 16 steht bereits das Symbol von BMS Interface.
  • 7 Edit Devices
  1. Geben Sie auf der Registerkarte Device den Namen des Systems ein.
**Device Properties**, Registerkarte **Device**: **Device Type**: BMS Interface.
Abbildung 37. Device Properties, Registerkarte Device: Device Type: BMS Interface.
  • 8 Name – der Name des Systems (im Bild FIRECOM)
  1. Geben Sie auf der Registerkarte Properties den Namen des Systems ein.
  2. Geben Sie den Bus ABUS RS485 an, an den der FireCom angeschlossen ist.
  3. Stellen Sie die Meldungen ein.
  4. Schreiben Sie die Einstellungen in die Zentrale.
**Device Properties**, Registerkarte **Properties**; im Bild **BAUD Rate** 57600, **Response Timeout** 250, **Max Retries** 5.
Abbildung 38. Device Properties, Registerkarte Properties; im Bild BAUD Rate 57600, Response Timeout 250, Max Retries 5.
  • 9 Name – der Name des Systems (FIRECOM)
  • 10 Connection – ABUS RS485
  • 11 die Meldungen: Zone Disablements – Reports Zone; Input Group Disablements, Output Group Disablements, Group Actions – Reports Group
  • 12 Send All Data – Schreiben der Einstellungen in die Zentrale
  1. Geben Sie den Code ein (ab Werk 4444).
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK (das Fenster Panel Log In ist dasselbe wie bei den Schritten 3–4).

Die Zentrale ist programmiert. Ziehen Sie das USB-2.0-A-B-Kabel aus der Zentrale.

Testen Sie das System: Lösen Sie einen Brandalarm aus und prüfen Sie, ob die Meldungen des FireCom bei der Leitstelle und in Protegus 2 ankommen.

3.9 Brandmelderzentrale Polon-Alfa 3000

Anschluss über den RS485-Bus

Der FireCom wird über den RS485-Bus an die Zentrale Polon-Alfa 3000 angeschlossen.

Anschluss der Polon-Alfa 3000 (Module **MSO-30** und **MK-30**) über den RS485-Bus. Versorgung: Die Klemme **Z1 24V ZEW +** des MSO-30 an **+** des FireCom (15–32 V DC, 2,5 A), **Z1 −** an **−**; RS485 – die Klemme **Z1 RS485 A** des MK-30 an **A2**, **B** an **B2**. Die Klemme **GND** des MK-30 ist nicht angeschlossen.
Abbildung 39. Anschluss der Polon-Alfa 3000 (Module MSO-30 und MK-30) über den RS485-Bus. Versorgung: Die Klemme Z1 24V ZEW + des MSO-30 an + des FireCom (15–32 V DC, 2,5 A), Z1 − an −; RS485 – die Klemme Z1 RS485 A des MK-30 an A2, B an B2. Die Klemme GND des MK-30 ist nicht angeschlossen.

Einrichtung des FireCom in TrikdisConfig:

  1. Wählen Sie auf der Seite Modules in der Gruppe RS485 2 interface die Zentrale Polon-Alfa 3000.
  2. Wählen Sie als Verbindungsart (Connection) RS485.
TrikdisConfig – **Modules**, Gruppe **RS485 2 interface**.
Abbildung 40. TrikdisConfig – Modules, Gruppe RS485 2 interface.
  • 1 Interface type – Auswahl von Polon-Alfa 3000
  • 2 Connection – RS485
  1. Geben Sie auf der Seite Users & Reporting die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Benutzer ein, die vom FireCom Meldungen erhalten (Punkt 6.4).
  2. Wenn der Benutzer über die Ereignisse eine Nachricht (oder einen Anruf) erhalten soll, setzen Sie das Häkchen SMS (oder Call) (Seite System events, Registerkarte SMS & Call reporting, Punkt 6.9).
  3. Wenn die Meldungen auch den Empfänger der Leitstelle erreichen müssen, richten Sie den Kommunikationskanal auf der Seite Reporting to CMS ein (Punkte 4.2 und 6.3).

Die Zentrale Polon-Alfa 3000 muss mit dem Modul MK-30 im Programm POLON Studio so eingerichtet werden, dass sie mit dem Protokoll Modbus RTU (RS485) arbeitet.

POLON Studio – das Fenster des Moduls **MK-30 (1)**: **Modbus Interface**: RS-485; **Modbus RTU Bitrate** 115200, **Parity** None, **Stop Bits** 1, **Address** 1.
Abbildung 41. POLON Studio – das Fenster des Moduls MK-30 (1): Modbus Interface: RS-485; Modbus RTU Bitrate 115200, Parity None, Stop Bits 1, Address 1.

Testen Sie das System: Lösen Sie einen Brandalarm aus und prüfen Sie, ob die Meldungen des FireCom bei der Leitstelle und in Protegus 2 ankommen.

Anschluss über das lokale Netzwerk (LAN)

Der FireCom und die Zentrale Polon-Alfa 3000 sind mit demselben lokalen Netzwerk (LAN) verbunden.

Die Polon-Alfa 3000 (**MSO-30** / **MK-30**) und der FireCom im selben lokalen Netzwerk: Der **LAN**-Anschluss des MK-30 und der **LAN**-Anschluss des FireCom sind mit LAN-Kabeln an denselben Router (**ROUTER**) angeschlossen.
Abbildung 42. Die Polon-Alfa 3000 (MSO-30 / MK-30) und der FireCom im selben lokalen Netzwerk: Der LAN-Anschluss des MK-30 und der LAN-Anschluss des FireCom sind mit LAN-Kabeln an denselben Router (ROUTER) angeschlossen.
  • 1 LAN-Kabel („LAN cable“)

Einrichtung des FireCom in TrikdisConfig:

  1. Wählen Sie auf der Seite Modules in der Gruppe RS485 2 interface die Zentrale Polon-Alfa 3000.
  2. Wählen Sie als Verbindungsart (Connection) TCP.
  3. Geben Sie die IP-Adresse der Zentrale Polon-Alfa 3000 ein (IP address).
TrikdisConfig – **Modules**, Gruppe **RS485 2 interface**.
Abbildung 43. TrikdisConfig – Modules, Gruppe RS485 2 interface.
  • 1 Interface type – Auswahl von Polon-Alfa 3000
  • 2 Connection – TCP
  • 3 IP address – die IP-Adresse der Zentrale (im Bild 192.168.1.2)
  1. Setzen Sie auf der Seite Reporting to CMS, Registerkarte Settings, in der Gruppe LAN network parameters das Häkchen DHCP (automatischer Anmeldemodus): So liest der FireCom die Netzwerkeinstellungen (Subnetzmaske, Gateway) automatisch ein und erhält eine IP-Adresse (Punkt 6.3).
  2. Geben Sie auf der Seite Users & Reporting die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der Benutzer ein, die vom FireCom Meldungen erhalten (Punkt 6.4).
  3. Wenn der Benutzer über die Ereignisse eine Nachricht (oder einen Anruf) erhalten soll, setzen Sie das Häkchen SMS (oder Call) (Seite System events, Registerkarte SMS & Call reporting, Punkt 6.9).
  4. Wenn die Meldungen auch den Empfänger der Leitstelle erreichen müssen, richten Sie den Kommunikationskanal auf der Seite Reporting to CMS ein (Punkte 4.2 und 6.3).

Die Zentrale Polon-Alfa 3000 muss mit dem Modul MK-30 im Programm POLON Studio so eingerichtet werden, dass sie im lokalen Netzwerk (LAN) arbeitet. Geben Sie die IP-Adressen des LAN nach den Einstellungen Ihres eigenen Netzwerks an.

POLON Studio – das Fenster des Moduls **MK-30 (1)**: **Modbus TCP IP** 192.168.1.2, **Modbus TCP Mask** 255.255.255.0, **Modbus TCP Gate** 192.168.1.1, **Modbus TCP Port** 502.
Abbildung 44. POLON Studio – das Fenster des Moduls MK-30 (1): Modbus TCP IP 192.168.1.2, Modbus TCP Mask 255.255.255.0, Modbus TCP Gate 192.168.1.1, Modbus TCP Port 502.

Testen Sie das System: Lösen Sie einen Brandalarm aus und prüfen Sie, ob die Meldungen des FireCom bei der Leitstelle und in Protegus 2 ankommen.

3.10 Anschluss der Temperatursensoren

Schließen Sie die Temperatursensoren nach den Zeichnungen an.

Anschluss des Temperatursensors **DS18B20**: rote Leitung – **+5V** an die Klemme **+Vdd**; gelbe – **1W** an die Klemme **DQ**; schwarze – **C** an die Klemme **GND**.
Abbildung 45. Anschluss des Temperatursensors DS18B20: rote Leitung – +5V an die Klemme +Vdd; gelbe – 1W an die Klemme DQ; schwarze – C an die Klemme GND.
  • rote Leitung („Red wire“)
  • gelbe Leitung („Yellow wire“)
  • schwarze Leitung („Black wire“)
Anschluss des Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensors **AM2301**, ebenso: rot – **+5V** an **+Vdd**; gelb – **1W** an **DQ**; schwarz – **C** an die Klemme **GND**.
Abbildung 46. Anschluss des Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensors AM2301, ebenso: rot – +5V an +Vdd; gelb – 1W an DQ; schwarz – C an die Klemme GND.
  • rote Leitung („Red wire“)
  • gelbe Leitung („Yellow wire“)
  • schwarze Leitung („Black wire“)

An den FireCom können höchstens 8 Temperatursensoren Maxim® / Dallas® DS18S20 oder DS18B20 oder höchstens 1 Luftfeuchtigkeits- und Temperatursensor AM2301 angeschlossen werden. Wenn Sie den Sensor mit einer Leitung von mehr als 0,5 m anschließen, empfehlen wir ein Kabel mit verdrillten Adernpaaren (UTP 4×2×0,5 oder STP 4×2×0,5). Die Klemme +5V der Platine dient zur 5-V-DC-Versorgung der am 1-Wire-Datenbus angeschlossenen Geräte; der höchste Ausgangsstrom beträgt 0,2 A. Der Ausgang ist gegen Überlastung geschützt: Übersteigt der Strom den zulässigen Höchstwert, wird die Versorgung automatisch abgeschaltet. Der Kommunikator erkennt die angeschlossenen Geräte automatisch und weist sie zu (der AM2301 muss auf der Seite Sensors manuell zugewiesen werden, Punkt 6.8).

DS18B20 Temperatursensor mit 1m DrahtDS18B20 Temperatursensor mit 1m Draht

3.11 Anschluss eines Relais und eines LED-Signalgebers

Mit den Relaiskontakten können Sie verschiedene elektrische Geräte aus der Ferne schalten (ein/aus). Die universelle I/O-Klemme des Kommunikators muss als Ausgang (OUT) eingestellt werden, und ihr muss die Definition Remote control zugewiesen werden (Seite PGM, Output definition, Punkt 6.7).

Anschluss eines externen Relais: Ein Ende der Spule kommt an die Klemme **AUX+**, das andere an **IOx**; die Relaiskontakte: **NC**, **C**, **NO**.
Abbildung 47. Anschluss eines externen Relais: Ein Ende der Spule kommt an die Klemme AUX+, das andere an IOx; die Relaiskontakte: NC, C, NO.
  • R Relais („Relay“)
Anschluss eines LED-Signalgebers: von der Klemme **AUX+** über einen Widerstand **2k2** (2,2 kΩ) und die LED in Reihe an die Klemme **IOx**.
Abbildung 48. Anschluss eines LED-Signalgebers: von der Klemme AUX+ über einen Widerstand 2k2 (2,2 kΩ) und die LED in Reihe an die Klemme IOx.

3.12 Anschluss der Eingänge der Brandmelderzentrale

Nach der Norm EN 54 muss die Brandmelderzentrale vom Kommunikator über eine Störung der Verbindung zur Leitstelle informiert werden sowie darüber, dass die Leitstelle die Meldungen erfolgreich empfangen hat. Dazu müssen die PGM-Ausgänge des Kommunikators (zum Beispiel die Ausgänge Relay1 und Relay2) an die dafür vorgesehenen Eingänge der Brandmelderzentrale angeschlossen werden. Der PGM-Ausgang Relay1 muss auf den Zustand CMS fail (Störung der Verbindung zur Leitstelle), Relay2 auf ACK received (Quittung empfangen) eingestellt werden (Seite PGM, Punkt 6.7). Der Ausgang Relay1 schaltet ein, wenn der Kommunikationskanal zur Leitstelle unterbrochen ist; der Ausgang Relay2 schaltet für 5 Sekunden ein, wenn die Meldung die Leitstelle erfolgreich erreicht hat.

Anschluss der Relaisausgänge des Kommunikators an die Eingänge der Brandmelderzentrale (**Fire control panel**). **Relay1**: die Klemme **C** der Zentrale an **C1**, **IN1** an **NO1**, zwischen **C1** und **NO1** parallel ein Widerstand **R1**; **Relay2**: **C** an **C2**, **IN2** an **NO2**, zwischen **C2** und **NO2** ebenfalls ein **R1**. **IN3**, **NC1** und **NC2** sind nicht angeschlossen.
Abbildung 49. Anschluss der Relaisausgänge des Kommunikators an die Eingänge der Brandmelderzentrale (Fire control panel). Relay1: die Klemme C der Zentrale an C1, IN1 an NO1, zwischen C1 und NO1 parallel ein Widerstand R1; Relay2: C an C2, IN2 an NO2, zwischen C2 und NO2 ebenfalls ein R1. IN3, NC1 und NC2 sind nicht angeschlossen.
  • R Relaisausgang des Kommunikators („Relay“): oben Relay1, unten Relay2

3.13 Anschluss der Erweiterungsmodule der iO-Serie

Wenn der FireCom mehr Eingänge (IN) oder Ausgänge (OUT) benötigt, schließen Sie eine kabelgebundene oder drahtlose Ein- und Ausgangserweiterung der Trikdis-iO-Serie an. Die Einrichtung der Erweiterungsmodule im FireCom beschreibt Punkt 6.5 (Seite Modules).

Anschluss des **iO-8**: Versorgung – **AUX+** (+12 V) an die Klemme **+DC** des iO-8, **AUX−** an **−DC**; RS485 – **A1** an **A**, **B1** an **B**.
Abbildung 50. Anschluss des iO-8: Versorgung – AUX+ (+12 V) an die Klemme +DC des iO-8, AUX− an −DC; RS485 – A1 an A, B1 an B.
Anschluss des **iO-MO**: Versorgung – **AUX+** (+12 V) an **+DC**, **AUX−** an **−DC**; RS485 – **A1** an **A RS485**, **B1** an **B RS485**.
Abbildung 51. Anschluss des iO-MO: Versorgung – AUX+ (+12 V) an +DC, AUX− an −DC; RS485 – A1 an A RS485, B1 an B RS485.
Trikdis IO8 Wired Expander ModulTrikdis IO8 Wired Expander Modul

Anschluss der LORA-Module: Der Sendeempfänger RF-LORA kommt an den RS485-Bus und hält per Funk über höchstens 5000 m die Verbindung mit den Erweiterungen iO-LORA, iO8-LORA und REL-LORA sowie mit der Paniktaste PB-LORA.

Anschluss der LORA-Module: Versorgung – **AUX+** (+12 V) an die Klemme **+DC** des RF-LORA, **AUX−** an **−DC**; RS485 – **A1** an **A RS485**, **B1** an **B RS485**. Funkverbindung über höchstens 5000 m mit den Modulen **iO-LORA**, **iO8-LORA**, **PB-LORA** und **REL-LORA** (in der Zeichnung vor den Modulnamen die Markierungen 1*, 2*, 3*, 8*); iO-LORA und iO8-LORA erhalten eine eigene Versorgung mit 12–26 V (**+DC**, **−DC**), der REL-LORA eine Netzversorgung mit 100–230 V AC (**L**, **N**).
Abbildung 52. Anschluss der LORA-Module: Versorgung – AUX+ (+12 V) an die Klemme +DC des RF-LORA, AUX− an −DC; RS485 – A1 an A RS485, B1 an B RS485. Funkverbindung über höchstens 5000 m mit den Modulen iO-LORA, iO8-LORA, PB-LORA und REL-LORA (in der Zeichnung vor den Modulnamen die Markierungen 1, 2, 3, 8); iO-LORA und iO8-LORA erhalten eine eigene Versorgung mit 12–26 V (+DC, −DC), der REL-LORA eine Netzversorgung mit 100–230 V AC (L, N).
  • W drahtlose Verbindung („Wireless connection“), höchstens 5000 m („up to 5000 m“)

Die Entfernungsangaben „bis … m“ sind theoretische Höchstwerte, die unter idealen Bedingungen erreichbar sind. In der Praxis ergeben Qualität und Verlegung des Kabels, Störquellen und bei Funkverbindungen Wände und Gelände eine deutlich geringere Reichweite. Planen Sie mit Reserve, und prüfen Sie bei langen Strecken die Verbindung bei der Inbetriebnahme.

Trikdis RF-Lora Wireless Expander-ModulTrikdis RF-Lora Wireless Expander-Modul Trikdis io-lora Wireless Expander-ModulTrikdis io-lora Wireless Expander-Modul Trikdis io8-lora Wireless Expander-ModulTrikdis io8-lora Wireless Expander-Modul Trikdis pb-lora drahtloser PanikknopfTrikdis pb-lora drahtloser Panikknopf

3.14 Einschalten des Kommunikators

Zum Einschalten des Kommunikators schalten Sie seine Stromversorgung ein. Die Anzeigeleuchten müssen so arbeiten:

  • die Anzeige STA leuchtet beim Einschalten dauerhaft grün und blinkt nach dem Start grün – die Versorgungsspannung ist in Ordnung;
  • die Anzeige SIM leuchtet dauerhaft grün und blinkt von Zeit zu Zeit mindestens 3-mal gelb – die grüne Farbe zeigt, dass sich die SIM-Karte erfolgreich im Mobilfunknetz angemeldet hat, die Zahl der gelben Blinkzeichen gibt die Signalstärke des Mobilfunknetzes an. Die Anzeige ETH leuchtet grün, wenn der Kommunikator mit dem lokalen Netzwerk (LAN) verbunden ist.
  • Im 4G-Netz ist die Signalstärke 3 ausreichend (3 gelbe Blinkzeichen der Anzeige SIM).
  • Blinkt die Anzeige SIM seltener gelb, reicht die Signalstärke des Mobilfunknetzes nicht aus. Wählen Sie einen anderen Ort für den Kommunikator, versetzen Sie die Antenne oder verwenden Sie eine empfindlichere Mobilfunkantenne (Punkt 1.6).
  • Leuchten die Anzeigen anders, suchen Sie die Ursache anhand von Punkt 1.5 (Anzeigeleuchten).
  • Leuchtet keine der Anzeigen des FireCom, prüfen Sie die Stromversorgung und den Anschluss.

4. Schnelleinrichtung mit der Software TrikdisConfig

Dieses Kapitel beschreibt die Einstellungen, mit denen der FireCom die Ereignisse in die App Protegus 2 (Punkt 4.1) oder an die Leitstelle (Punkt 4.2) sendet. Die übrigen Einstellungen des FireCom stehen in Kapitel 6.

 Alle Trikdis-Geräte können mit einer gemeinsamen Software programmiert werden. Die Software heißt TrikdisConfig und kann von der Herstellerwebsite heruntergeladen werden.

Nach dem Download installieren Sie das Programm. Wenn bei jedem Start von TrikdisConfig eine neue Version verfügbar ist, laden Sie das empfohlene Update herunter und installieren Sie es!

  1. Laden Sie das Programm TrikdisConfig herunter (mit der Schaltfläche oben, oder geben Sie auf www.trikdis.com in das Suchfeld „TrikdisConfig“ ein) und installieren Sie es.
  2. Verbinden Sie den FireCom über ein USB-Type-C-Kabel mit dem Computer.
  3. Starten Sie TrikdisConfig. Das Programm erkennt das angeschlossene Gerät automatisch und öffnet das Programmierfenster des FireCom.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Read [F4]: Das Programm liest die aktuellen Einstellungen des FireCom aus und zeigt sie an. Fragt das Programm nach dem Administrator- oder dem Errichtercode, geben Sie den 6-stelligen Code ein.
  Solange das USB-Kabel am Trikdis-Gerät (und das andere Ende am Computer) angeschlossen ist, wechselt das Gerät in den Programmiermodus.
  • Dabei stoppt der normale Betrieb des Geräts,
  • es wird über das USB-Kabel mit Strom versorgt,
  • nach dem Abziehen startet es neu (sofern es an der Versorgung hängt).

4.1 Einrichtung für die App Protegus 2

Auf der Seite System Options in der Gruppe SIM:

TrikdisConfig – **System Options**, Registerkarte **System general**, Gruppe **SIM** (je zwei Felder: im Bild in beiden PIN-Feldern 1234, in beiden APN-Feldern internet).
Abbildung 53. TrikdisConfig – System Options, Registerkarte System general, Gruppe SIM (je zwei Felder: im Bild in beiden PIN-Feldern 1234, in beiden APN-Feldern internet).
  • 1 SIM card PIN – der PIN-Code der SIM-Karte
  • 2 APN – der Zugangspunkt für das mobile Internet
  1. Geben Sie den PIN-Code der SIM-Karte ein (SIM card PIN).
  2. Ändern Sie bei Bedarf das Feld APN. Den APN finden Sie auf der Website des Mobilfunkanbieters; „internet“ ist universell und funktioniert in den Netzen der meisten Anbieter. Die Daten der Anbieter in Österreich und in Europa: APN-Einstellung – Liste der europäischen Mobilfunkanbieter.

Auf der Seite Users & Reporting in der Gruppe Cloud application:

TrikdisConfig – **Users & Reporting**, Registerkarte **Protegus**, Gruppe **Cloud application** (im Bild ist auch **Parallel reporting** angehakt).
Abbildung 54. TrikdisConfig – Users & Reporting, Registerkarte Protegus, Gruppe Cloud application (im Bild ist auch Parallel reporting angehakt).
  • 3 Enable cloud service – Einschalten der Protegus-Cloud
  • 4 Cloud Access Code – der Zugangscode der Cloud (ab Werk 123456)
  1. Setzen Sie das Häkchen Enable cloud service.
  2. Wenn die Benutzer beim Hinzufügen des Systems zu Protegus 2 den Code eingeben müssen sollen, ändern Sie den Wert von Cloud Access Code (ab Werk 123456).

Auf der Seite Reporting to CMS, Registerkarte Settings:

TrikdisConfig – **Reporting to CMS**, Registerkarte **Settings**.
Abbildung 55. TrikdisConfig – Reporting to CMS, Registerkarte Settings.
  • 5 DHCP – automatische Netzwerkeinstellung
  • 6 Protegus reporting mode – die Reihenfolge der zu Protegus 2 verwendeten Verbindungsarten (im Bild Main type: Ethernet (LAN), Backup type: SIM, Backup type 2: Disabled)
  1. Wenn am Kommunikator ein LAN-Kabel angeschlossen ist, setzen Sie das Häkchen DHCP (automatischer Anmeldemodus): So liest der FireCom die Netzwerkeinstellungen (Subnetzmaske, Gateway) automatisch ein und erhält eine IP-Adresse.
  2. Hier stellen Sie ein, wie der Kommunikator die Meldungen in Protegus 2 sendet. Die Verbindungsarten folgen der Reihe nach: Gelingt die Verbindung mit der primären Verbindungsart nicht, wechselt der Kommunikator zur nächsten usw. Konnte die Meldung über die Ersatzverbindungsart an Protegus 2 übermittelt werden, versucht es der Kommunikator nach Ablauf der eingestellten Zeit wieder mit der primären Verbindungsart (Return to Primary).
  3. Setzen Sie auf der Seite Zones, Registerkarte Zones settings, das Häkchen Prot. bei den Zonen, über deren Zustandsänderung die Benutzer in Protegus 2 benachrichtigt werden sollen (Punkt 6.6).
  4. Setzen Sie auf der Seite PGM, Registerkarte Outputs, das Häkchen Prot. bei den PGM-Ausgängen, über deren Zustandsänderung die Benutzer in Protegus 2 benachrichtigt werden sollen (Punkt 6.7).
  5. Setzen Sie auf der Seite System events, Registerkarte Events, das Häkchen Prot. bei den internen Ereignissen des Kommunikators, über deren Zustandsänderung die Benutzer in Protegus 2 benachrichtigt werden sollen (Punkt 6.9).

Klicken Sie am Ende der Einstellungen auf die Schaltfläche Write [F5] und ziehen Sie das USB-Kabel ab. Hinzufügen des Systems zur App Protegus 2: Punkt 5.1.

Die übrigen TrikdisConfig-Einstellungen des FireCom beschreibt Kapitel 6.

4.2 Einrichtung für die Leitstelle

Auf der Seite System Options, Registerkarte System general:

TrikdisConfig – **System Options**, Registerkarte **System general**.
Abbildung 56. TrikdisConfig – System Options, Registerkarte System general.
  • 1 Object ID – Objektkennung (im Bild 0001)
  • 2 SIM card PIN – der PIN-Code der SIM-Karte
  • 3 APN – der Zugangspunkt für das mobile Internet
  1. Geben Sie die von der Leitstelle erhaltene Objektkennung ein (Object ID, Kundennummer): 4 Zeichen, 0–9 und A–F. Verwenden Sie nicht die Kennungen FFFE und FFFF.
  2. Geben Sie den PIN-Code der SIM-Karte ein (SIM card PIN).
  3. Ändern Sie bei Bedarf das Feld APN. Den APN finden Sie auf der Website des Mobilfunkanbieters; „internet“ ist universell und funktioniert in den Netzen der meisten Anbieter.

Auf der Seite Reporting to CMS, Registerkarte Settings:

TrikdisConfig – **Reporting to CMS**, Registerkarte **Settings**.
Abbildung 57. TrikdisConfig – Reporting to CMS, Registerkarte Settings.
  • 4 DHCP – automatische Netzwerkeinstellung
  • 5 CMS reporting mode – die Reihenfolge der zur Leitstelle verwendeten Verbindungsarten (im Bild Main type: Ethernet (LAN), Backup type: SIM, Backup type 2: Disabled)
  1. Wenn am Kommunikator ein LAN-Kabel angeschlossen ist, setzen Sie das Häkchen DHCP (automatischer Anmeldemodus): So liest der FireCom die Netzwerkeinstellungen (Subnetzmaske, Gateway) automatisch ein und erhält eine IP-Adresse.
  2. Hier stellen Sie ein, wie der Kommunikator die Meldungen an die Leitstelle sendet. Die Verbindungsarten folgen der Reihe nach: Gelingt die Verbindung mit der primären Verbindungsart nicht, wechselt der Kommunikator zur nächsten usw. Konnte die Meldung über die Ersatzverbindungsart an die Leitstelle übermittelt werden, versucht es der Kommunikator nach Ablauf der eingestellten Zeit wieder mit der primären Verbindungsart (Return to Primary).

Auf der Seite Reporting to CMS, Registerkarte Reporting:

TrikdisConfig – **Reporting to CMS**, Registerkarte **Reporting**.
Abbildung 58. TrikdisConfig – Reporting to CMS, Registerkarte Reporting.
  • 6 Communication type – die Verbindungsart
  • 7 Domain or IP – die Adresse des Empfängers
  • 8 Port – der Port des Empfängers
  • 9 Protocol – Übertragungsprotokoll
  • 10 Encryption Key – Verschlüsselungsschlüssel (im Bild 123456)
  • 11 Backup channel – der Ersatzkanal
  • 12 Parallel channel – der Parallelkanal (im Bild TCP/IP)
  1. Communication type – wählen Sie die Verbindungsart (TCP oder UDP).
  2. Domain or IP – geben Sie den Domainnamen oder die IP-Adresse des Empfängers ein.
  3. Port – geben Sie den Netzwerkport des Empfängers ein.
  4. Protocol – wählen Sie, mit welchem Protokoll das Gerät die Meldungen senden soll: TRK (für Trikdis-Empfänger), DC-09_2007 oder DC-09_2012 (für universelle Empfänger), TL150 (für Sur-Gard-Empfänger).
  5. Encryption Key – geben Sie den Verschlüsselungsschlüssel des Empfängers ein.

Wenn Sie als Übertragungsprotokoll DC-09 wählen, geben Sie auf der Seite Reporting to CMS in der Gruppe Settings auch die Objekt-, die Linien- und die Empfängernummer an (Punkt 6.3).

  1. (Empfohlen) Richten Sie den Ersatzkanal ein (Backup channel).
  2. Wenn die Meldungen auch an einen zweiten Empfänger der Leitstelle gesendet werden müssen, richten Sie den Parallelkanal ein (Parallel channel).

Klicken Sie am Ende der Einstellungen auf die Schaltfläche Write [F5] und ziehen Sie das USB-Kabel ab.

Die übrigen TrikdisConfig-Einstellungen des FireCom beschreibt Kapitel 6.

5. Fernsteuerung

Der FireCom kann aus der App Protegus 2, per SMS-Befehl und per Telefonanruf (während des Anrufs mit der Tastatur des Telefons) gesteuert werden. In der App sehen die Benutzer auch den Zustand des Systems und erhalten Benachrichtigungen über die Systemereignisse; per SMS kann der Administrator auch einen Teil der Einstellungen ändern.

5.1 Hinzufügen des FireCom zu Protegus 2

In Protegus 2 sehen die Benutzer den Zustand des Systems und erhalten Benachrichtigungen über die Systemereignisse. Die App ist für das Telefon und im Browser verfügbar (die Download-Links stehen unten, beim Anlegen des Systems).

Bevor Sie das System hinzufügen

Sie können den FireCom zu Protegus 2 hinzufügen, wenn:

  1. eine aktivierte SIM-Karte eingelegt ist und der PIN-Code eingegeben oder ausgeschaltet wurde;
  2. der Protegus-Dienst eingeschaltet ist (Users & Reporting → Enable cloud service, Punkte 4.1 und 6.4; per SMS: CONNECT 123456 PROTEGUS=ON, Punkt 5.2);
  3. seine Stromversorgung eingeschaltet ist (die Anzeige STA blinkt grün);
  4. er mit dem Netz verbunden ist (die Anzeige SIM leuchtet dauerhaft grün und blinkt gelb, und/oder bei LAN-Verbindung leuchtet die Anzeige ETH grün).

Erstellen des Systems in der Protegus 2-Anwendung

  1. Laden Sie die Protegus 2-Anwendung auf Ihr Telefon herunter oder öffnen Sie sie in einem Browser
  2. Protegus 2
    Protegus 2 at Play store
    Protegus 2 at App store
    Protegus 2 app in any browser
  3. Registrieren Sie ein Konto, wenn Sie noch keins haben.
  4. Melden Sie sich in Ihrem Konto an.
  5. Klicken Sie auf der Hauptseite auf die Schaltfläche "+" , um ein System zu erstellen
  6. Neues System hinzufügen
  7. Geben Sie die eindeutige Kennung des TRIKDIS-Geräts ein (Sie können den Barcode oder QR-Code auch mit der Kamera Ihres Telefons scannen), den Sie finden können
    • Auf dem Aufkleber des Geräts
    • Auf der Pappschachtel des Geräts
    • In der unteren linken Ecke von TrikdisConfig (auswählbares und kopierbares Format)
  8. Geben Sie die eindeutige Kennung des Geräts ein
  9. Geben Sie den Systemnamen ein und wählen Sie eine Zeitzone aus
  10. Name und Zeitzone
  11. Ihr System wurde erstellt, Sie können die Partitionen und Zonen im nächsten Schritt benennen, aber Sie können dies jederzeit später tun.
  12. Das System ist bereit
  13. Im letzten Schritt wird der Startbildschirm Ihres Systems angezeigt. Warten Sie, bis der gelbe Streifen verschwindet und Ihr System bereit ist.
  14. Warten Sie, bis der gelbe Streifen verschwindet

Beim Hinzufügen des FireCom beachten Sie Folgendes:

  1. Geben Sie nach System anlegen (Add new system) die eindeutige Kennung des FireCom ein (Unique ID) und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Next. Die Kennung finden Sie auf dem Aufkleber am Gerät und auf der Verpackung; bei USB-Verbindung sehen Sie sie auch in der Statusleiste von TrikdisConfig (Punkt 6.1).
  2. Hat der Errichter den Werkswert 123456 des Cloud Access Code geändert, fragt die App beim Hinzufügen nach dem Code (Punkt 4.1).

5.2 Einrichtung und Steuerung per SMS-Nachricht

1. Ändern Sie das Administratorpasswort. Ersetzen Sie aus Sicherheitsgründen das werkseitige SMS-Passwort des Administrators. Senden Sie eine SMS in dieser Form:

PSW 123456 xxxxxx

Teil Bedeutung
123456 das werkseitige Administratorpasswort
xxxxxx das neue, 6-stellige Administratorpasswort

2. Erlauben Sie die Steuerung für andere Benutzer. Per SMS und Telefonanruf kann das System nur von Telefonnummern aus gesteuert werden, die auf der Benutzerliste stehen. Senden Sie vom Administratortelefon eine SMS mit der Telefonnummer und dem Namen der anderen Personen, damit auch diese das System steuern können:

SETN xxxxxx PHONEx=+PHONENR#NAME#EMAIL

Teil Bedeutung
xxxxxx das 6-stellige Administratorpasswort
x die laufende Nummer des Benutzers in der Liste (wenn Sie 1 schreiben, übertragen Sie Ihre Administratorrechte auf den anderen Benutzer)
PHONENR die Telefonnummer des Benutzers
NAME der Name des Benutzers
EMAIL die E-Mail-Adresse des Benutzers

Liste der SMS-Befehle

Befehl Daten Beschreibung
INFO Datenabfrage zum Kommunikator: Die Antwort enthält den Namen des Objekts, den Zustand des Bereichs, die IMEI-Nummer, die Signalstärke des Mobilfunknetzes, die Firmware-Version und die Seriennummer. Beispiel: INFO 123456
RESET Neustart des Geräts. Beispiel: RESET 123456
OUTPUTx ON Einschalten eines Ausgangs; „x“ ist die Nummer des Ausgangs. Beispiel: OUTPUT1 123456 ON
OUTPUTx OFF Ausschalten eines Ausgangs; „x“ ist die Nummer des Ausgangs. Beispiel: OUTPUT1 123456 OFF
OUTPUTx PULSE=ttt Einschalten eines Ausgangs für einige Sekunden: „x“ ist die Nummer des OUT-Ausgangs, „ttt“ eine dreistellige Zahl, die Impulsdauer in Sekunden. Beispiel: OUTPUT1 123456 PULSE=002
PSW neues Passwort Passwortänderung. Beispiel: PSW 123456 654123
TIME YYYY/MM/DD,12:00:00 Einstellen von Datum und Uhrzeit. Beispiel: TIME 123456 2026/05/09,10:02:00
TXTA Objektname Angabe des Objektnamens. Beispiel: TXTA 123456 House
RDR PhoneNR#SMStext Weiterleitung einer SMS an die angegebene Nummer; die Telefonnummer muss mit „+“ und der internationalen Ländervorwahl beginnen. Beispiel: RDR 123456 +37061234567#forwarded text
ASKI SMS-Abfrage des Zustands der Eingänge (IN). Beispiel: ASKI 123456
ASKO SMS-Abfrage des Zustands der Ausgänge (OUT). Beispiel: ASKO 123456
ASKT SMS mit den Werten aller Temperatursensoren. Beispiel: ASKT 123456
FRS Zurücksetzen (Reset) des Brandmelderausgangs, wenn dem OUT-Ausgang die Funktion Fire sensor reset zugewiesen ist (Punkt 6.7). Beispiel: FRS 123456
SETN PhoneX=PhoneNR#Name#email Aufnahme von Telefonnummer, Benutzername und E-Mail-Adresse für den Benutzer „x“ („x“ ist die Zeile der Telefonnummer in der Liste). Die Telefonnummer muss mit „+“ und der internationalen Ländervorwahl beginnen; Telefonnummer und Benutzername werden durch das Zeichen # getrennt. Beispiel: SETN 123456 PHONE5=+37061234567#JOHN#jonas@trikdis.lt
SETN PhoneX=DEL Löschen der Telefonnummer und des Namens des Benutzers aus dem System. Beispiel: SETN 123456 PHONE5=DEL
UUSD *Uusd code# Senden eines USSD-Codes an den Anbieter (der Befehl heißt tatsächlich UUSD). Beispiel: UUSD 123456 *245#
CONNECT Protegus=ON Verbindung mit dem Protegus-Cloud-Dienst. Beispiel: CONNECT 123456 PROTEGUS=ON
CONNECT Protegus=OFF Trennung vom Protegus-Cloud-Dienst. Beispiel: CONNECT 123456 PROTEGUS=OFF
CONNECT Code=123456 Der Code des Protegus-Cloud-Dienstes. Beispiel: CONNECT 123456 CODE=123456
CONNECT IP=0.0.0.0:8000 TCP-IP-Adresse und Port des Verbindungskanals zum Hauptserver. Beispiel: CONNECT 123456 IP=0.0.0.0:8000
CONNECT IP=0 Ausschalten des Hauptkanals. Beispiel: CONNECT 123456 IP=0
CONNECT ENC=123456 Der TRK-Verschlüsselungsschlüssel. Beispiel: CONNECT 123456 ENC=123456
CONNECT APN=Internet Der Name des APN. Beispiel: CONNECT 123456 APN=INTERNET
CONNECT USER=user Der Benutzername des APN. Beispiel: CONNECT 123456 USER=User
CONNECT PSW=password Das Passwort des APN. Beispiel: CONNECT 123456 PSW=Password

5.3 Steuerung der PGM-Ausgänge per Telefonanruf

Wenn Sie einen PGM-Ausgang aus der Ferne steuern möchten:

  • Der Benutzer muss das Recht zur Steuerung der Ausgänge (OUT) haben (Punkt 6.4), und dem Ausgang (OUT) muss in TrikdisConfig der Typ Remote control zugewiesen sein (Seite PGM, Output definition, Punkt 6.7).
  • Rufen Sie die Nummer der SIM-Karte des FireCom an. Der FireCom nimmt den Anruf an, und Sie können mit der Tastatur des Telefons Befehle nach der Tabelle eingeben.
Tasten Funktion Beschreibung
[Ausgang]*[Zustand]# Steuerung des gewählten Ausgangs (OUT) Schaltet den angegebenen PGM-Ausgang. Zustand: 0 – Ausgang ausgeschaltet; 1 – Ausgang eingeschaltet; 2 – für die Impulsdauer ausgeschaltet; 3 – für die Impulsdauer eingeschaltet (die Impulsdauer ist in der Tabelle PGM von TrikdisConfig einstellbar, Punkt 6.7). Das # markiert das Ende des Befehls. Beispiele: Einschalten von Ausgang 1: 1*1#; Ausschalten von Ausgang 1: 1*0#; Einschalten von Ausgang 2 für die in der Tabelle PGM angegebene Impulsdauer: 2*3#
# Neubeginn des Befehls Wenn Sie sich beim Befehl vertippt haben, drücken Sie die Taste # des Telefons und geben Sie den Befehl erneut ein.

6. Die Seiten von TrikdisConfig

Dieses Kapitel beschreibt die Seiten des Programmierfensters von TrikdisConfig in der Reihenfolge, in der sie im Menü links aufeinander folgen. Anschluss des FireCom über USB-Kabel: Kapitel 4; aus der Ferne: Kapitel 7.

6.1 Die Statusleiste

Nach dem Anschließen und Auslesen des Geräts (Read [F4]) werden unten im Fenster die wichtigsten Daten des Geräts angezeigt:

Beschriftung Bedeutung
IMEI / Unique ID, bei einem Ethernet-Gerät MAC / Unique ID Die eindeutige Kennung des Geräts: bei einem Gerät mit SIM-Karte die IMEI, bei einem Ethernet-Gerät die MAC-Adresse. Dieselbe steht auf der Verpackung und auf der Rückseite des Geräts.
Status Der aktuelle Betriebszustand.
Device Der Gerätetyp (Typbezeichnung). Prüfen Sie, ob hier der Typ Ihres eigenen Geräts steht.
SN Seriennummer.
BL Die Version des Bootloaders.
FW Die Version der Firmware.
HW Die Version der Hardware.
State Die Verbindungsart: USB oder Fernzugriff (remote).
Administrator / Installer Die Zugriffsebene der programmierenden Person (nach Eingabe des Passworts).

Nach Abschluss der Einstellungen schreiben Sie sie mit der Schaltfläche Write [F5] in das Gerät; mit den Schaltflächen Open [F8] und Save [F9] können Sie den gesamten Einstellungssatz in einer Datei speichern und in ein anderes Gerät laden. Save [F9] speichert die Einstellungen in einer Einstellungsdatei, Open [F8] öffnet die gespeicherte Datei; die gespeicherten Einstellungen können Sie später auch in andere Geräte laden und so mehrere Geräte schnell mit identischen Einstellungen einrichten.

Die Statusleiste des FireCom: **Status: Ready**, **BL** 1.02, **FW** 1.07, **State: USB**, **Role: Administrator**; links die Felder **IMEI/Unique ID** und Seriennummer (**SN**). Beim FireCom muss im Feld **Device** der Typ **FC_xxxx** stehen (im Bild FC_E170).
Abbildung 59. Die Statusleiste des FireCom: Status: Ready, BL 1.02, FW 1.07, State: USB, Role: Administrator; links die Felder IMEI/Unique ID und Seriennummer (SN). Beim FireCom muss im Feld Device der Typ FC_xxxx stehen (im Bild FC_E170).

Mit einem Klick auf die Schaltfläche Read [F4] liest das Programm die aktuellen, im FireCom gespeicherten Einstellungen aus und zeigt sie an. Stellen Sie die erforderlichen Parameter anhand der folgenden Seitenbeschreibungen ein.

6.2 Seite „System Options“

Die allgemeinen Einstellungen des Geräts auf drei Registerkarten: System general, Groups und Access.

Registerkarte System general

TrikdisConfig – **System Options**, Registerkarte **System general**: die Gruppen **General**, **SIM** und **Time settings**. Im Bild: **Object ID** 0001, **Object name** Fire communicator, **Test period** 1 Tag 0 Stunden, **Start test at** 13:30, **Text language** English, Unterbrechung nach 10 gleichen Ereignissen / 10 s, Wiederaufnahme nach 1 Minute, **Call** 2-mal, **EOL Type** 10k+10k+5k6, **Communication path test** 1 Tag; **Time set**: GSM modem, **Daylight saving time** angehakt, **Power failure delay** 300 s.
Abbildung 60. TrikdisConfig – System Options, Registerkarte System general: die Gruppen General, SIM und Time settings. Im Bild: Object ID 0001, Object name Fire communicator, Test period 1 Tag 0 Stunden, Start test at 13:30, Text language English, Unterbrechung nach 10 gleichen Ereignissen / 10 s, Wiederaufnahme nach 1 Minute, Call 2-mal, EOL Type 10k+10k+5k6, Communication path test 1 Tag; Time set: GSM modem, Daylight saving time angehakt, Power failure delay 300 s.

Gruppe General

  • Object ID – wenn die Ereignisse an die Leitstelle gehen, geben Sie die von der Leitstelle erhaltene Objektkennung ein (4-stellige Hexadezimalzahl, 0–9, A–F). Verwenden Sie nicht die Kennungen FFFE und FFFF.
  • Object name – der Name des Objekts; dieser Name steht in den SMS an die Benutzer.
  • Test period – angehakt sendet der FireCom im eingestellten Intervall eine „Test“-Meldung.
  • Start test at – angehakt geben Sie hier an, zu welcher Uhrzeit die Testmeldungen gesendet werden.
  • Clear Events after reset – angehakt werden beim Neustart (Reset) alle nicht gesendeten Ereignismeldungen gelöscht.
  • Text language – die Sprache der SMS-Nachrichten: Das Gerät verwendet in den SMS die besonderen Zeichen der gewählten Sprache.
  • Suspend event reporting when … same events per … s – Unterbrechung der Ereignisübertragung, wenn sich die angegebene Zahl gleicher Ereignisse innerhalb der angegebenen Sekunden wiederholt.
  • Restore event reporting after … min – nach dieser Zeit endet die Unterbrechung der Ereignisübertragung (0–999 Minuten).
  • Call – bei einem Ereignis ruft der FireCom den Benutzer bzw. die Benutzer so oft an. Wird der Anruf abgelehnt oder angenommen, hört der FireCom mit dem Anrufen auf. Ein Anruf dauert 20 Sekunden.
  • EOL Type – der Nennwert der an die Melder angeschlossenen Widerstände (EOL – End Of Line, Leitungsabschluss; RT + R1 + R2: RT – Sabotage, R1 – Melder 1, R2 – Melder 2). Die wählbaren Werte: Punkt 3.2.
  • Communication path test – das Intervall, nach dem der Kommunikator die Ersatz-Kommunikationskanäle prüft: Er sendet über sie eine Meldung an die Leitstelle. Nach dem Senden der Meldungen kehrt der Kommunikator zum Primärkanal zurück.

Gruppe SIM

  • SIM card PIN – der PIN-Code der SIM-Karte.
  • APN – der Name des Zugangspunkts für das mobile Internet des Mobilfunkanbieters. Sie müssen ihn angeben, wenn die Ereignismeldungen über die mobile Datenverbindung (GPRS) in die App Protegus 2 oder an die Leitstelle gehen. Die Daten der Anbieter in Österreich und in Europa: APN-Einstellung – Liste der europäischen Mobilfunkanbieter.
  • Login, Password – der Benutzername und das Passwort des APN, falls der Mobilfunkanbieter sie verlangt.
  • Locked ICCID – wenn der Kommunikator nur mit einer bestimmten SIM-Karte arbeiten soll, geben Sie die ICCID-Nummer der Karte ein.
  • Preferred operator – nach Angabe des Codes des Mobilfunkanbieters verbindet sich der Kommunikator nur mit dem Netz des gewählten Anbieters. Der Anbietercode besteht aus dem MCC (Ländercode) und dem MNC (Netzcode).

Gruppe Time settings

Die Uhrzeit können Sie mit der Schaltfläche Set PC time einstellen. Steht im Feld Time set Disabled, übernimmt der Kommunikator die Uhrzeit des Computers. Ist im Feld Time set ein Modem oder ein Server gewählt, richtet der Kommunikator seine Uhrzeit danach.

  • Time zone (hours) – die Zeitzone des Landes (Österreich: +1).
  • Time set – der Server, nach dem sich die interne Uhr des FireCom richtet. Die Synchronisierung erfolgt nach dem Einschalten des Kommunikators.
  • Daylight saving time – angehakt stellt sich die interne Uhr des Kommunikators automatisch auf Sommer- und Winterzeit um.
  • Power failure delay – fällt die Hauptstromversorgung aus, wird die Benachrichtigung über den Stromausfall nach der angegebenen Verzögerung gesendet. Kehrt die Versorgungsspannung zurück, wird die Benachrichtigung über die Wiederherstellung ebenfalls nach der angegebenen Verzögerung gesendet.

Registerkarte Groups

TrikdisConfig – **System Options**, Registerkarte **Groups**: die Gruppentabelle (im Bild die Kennung 1, **Group name**: Group 1).
Abbildung 61. TrikdisConfig – System Options, Registerkarte Groups: die Gruppentabelle (im Bild die Kennung 1, Group name: Group 1).

Die Zonen können Gruppen zugeordnet werden (Seite Zones, Spalte Group, Punkt 6.6). Der Name jeder Gruppe kann geändert werden; die Gruppennamen sind in Protegus 2 sichtbar.

Registerkarte Access

Auf der Registerkarte Access stellen Sie die Zugangscodes und die Berechtigungen des Errichters ein.

TrikdisConfig – **System Options**, Registerkarte **Access**: die Gruppe **Access codes** mit den Werkscodes (**Administrator Code** 123456, **SMS password** 123456, **Installer Code** 654321) und die Gruppe **Installer permissions**. Im Bild darf der Errichter die Einstellungen **Object ID** und **SIM card** ändern, und neben **Area Settings** stehen auch die sichtbaren Seiten (**Users & Reporting**, **Modules**, **Zones**, **PGM**, **Reporting to CMS**, **System events**) auf **Editable** (bearbeitbar).
Abbildung 62. TrikdisConfig – System Options, Registerkarte Access: die Gruppe Access codes mit den Werkscodes (Administrator Code 123456, SMS password 123456, Installer Code 654321) und die Gruppe Installer permissions. Im Bild darf der Errichter die Einstellungen Object ID und SIM card ändern, und neben Area Settings stehen auch die sichtbaren Seiten (Users & Reporting, Modules, Zones, PGM, Reporting to CMS, System events) auf Editable (bearbeitbar).

Gruppe Access codes

  • Administrator Code – voller Zugriff auf die Einstellungen (ab Werk 123456).
  • SMS password – Passwort für die Fernsteuerung und Fernprogrammierung per SMS (ab Werk 123456).
  • Installer Code – eingeschränkter Zugriff zum Ändern der Einstellungen (ab Werk 654321).

Ist der werkseitige Administratorcode (123456) eingestellt, zeigt das Programm nach dem Drücken von Read [F4] die aktuellen Betriebsparameter des Geräts sofort ohne Codeabfrage an.

Gruppe Installer permissions – hier legt der Administrator fest, welche Parameter der Errichter ändern darf.

Ändern Sie aus Sicherheitsgründen die Werkscodes. Das SMS-Passwort können Sie auch per SMS ändern (PSW, Punkt 5.2).

6.3 Seite „Reporting to CMS“

Der FireCom sendet die Meldungen über das Internet (IP) an die Leitstelle. Dem Primärkanal kann ein Ersatzkanal zugeordnet werden: Diesen verwendet das Gerät, wenn die Verbindung auf dem Primärkanal abbricht. Die Seite hat zwei Registerkarten: Reporting und Settings.

Registerkarte Reporting

TrikdisConfig – **Reporting to CMS**, Registerkarte **Reporting**: die Gruppen **Primary channel**, **Backup channel**, **Parallel channel** und **Parallel backup channel**. Im Bild steht das Feld **Communication type** beim Primär- und beim Ersatzkanal auf **Disabled**, beim Parallelkanal und beim parallelen Ersatzkanal auf **TCP/IP**; auf allen vier Kanälen **Port** 0, **Protocol** TRK, **Encryption Key** 123456, die Felder **Domain or IP** sind leer.
Abbildung 63. TrikdisConfig – Reporting to CMS, Registerkarte Reporting: die Gruppen Primary channel, Backup channel, Parallel channel und Parallel backup channel. Im Bild steht das Feld Communication type beim Primär- und beim Ersatzkanal auf Disabled, beim Parallelkanal und beim parallelen Ersatzkanal auf TCP/IP; auf allen vier Kanälen Port 0, Protocol TRK, Encryption Key 123456, die Felder Domain or IP sind leer.

Die an die Leitstelle gesendeten Meldungen sind verschlüsselt und passwortgeschützt. Für den Empfang der Meldungen und ihre Weiterleitung an die Leitstellensoftware ist ein Trikdis-Empfänger erforderlich:

  • für IP-Meldungen: das Empfängerprogramm IPcom (Windows oder Linux), der IP/SMS-Hardware-Empfänger RL14 oder der Mehrkanalempfänger RM14.
Trikdis IPcom v5 Windows Software-EmpfängerTrikdis IPcom v5 Windows Software-Empfänger Trikdis IPcom v5 Linux Software-EmpfängerTrikdis IPcom v5 Linux Software-Empfänger

Gruppe Primary channel (Primärkanal) – und ebenso Parallel channel (Parallelkanal)

  • Communication type – die Art der Verbindung mit dem Empfänger der Leitstelle.
  • Domain or IP – der Domainname oder die IP-Adresse des Empfängers.
  • Port – der Netzwerkport des Empfängers.
  • Protocol – mit welcher Kodierung die Ereignisse gesendet werden: TRK (für Trikdis-Empfänger), DC-09_2007 oder DC-09_2012 (für universelle Empfänger; bei Wahl des SIA-DC-Protokolls kann auch das Meldungsformat SIA-DCS gewählt werden), TL150 (für Sur-Gard-Empfänger).
  • Encryption Key – 6-stelliger Verschlüsselungsschlüssel; der Verschlüsselungsschlüssel des Kommunikators muss mit dem des Empfängers übereinstimmen.

Wenn Sie auch die Parameter des Parallelkanals (Parallel channel) angeben, werden die Meldungen gleichzeitig über beide Kanäle gesendet. Die zwei Kanäle können nicht auf denselben Empfänger eingestellt werden.

Gruppe Backup channel (Ersatzkanal) – und ebenso Parallel backup channel (paralleler Ersatzkanal). Schalten Sie den Ersatzkanal ein, damit die Meldungen bei einem Verbindungsabbruch über den Ersatzkanal gesendet werden. Seine Einstellungen sind dieselben wie oben.

Registerkarte Settings

TrikdisConfig – **Reporting to CMS**, Registerkarte **Settings**. Im Bild: **Return to Primary after** 5 Minuten, eingeschaltetes **IP Ping period** 60 s, **Backup reporting after** 3 Versuchen, **DNS1** 8.8.8.8, **DNS2** 1.1.1.1; **DHCP** angehakt; sowohl zur Leitstelle (**CMS**) als auch zu Protegus **Main type**: Ethernet (LAN), **Backup type**: SIM, **Backup type 2**: Disabled.
Abbildung 64. TrikdisConfig – Reporting to CMS, Registerkarte Settings. Im Bild: Return to Primary after 5 Minuten, eingeschaltetes IP Ping period 60 s, Backup reporting after 3 Versuchen, DNS1 8.8.8.8, DNS2 1.1.1.1; DHCP angehakt; sowohl zur Leitstelle (CMS) als auch zu Protegus Main type: Ethernet (LAN), Backup type: SIM, Backup type 2: Disabled.

Gruppe Settings

  • Return to Primary after – nach dieser Zeit versucht der FireCom, zum Primärkanal (Primary channel) zurückzukehren.
  • IP PING period – das Sendeintervall der internen PING-Signale, die die Verbindung prüfen. Die PING-Signale werden nur über den IP-Kanal gesendet; der Empfänger leitet sie nicht an die Leitstellensoftware weiter und belastet sie damit nicht. Die Software wird nur dann benachrichtigt, wenn der Empfänger während der eingestellten Zeit kein PING vom Gerät erhält.
  • Backup reporting after – nach wie vielen erfolglosen Sendeversuchen der FireCom über den Ersatzkanal (Backup channel) senden soll: Geht die Meldung auf dem Primärkanal (Primary channel) auch nach so vielen Versuchen nicht hinaus, sendet das Gerät sie über den Ersatzkanal.
  • DNS1, DNS2 – die DNS-Server (Domain Name System), die den Domainnamen in eine IP-Adresse übersetzen. Sie werden benötigt, wenn Sie in das Feld Domain or IP des Kanals einen Domainnamen (und keine IP-Adresse) eingegeben haben. Ab Werk die DNS-Server von Google.

Das PING-Intervall

Der Empfänger sendet ab Werk dann eine Meldung „Connection lost“ (Verbindung unterbrochen) an die Leitstellensoftware, wenn er während des Dreifachen des PING-Sendeintervalls des Kommunikators kein PING erhält: bei einem IP PING period von 3 Minuten zum Beispiel nach 9 Minuten. Die PING-Meldungen halten auch die Verbindung zwischen Gerät und Empfänger aktiv – die aktive Verbindung ist für die Ferneinrichtung und die Fernsteuerung erforderlich. Wir empfehlen, das PING-Intervall auf höchstens 5 Minuten einzustellen.

Die folgenden Felder sind nur sichtbar, wenn Sie im Feld Protocol des Kanals das Protokoll DC-09_2007 oder DC-09_2012 gewählt haben:

  • Object ID in SIA DC-09 – die Objektnummer; beim Protokoll DC-09 kommt diese Nummer in die Meldungen. Geben Sie die von der Leitstelle erhaltene 3- bis 16-stellige Hexadezimalzahl ein.
  • SIA DC-09 receiver No. – die Nummer des Empfängers.
  • SIA DC-09 line No. – die Nummer der Linie im Empfänger.
  • Local time in SIA – angehakt steht in den an die Leitstelle gesendeten Meldungen die im Modul eingestellte Uhrzeit.

Gruppe Reporting mode

Hier stellen Sie ein, wie der Kommunikator über die Kanäle zur Leitstelle und mit Protegus 2 kommuniziert. Die Verbindungsarten folgen der Reihe nach: Kann sich der Kommunikator mit der Verbindungsart Main type nicht verbinden, wechselt er zu Backup type usw. Konnte die Meldung über die Ersatzverbindungsart an die Leitstelle übermittelt werden, versucht es der Kommunikator nach Ablauf der angegebenen Zeit wieder mit der primären Verbindungsart (Return to main).

  • Main type – die primäre Verbindungsart (SIM oder Ethernet (LAN)) zum Empfänger der Leitstelle und zu Protegus 2.
  • Backup type – die Ersatzverbindungsart (SIM oder Ethernet (LAN)) zum Empfänger der Leitstelle und zu Protegus 2.
  • Backup type 2 – die zweite Ersatzverbindungsart (SIM oder Ethernet (LAN)) zum Empfänger der Leitstelle und zu Protegus 2.
  • Dual path for CMS – Zweiwegemodus: CMS1 arbeitet über LAN, CMS2 über SIM. Die zwei Kanäle und Kommunikationswege arbeiten parallel.
  • Return to main (both channel) – nach so vielen Minuten versucht der FireCom, zum Primärkanal zurückzukehren, wenn er über einen Ersatzkanal gearbeitet hat.

Gruppe LAN network parameters

  • DHCP mode – die Art der Anmeldung im lokalen Netzwerk (LAN) (manuell oder automatisch). Angehakt (automatischer Anmeldemodus) liest der FireCom die Netzwerkeinstellungen (Subnetzmaske, Gateway) automatisch ein und erhält automatisch eine IP-Adresse.
  • Static IP – statische IP-Adresse im manuellen Modus.
  • Subnet mask – Subnetzmaske im manuellen Modus.
  • Default gateway – Standard-Gateway im manuellen Modus.
  • LAN Trouble indication – angehakt leuchtet die Anzeige des Kommunikators auf, wenn die LAN-Verbindung abbricht.

Gruppe SIM parameters

  • Disable indication of the absence of a SIM card – angehakt meldet der FireCom nicht, wenn keine SIM-Karte eingelegt ist.
  • Use dial and SMS when working over internet module – angehakt kann der Kommunikator auch per Anruf und SMS gesteuert werden. Ist das Häkchen nicht gesetzt und ein LAN-Netzwerk vorhanden, werden SMS und Anruf nicht verwendet. Ist das Häkchen nicht gesetzt und kein LAN-Netzwerk vorhanden, kann der FireCom weiterhin per Anruf und SMS gesteuert werden und sendet SMS an den Benutzer.
  • Disable the use of SIM card mobile data – angehakt verwendet der FireCom die mobile Datenverbindung der SIM-Karte nicht: Die Daten gehen nur über LAN. Ist das LAN-Netzwerk vorübergehend nicht erreichbar, speichert der FireCom die Daten in seinem Speicher und sendet sie nach der Rückkehr des LAN über LAN.

6.4 Seite „Users & Reporting“

Die Einstellungen der Benutzer, der Protegus-Cloud und der SMS-Antworten, auf drei Registerkarten: Users, Protegus und SMS answer texts. Einstellung der SMS und Anrufe über die Ereignisse der Brandmelderzentrale (Registerkarte SMS for Panel events): Punkt 3.6.

Registerkarte Users

TrikdisConfig – **Users & Reporting**, Registerkarte **Users**, mit Beispieldaten: In der ersten Zeile (1A) der Tabelle **Users & Reporting to User** sind die Felder **Name**, **Tel number** und **Email** ausgefüllt, die Häkchen **PGM**, **ACK** und **FWD** gesetzt; die übrigen sichtbaren Zeilen sind leer.
Abbildung 65. TrikdisConfig – Users & Reporting, Registerkarte Users, mit Beispieldaten: In der ersten Zeile (1A) der Tabelle Users & Reporting to User sind die Felder Name, Tel number und Email ausgefüllt, die Häkchen PGM, ACK und FWD gesetzt; die übrigen sichtbaren Zeilen sind leer.

Gruppe Users & Reporting to User

  • ID – die laufende Nummer des Benutzers in der Liste.
  • Name – der Name des Benutzers; dieser Name steht in den Ereignis-SMS und in der App.
  • Tel number – die Telefonnummer des Benutzers, an die die SMS gehen; geben Sie sie mit der internationalen Ländervorwahl beginnend ein (zum Beispiel +43…). Die ersten 8 Telefonnummern erhalten Nachrichten und Anrufe über die Ereignisse.
  • E-mail – die E-Mail-Adresse des Benutzers: An diese erhält er eine Einladung zu Protegus 2, um das System steuern zu können.
  • PGM – angehakt kann der Benutzer die Ausgänge aus der Ferne (per Anruf, SMS) steuern.
  • ACK – angehakt sendet der FireCom nach jedem empfangenen SMS-Befehl eine Antwort-SMS an den Benutzer (der Text der Antworten: Registerkarte SMS answer texts).
  • FWD – angehakt leitet der FireCom SMS, die von Nummern außerhalb des Systems eingehen (zum Beispiel die Guthabenbenachrichtigung der SIM-Karte oder Werbenachrichten), an den Benutzer weiter.

Registerkarte Protegus

TrikdisConfig – **Users & Reporting**, Registerkarte **Protegus**: In der Gruppe **Cloud application** sind **Enable cloud service** und **Parallel reporting** angehakt, **Cloud Access Code** 123456.
Abbildung 66. TrikdisConfig – Users & Reporting, Registerkarte Protegus: In der Gruppe Cloud application sind Enable cloud service und Parallel reporting angehakt, Cloud Access Code 123456.

Gruppe Cloud application

  • Enable cloud service – Einschalten des Dienstes Protegus 2: So tauscht der FireCom Daten mit der App Protegus 2 aus und kann mit TrikdisConfig auch aus der Ferne eingerichtet werden (Kapitel 7).
  • Parallel reporting – paralleles Senden: Die Meldungen gehen gleichzeitig über den Primärkanal (Primary channel) und in Protegus 2.
  • Cloud Access Code – 6-stelliger Code für die Anmeldung in Protegus 2 (ab Werk 123456).

Registerkarte SMS answer texts

TrikdisConfig – **Users & Reporting**, Registerkarte **SMS answer texts**: **Command done** (Befehl ausgeführt), **Wrong password** (falsches Passwort), **Wrong data** (falsche Daten), **Wrong command** (falscher Befehl); beim Zonenalarm (**Zone alarm**) „Alarm!!“, bei der Zonenwiederherstellung (**Zone restore**) „Alarm restored“, beim Einschalten des Ausgangs (**Output ON**) „OUT ON“, beim Ausschalten (**Output OFF**) „OUT OFF“.
Abbildung 67. TrikdisConfig – Users & Reporting, Registerkarte SMS answer texts: Command done (Befehl ausgeführt), Wrong password (falsches Passwort), Wrong data (falsche Daten), Wrong command (falscher Befehl); beim Zonenalarm (Zone alarm) „Alarm!!“, bei der Zonenwiederherstellung (Zone restore) „Alarm restored“, beim Einschalten des Ausgangs (Output ON) „OUT ON“, beim Ausschalten (Output OFF) „OUT OFF“.

In der Spalte SMS text können Sie den Text der auf SMS-Befehle gesendeten Antworten bearbeiten. Hier stehen auch die Texte der SMS, die beim Aktivieren der Eingänge und Ausgänge gesendet werden.

6.5 Seite „Modules“

Die Einstellungen der am RS485-Bus angeschlossenen Erweiterungsmodule und der am Bus RS485 2 angeschlossenen Brandmelderzentrale.

Registerkarte RS485 modules

TrikdisConfig – **Modules**, Registerkarte **RS485 modules**: aufgeklappt die Liste **Module** (**Not available**, Erweiterungen iO-8, iO-MO, iO-LORA und iO8-LORA, Paniktaste PB-LORA, Erweiterung REL-LORA); die Spalten der Tabelle: **ID**, **Module**, **Serial No.**, **Name**, **Firmware version**.
Abbildung 68. TrikdisConfig – Modules, Registerkarte RS485 modules: aufgeklappt die Liste Module (Not available, Erweiterungen iO-8, iO-MO, iO-LORA und iO8-LORA, Paniktaste PB-LORA, Erweiterung REL-LORA); die Spalten der Tabelle: ID, Module, Serial No., Name, Firmware version.

Gruppe RS485 modules

  • ID – die laufende Nummer des Moduls in der Liste.
  • Module – das verwendete Modul aus der Modulliste: iO-8, iO-MO, iO-LORA, iO8-LORA, PB-LORA, REL-LORA (Anschluss: Punkt 3.13).
  • Serial No. – erforderliche 6-stellige Nummer; Sie finden sie auf dem Gehäuse und der Verpackung des Moduls.
  • Name – der Name des Moduls (beliebig).
  • Firmware version – die Firmware-Version des Moduls; sie erscheint, sobald der FireCom das angeschlossene Modul gefunden hat.

Gruppe RS485 2 interface

TrikdisConfig – **Modules**, Gruppe **RS485 2 interface**: aufgeklappt die Liste **Interface type** (**Disabled**, **ESPA 4.4.4**, **NSC solution**, **INIM smartline**, **C-TEC Cast ZFP**, **Polon-Alfa 3000**).
Abbildung 69. TrikdisConfig – Modules, Gruppe RS485 2 interface: aufgeklappt die Liste Interface type (Disabled, ESPA 4.4.4, NSC solution, INIM smartline, C-TEC Cast ZFP, Polon-Alfa 3000).

An den Bus RS485 2 des FireCom kann eine Brandmelderzentrale angeschlossen werden: mit dem Protokoll ESPA 4.4.4, NSC Solution, INIM Smartline, C-TEC Cast ZFP oder Polon-Alfa 3000. Anschluss und Einrichtung der Zentralen beschreiben die Punkte 3.5–3.9.

6.6 Seite „Zones“

Die Einstellungen der Zonen (Eingänge) auf drei Registerkarten: Zones settings, SMS & Call reporting und Zone's codes.

Registerkarte Zones settings

TrikdisConfig – **Zones**, Registerkarte **Zones settings**: im Bild die Zonen 1–5 an den Eingängen **FC 1 I/O** … **FC 5 I/O**, **Group 1**, Typ **EOL**, Verzögerung 800 ms, Häkchen **CMS** und **Prot.** gesetzt.
Abbildung 70. TrikdisConfig – Zones, Registerkarte Zones settings: im Bild die Zonen 1–5 an den Eingängen FC 1 I/O … FC 5 I/O, Group 1, Typ EOL, Verzögerung 800 ms, Häkchen CMS und Prot. gesetzt.
  • Zone No – die laufende Nummer der Zone in der Liste.
  • Name – der Name der Zone; dieser Name steht in den SMS und in der App.
  • Input – welcher Eingang (IN) des FireCom oder des Erweiterungsmoduls zur Zone gehört.
  • Group – Zuordnung der Zone zu einer Gruppe (die Gruppennamen: Punkt 6.2, Registerkarte Groups).
  • Type – der Typ der am Zoneneingang angeschlossenen Schaltung: NC – im Ruhezustand geschlossen; NO – im Ruhezustand offen; EOL – mit Abschlusswiderstand; EOL_T – mit Abschlusswiderstand und Sabotageüberwachung; ATZ – Zwei-Zonen-Schaltung, im Ruhezustand geschlossen, mit Abschlusswiderständen, ohne Sabotageüberwachung (zur Verwendung wählen Sie in der Eingangsliste die zweite ATZ-Zone); ATZ_T – Zwei-Zonen-Schaltung, im Ruhezustand geschlossen, mit Abschlusswiderständen, mit Sabotageüberwachung (zur Verwendung wählen Sie in der Eingangsliste die zweite ATZ-Zone). Die Anschlusszeichnungen: Punkt 3.2.
  • CMS – angehakt geht über die Ereignisse der Zone eine Meldung an die Leitstelle.
  • Prot. – angehakt geht über die Ereignisse der Zone eine Benachrichtigung in die App Protegus 2.
  • Delay – die Reaktionszeit des Eingangs (IN) in Millisekunden.

Registerkarte SMS & Call reporting

Diese Registerkarte erscheint nur, wenn Sie auf der Seite Users & Reporting mindestens eine Benutzertelefonnummer angegeben haben.

TrikdisConfig – **Zones**, Registerkarte **SMS & Call reporting**: in der Tabelle **User 1** je Zone eine Zeile **Event** und eine Zeile **Restore**, mit den Spalten **SMS** und **Call** (im Bild sind die sichtbaren Kontrollkästchen leer).
Abbildung 71. TrikdisConfig – Zones, Registerkarte SMS & Call reporting: in der Tabelle User 1 je Zone eine Zeile Event und eine Zeile Restore, mit den Spalten SMS und Call (im Bild sind die sichtbaren Kontrollkästchen leer).
  • Zn – die Nummer der Zone mit dem Kennwort des Ereignisses: Event (Ereignis) oder Restore (Wiederherstellung).
  • User SMS/Call – bei jedem Zonenereignis können Sie wählen, ob der Benutzer eine SMS und/oder einen Anruf erhält.

Registerkarte Zone's codes

TrikdisConfig – **Zones**, Registerkarte **Zone's codes**: Alarm (**E/R**: E, **CID** 110, **SIA** TA, **Group** 1, **Zone** 001) und Wiederherstellung (**E/R**: R, **CID** 110, **SIA** TR) von Zone 1 eingeschaltet; bei den sichtbaren Zonen 2–5 ist der SIA-Code des Alarms FA, der der Wiederherstellung FH.
Abbildung 72. TrikdisConfig – Zones, Registerkarte Zone's codes: Alarm (E/R: E, CID 110, SIA TA, Group 1, Zone 001) und Wiederherstellung (E/R: R, CID 110, SIA TR) von Zone 1 eingeschaltet; bei den sichtbaren Zonen 2–5 ist der SIA-Code des Alarms FA, der der Wiederherstellung FH.

Wird die Zone ausgelöst, sendet der Kommunikator eine Ereignismeldung. Zum Eingang gehört ein Contact-ID-(SIA-)Code; dieser geht an die Leitstelle und in Protegus 2.

  • Enable – von den angehakten Ereignisfeldern geht eine Meldung an die Leitstelle und in Protegus 2.
  • E/R – welcher Ereignistyp beim Aktivieren des Eingangs gesendet wird: Event (E, Ereignis) oder Restore (R, Wiederherstellung).
  • CID – der Ereigniscode; geben Sie ihn ein oder lassen Sie den Werkswert.
  • SIA – die SIA-Ereigniscodes.
  • Group – die beim Eintreten des Ereignisses gesendete Gruppennummer.
  • Zone – die beim Eintreten des Ereignisses gesendete Zonennummer.

6.7 Seite „PGM“

Die Einstellungen der PGM-Ausgänge auf vier Registerkarten: Outputs, Set Action, Scheduler und SMS & Call reporting.

Registerkarte Outputs

TrikdisConfig – **PGM**, Registerkarte **Outputs**: PGM 1, 2 und 3 an den Ausgängen **RELAY 1**, **2** und **3**, PGM 4 ausgeschaltet (**Disable**); in allen vier sichtbaren Zeilen die Ausgangsdefinition **Remote Control** und 20 s Impulsdauer, die Häkchen **CMS** und **Prot.** sind leer.
Abbildung 73. TrikdisConfig – PGM, Registerkarte Outputs: PGM 1, 2 und 3 an den Ausgängen RELAY 1, 2 und 3, PGM 4 ausgeschaltet (Disable); in allen vier sichtbaren Zeilen die Ausgangsdefinition Remote Control und 20 s Impulsdauer, die Häkchen CMS und Prot. sind leer.
  • PGM No – die laufende Nummer des PGM-Ausgangs in der Liste.
  • Name – der Name des PGM-Ausgangs.
  • PGM output – der dem PGM zugeordnete Ausgang (OUT): des FireCom oder eines externen Geräts.
  • Output definition – die Betriebsart des Ausgangs (OUT) (im Bild Remote Control).
  • Pulse time, s – die Einschaltdauer des Ausgangs (OUT), 0–9999 Sekunden.
  • CMS – angehakt geht über die gewählten Ereignisse eine Meldung an die Leitstelle.
  • Prot. – angehakt geht über die Ereignisse des Ausgangs eine Benachrichtigung in die App Protegus 2.

Registerkarte Set Action

TrikdisConfig – **PGM**, Registerkarte **Set Action**: In den sichtbaren Zeilen ist das Häkchen **Enable** leer, **PGM No.**: N/A, **Action**: PGM OFF, **Pulse Time** 0 s, **Factor**: SMS received, **Factor No.** und **Start when**: N/A, **Set value**: SMS text.
Abbildung 74. TrikdisConfig – PGM, Registerkarte Set Action: In den sichtbaren Zeilen ist das Häkchen Enable leer, PGM No.: N/A, Action: PGM OFF, Pulse Time 0 s, Factor: SMS received, Factor No. und Start when: N/A, Set value: SMS text.
  • ID – die laufende Nummer des Ausgangs in der Liste.
  • Enable – Einschalten des PGM-Betriebsalgorithmus.
  • PGM No. – der Ausgang (OUT), den der Kommunikator beim Eintreten des in den Spalten Factor, Factor No., Start when und Set value beschriebenen Ereignisses steuert.
  • Action – die Aktion:
    • PGM OFF – Zustand des Ausgangs (OUT): ausgeschaltet („Off“).
    • PGM ON – Zustand des Ausgangs (OUT): eingeschaltet („On“).
    • Pulse OFF – der Ausgangszustand des Ausgangs (OUT) ist eingeschaltet („On“); nach dem Befehl schaltet er für die Impulsdauer (Pulse time) aus („Off“) und kehrt danach automatisch in den eingeschalteten Ausgangszustand zurück.
    • Pulse ON – der Ausgangszustand des Ausgangs (OUT) ist ausgeschaltet („Off“); nach dem Befehl schaltet er für die Impulsdauer (Pulse time) ein („On“) und kehrt danach automatisch in den ausgeschalteten Ausgangszustand zurück.
  • Pulse time, s – die Impulsdauer, 0–9999 Sekunden.
  • Factor / Factor No. – welches Ereignis den Ausgang (OUT) einschaltet: Zone (Zone), Eingang einer SMS (SMS received) oder Zonensabotage (Zone tamper).
  • Start when – zusätzliche Bedingung für das Einschalten des Ausgangs (OUT), abhängig vom Ereignis Factor.
  • Set value – abhängig von der in der Spalte Factor gewählten Bedingung können Sie hier einen Wert angeben (den Text der empfangenen SMS). Erkennt der Kommunikator diesen Wert, führt er die in der Spalte Action gewählte Aktion aus. Den SMS-Text können Sie mit %-Zeichen gliedern: Die %-Zeichen trennen das Schlüsselwort, das den Zustand des Ausgangs umschaltet, von der gesamten empfangenen SMS.
Muster Bedeutung Beispiel
%…..% ein Teil des Textes der empfangenen SMS muss mit dem zwischen die %-Zeichen geschriebenen Text übereinstimmen %hoUSe% – in der SMS muss der Text „hoUSe“ vorkommen; zum Beispiel VacationhoUSe25864
…..% der Anfang der empfangenen SMS muss mit dem bis zum %-Zeichen geschriebenen Text übereinstimmen hoUSe% – die SMS muss mit dem Text „hoUSe“ beginnen; zum Beispiel hoUSeddss
%….. das Ende der empfangenen SMS muss mit dem nach dem %-Zeichen geschriebenen Text übereinstimmen %hoUSe – die SMS muss mit dem Text „hoUSe“ enden; zum Beispiel 1144hoUSe

Im SMS-Text wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.

Registerkarte Scheduler

TrikdisConfig – **PGM**, Registerkarte **Scheduler**: die Felder **Start time** und **Stop time** der Zeitplantabelle, neben beiden Kontrollkästchen von Montag bis Sonntag (im Bild 00:00 und leere Kontrollkästchen).
Abbildung 75. TrikdisConfig – PGM, Registerkarte Scheduler: die Felder Start time und Stop time der Zeitplantabelle, neben beiden Kontrollkästchen von Montag bis Sonntag (im Bild 00:00 und leere Kontrollkästchen).
  • ID – die laufende Nummer des Zeitplans in der Liste.
  • Enable – Einschalten des Zeitplans.
  • Start time – wann der Ausgang (OUT) einschalten soll – der Beginn des Zeitplans.
  • Stop time – wann der Ausgang (OUT) ausschalten soll – das Ende des Zeitplans.
  • Mon – Sun – die Wochentage, an denen der Ausgang (OUT) ein- bzw. ausschalten soll.

Registerkarte SMS & Call reporting

Diese Registerkarte erscheint nur, wenn Sie auf der Seite Users & Reporting mindestens eine Benutzertelefonnummer angegeben haben. Diese Einstellungen können nur für die ersten 8 Benutzer gelten.

TrikdisConfig – **PGM**, Registerkarte **SMS & Call reporting**: die Zeilen **Event** und **Restore** von PGM 1, 2 und 3, in der Spalte **User 1** mit leeren Kontrollkästchen **SMS** und **Call**.
Abbildung 76. TrikdisConfig – PGM, Registerkarte SMS & Call reporting: die Zeilen Event und Restore von PGM 1, 2 und 3, in der Spalte User 1 mit leeren Kontrollkästchen SMS und Call.
  • PGM – die Nummer des Ausgangs (OUT) und der Ereignistyp: Event – Einschalten des Ausgangs; Restore – Ausschalten des Ausgangs.
  • User SMS/Call – Sie können wählen, welche Benutzer beim Ein- und Ausschalten des Ausgangs (OUT) eine SMS und/oder einen Anruf erhalten.

6.8 Seite „Sensors“

Die Einstellungen der Temperatursensoren (Anschluss: Punkt 3.10).

TrikdisConfig – **Sensors**: acht Sensorzeilen (**Module type**: Disable, **Sensor 1** … **Sensor 8**, **Max** 30, **Min** 2, **High** und **Low** angehakt, **Delay** 0 Minuten); aufgeklappt die Liste **Sensor type**: **Dallas 1-Wire** und **Humidity & Temperature (AM23xx series)**.
Abbildung 77. TrikdisConfig – Sensors: acht Sensorzeilen (Module type: Disable, Sensor 1 … Sensor 8, Max 30, Min 2, High und Low angehakt, Delay 0 Minuten); aufgeklappt die Liste Sensor type: Dallas 1-Wire und Humidity & Temperature (AM23xx series).
  • ID – die laufende Nummer des Temperatursensors in der Liste.
  • Module type – der der Zeile (ID) zugeordnete Temperatursensor.
  • Serial No. – die Seriennummer des Sensors; der Kommunikator liest sie aus.
  • Sensor name – der Name des Sensors.
  • Max – ist die Temperatur höher als dieser Wert, wird eine Ereignismeldung erzeugt; dazu muss das Häkchen High gesetzt sein.
  • Min – ist die Temperatur niedriger als dieser Wert, wird eine Ereignismeldung erzeugt; dazu muss das Häkchen Low gesetzt sein.
  • Delay – das Ereignis wird gesendet, wenn der Messwert des Sensors innerhalb der eingestellten Zeit den Wert Max oder Min überschreitet. Geben Sie die Zeit in Minuten an.
  • Sensor type – der Typ des angeschlossenen Temperatursensors: Dallas 1Wire – von diesen Sensoren können höchstens 8 angeschlossen werden, und der Kommunikator weist sie automatisch zu; Humidity & Temperature – ein Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor AM2301 kann angeschlossen werden; wenn Sie ihn verwenden, muss er in der Spalte Module type manuell zugewiesen werden.

6.9 Seite „System events“

Die Einstellungen der eigenen (System-)Ereignisse des Kommunikators auf zwei Registerkarten: Events und SMS & Call reporting.

Registerkarte Events

TrikdisConfig – **System events**, Registerkarte **Events**: niedrige Akkuspannung (**Low Battery**, CID 302), periodischer Test (**Periodic test**, 602), fehlender Akku (**Battery missing**, 311), RS485-Störung (**RS485 fault**, 333), hohe Temperatur (**High temperature**, 158), niedrige Temperatur (**Low temperature**, 159) und verlorener Temperatursensor (**Temp. sensor lost**, 380), mit angehakten Kontrollkästchen **Enable**, **CMS** und **Prot.**; daneben die Felder der SMS-Ereignis- und -Wiederherstellungstexte.
Abbildung 78. TrikdisConfig – System events, Registerkarte Events: niedrige Akkuspannung (Low Battery, CID 302), periodischer Test (Periodic test, 602), fehlender Akku (Battery missing, 311), RS485-Störung (RS485 fault, 333), hohe Temperatur (High temperature, 158), niedrige Temperatur (Low temperature, 159) und verlorener Temperatursensor (Temp. sensor lost, 380), mit angehakten Kontrollkästchen Enable, CMS und Prot.; daneben die Felder der SMS-Ereignis- und -Wiederherstellungstexte.
  • ID – die laufende Nummer des Ereignisses in der Liste.
  • Event name – der Name des Ereignisses.
  • Enable – Einschalten der Überwachung des Ereignisses.
  • CMS – über die gewählten Ereignisse geht eine Meldung an die Leitstelle.
  • Prot. – über die gewählten Ereignisse geht eine Benachrichtigung in die App Protegus 2.
  • CID Code – der Contact-ID-Code des Ereignisses.
  • SMS event text – der SMS-Text des Ereignisses.
  • SMS restore text – der SMS-Text der Wiederherstellung.

Registerkarte SMS & Call reporting

Diese Registerkarte erscheint nur, wenn Sie auf der Seite Users & Reporting mindestens eine Benutzertelefonnummer angegeben haben.

TrikdisConfig – **System events**, Registerkarte **SMS & Call reporting**: in der Spalte **Event SMS text** zum Beispiel Battery low, Battery restore, Periodic test, Battery missing; in der Spalte **User 1** leere Kontrollkästchen **SMS** und **Call**.
Abbildung 79. TrikdisConfig – System events, Registerkarte SMS & Call reporting: in der Spalte Event SMS text zum Beispiel Battery low, Battery restore, Periodic test, Battery missing; in der Spalte User 1 leere Kontrollkästchen SMS und Call.
  • ID – die laufende Nummer und das Kennwort des Ereignisses (Event, Restore).
  • Event SMS text – der Text des Ereignisses, der in die SMS-Nachricht kommt.
  • User SMS/Call – bei jedem Ereignis können Sie wählen, ob der Benutzer eine SMS und/oder einen Anruf erhält.

6.10 Seite „Events Log“

Hier können Sie das Ereignisprotokoll des Geräts auslesen und löschen.

TrikdisConfig – **Events Log**: die Schaltflächen **Read Log** und **Clear Log**; in der Tabelle die laufende Nummer (**Event No.**), die Zeit (**Time**), der **CID**-Code und die Beschreibung (**Event definition**) des Ereignisses – im Bild ist der erste Eintrag der Ausfall der Hauptstromversorgung (**Main power failure**, CID 301:00:000).
Abbildung 80. TrikdisConfig – Events Log: die Schaltflächen Read Log und Clear Log; in der Tabelle die laufende Nummer (Event No.), die Zeit (Time), der CID-Code und die Beschreibung (Event definition) des Ereignisses – im Bild ist der erste Eintrag der Ausfall der Hauptstromversorgung (Main power failure, CID 301:00:000).
  • Read Log – die Schaltfläche liest das Ereignisprotokoll aus dem Speicher des Geräts aus.
  • Clear Log – die Schaltfläche löscht die Protokolleinträge aus dem Speicher des Geräts.
  • In der Tabelle sind die laufende Nummer (Event No.), die Zeit (Time), der CID-Code und die Beschreibung (Event definition) des Ereignisses zu sehen. Das Protokoll zeigt höchstens 1000 im Speicher des FireCom gespeicherte Ereignisse.

6.11 Wiederherstellen der Werkseinstellungen

Um die Werkseinstellungen des FireCom wiederherzustellen, klicken Sie in TrikdisConfig auf die Schaltfläche Restore.

TrikdisConfig – der Bereich der Werkseinstellungen (**Default settings**), rot umrahmt die Schaltfläche **Restore**; in der Statusleiste **Ready**, **State: USB**, **Role: Administrator**.
Abbildung 81. TrikdisConfig – der Bereich der Werkseinstellungen (Default settings), rot umrahmt die Schaltfläche Restore; in der Statusleiste Ready, State: USB, Role: Administrator.

Wenn Sie die aktuellen Einstellungen später noch benötigen könnten, speichern Sie sie vor dem Wiederherstellen mit der Schaltfläche Save [F9] in einer Datei (Punkt 6.1).

7. Fernprogrammierung

Die Einstellungen des FireCom können Sie über die Protegus-Cloud mit TrikdisConfig auch aus der Ferne auslesen und ändern – Sie müssen nicht vor Ort fahren.

Voraussetzungen für die Fernprogrammierung

Die Ferneinrichtung funktioniert nur, wenn im FireCom:

  1. eine aktivierte SIM-Karte eingelegt ist und der PIN-Code eingegeben oder ausgeschaltet wurde;
  2. der Protegus-Dienst eingeschaltet ist (Users & Reporting → Enable cloud service, Punkt 6.4);
  3. seine Stromversorgung eingeschaltet ist (die Anzeige STA blinkt grün);
  4. er mit dem Netz verbunden ist (die Anzeige SIM leuchtet dauerhaft grün und blinkt gelb, und/oder bei LAN-Verbindung leuchtet die Anzeige ETH grün).

Leuchtet die Anzeige SIM oder DAT dauerhaft gelb, kann sich das Gerät nicht mit dem Mobilfunknetz und/oder mit Protegus 2 verbinden.

  1. Starten Sie TrikdisConfig auf dem Computer.
  2. Geben Sie im Bereich Remote access in das Feld Unique ID die eindeutige Kennung des FireCom ein (Unique ID). Diese Nummer finden Sie auf der Rückseite des Geräts und auf der Verpackung.
TrikdisConfig – der Bereich **Remote access** des Startfensters: rot umrahmt das leere Feld **Unique ID** und die Schaltfläche **Configure**; daneben das Feld **System Name** und die Schaltfläche **Control**.
Abbildung 82. TrikdisConfig – der Bereich Remote access des Startfensters: rot umrahmt das leere Feld Unique ID und die Schaltfläche Configure; daneben das Feld System Name und die Schaltfläche Control.
  1. (Optional) Geben Sie in das Feld System Name einen Namen für das Gerät ein (zum Beispiel den Namen des Objekts).
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Configure.
  3. Klicken Sie im sich öffnenden Fenster auf die Schaltfläche Read [F4]. Fragt das Programm danach, geben Sie den Administrator- oder den Errichtercode ein.
  4. Klicken Sie am Ende der Einstellungen auf die Schaltfläche Write [F5]. Wenn Sie mit TrikdisConfig fertig sind, klicken Sie auf die Schaltfläche Disconnect.

8. Funktionsprüfung

Testen Sie am Ende der Einrichtung und der Installation das System vollständig:

  1. Um einen Eingang zu prüfen, aktivieren (lösen) Sie den Eingang (aus). Prüfen Sie, ob das Ereignis bei der Leitstelle und/oder in der App Protegus 2 angekommen ist.
  2. Um die Ausgänge zu prüfen, schalten Sie sie aus der Ferne ein und prüfen Sie ihre Funktion. Vergewissern Sie sich, dass die Ereignisse bei der Leitstelle und/oder in der App Protegus 2 angekommen sind.
  3. Führen Sie eine Brandalarmprobe durch und prüfen Sie, ob die Leitstelle die Ereignisse richtig empfängt.

Die Anzeige DAT (auf der Frontseite DATA) zeigt, ob die Meldungen gesendet wurden: Leuchtet sie nicht, sind alle Ereignismeldungen gesendet; bei dauerhaft grünem Licht wird gerade eine Meldung gesendet; leuchtet DAT dauerhaft gelb, befinden sich nicht gesendete Ereignismeldungen im Speicher (Punkt 1.5).

Die Daten des Kommunikators, den Zustand der Ein- und Ausgänge und die Werte der Temperatursensoren können Sie auch per SMS abfragen: INFO 123456, ASKI 123456, ASKO 123456, ASKT 123456 (ersetzen Sie 123456 durch Ihr eigenes SMS-Passwort; Punkt 5.2).

9. Firmware-Aktualisierung

Wenn Sie den FireCom mit TrikdisConfig verbinden und eine neuere Firmware vorhanden ist, bietet das Programm die Aktualisierung von selbst an – dazu muss der Computer mit dem Internet verbunden sein. Virenscanner, Firewall oder strenge Einstellungen für den Internetzugang können die automatische Aktualisierung blockieren; in diesem Fall müssen Sie die Einstellungen des Virenscanners ändern.

Sie können die Firmware auch selbst aktualisieren – auf eine neuere und bei Bedarf auch auf eine ältere Version. Nach der Aktualisierung bleiben alle Einstellungen des Geräts unverändert.

  1. Starten Sie die Software TrikdisConfig und verbinden Sie das Gerät per USB-Kabel, oder öffnen Sie seine Programmierung aus der Ferne.
  2. Wenn es eine neuere Firmware gibt, bietet das Programm deren Download an – nehmen Sie ihn an.
  3. Wählen Sie die Seite Firmware und klicken Sie auf die Schaltfläche Open firmware. Wählen Sie die Firmware-Datei aus.
  4. Drücken Sie die Schaltfläche Update [F12], warten Sie das Ende der Aktualisierung ab, und klicken Sie dann im Popup-Fenster auf OK. Ziehen Sie währenddessen nicht das Kabel ab und unterbrechen Sie die Verbindung nicht.

Die Firmware-Dateien befinden sich im Installationsordner von TrikdisConfig, im Unterordner Firmwares, in dem mit dem Gerätenamen bezeichneten Ordner. Gibt es diesen Ordner nicht, dann gibt es entweder keine Aktualisierung dafür, oder die Software TrikdisConfig selbst muss aktualisiert werden. Die neuesten Dateien können Sie als registrierter Benutzer auch von der Website des Herstellers, auf der Seite des Geräts, herunterladen.

Verbinden Sie den FireCom über ein USB-Type-C-Kabel mit dem Computer oder melden Sie sich aus der Ferne an (Kapitel 7).

TrikdisConfig – FireCom, Seite **Firmware**: das Feld **Open firmware file**, die Schaltfläche **Open firmware**, die Schaltfläche **Update [F12]** und die Fortschrittsanzeige.
Abbildung 83. TrikdisConfig – FireCom, Seite Firmware: das Feld Open firmware file, die Schaltfläche Open firmware, die Schaltfläche Update [F12] und die Fortschrittsanzeige.

10. Fehlersuche und häufige Fragen

Wenn der Kommunikator nicht das tut, was Sie erwarten, sehen Sie sich zuerst die Anzeigeleuchten an (Punkt 1.5), danach die folgenden Punkte.

Die Anzeige STA (auf der Frontseite TROUBLE) blinkt rot – was bedeutet die Zahl der Blinkzeichen?

Die Zahl der Blinkzeichen ist die Ursache der Störung: 1 – keine SIM-Karte eingelegt; 2 – der PIN-Code der SIM-Karte ist falsch (System Options → SIM card PIN, Punkt 6.2); 3 – kann sich nicht mit dem Mobilfunknetz verbinden; 4 – kann sich auf dem Primärkanal nicht mit dem IP-Empfänger verbinden (Reporting to CMS, Punkt 6.3); 5 – kann sich auf dem Ersatzkanal nicht mit dem IP-Empfänger verbinden; 6 – keine DC-Versorgungsspannung (Punkt 2.1); 7 – Störung des AUX-Ausgangs (Überstrom oder Überspannung); 8 – Akkustörung (Punkt 2.2); 9 – das LAN-Kabel ist nicht angeschlossen; 10 – DHCP-Fehler im lokalen Netzwerk (LAN network parameters, Punkt 6.3).

Die Anzeige FPS (auf der Frontseite POWER) blinkt grün – was ist los?

1 grünes Blinkzeichen: keine Netzspannung (AC). 2 grüne Blinkzeichen: Die Spannung der Ersatzstromversorgung (Akku) reicht nicht aus (Punkt 2.2). Leuchtet die Anzeige dauerhaft grün, ist die Stromversorgung in Ordnung (Punkt 1.5).

Wie viele gelbe Blinkzeichen braucht die Anzeige SIM?

Die Zahl der gelben Blinkzeichen gibt die Signalstärke des Mobilfunknetzes an: Im 4G-Netz sind 3 Blinkzeichen bereits ausreichend. Zählen Sie weniger gelbe Blinkzeichen, reicht die Signalstärke nicht aus: Wählen Sie einen anderen Ort für den Kommunikator, versetzen Sie die Antenne oder verwenden Sie eine empfindlichere Mobilfunkantenne (Punkte 1.6 und 3.14). Leuchtet keine der Anzeigen des FireCom, prüfen Sie die Stromversorgung und den Anschluss.

Die Anzeige ETH blinkt grün

Das LAN-Kabel ist nicht angeschlossen, oder es liegt ein DHCP-Fehler vor (Punkt 1.5). Prüfen Sie das Kabel und den Router. Bei automatischer Adressvergabe muss DHCP mode angehakt sein; bei manueller Einstellung geben Sie die Felder Static IP, Subnet mask und Default gateway an (Reporting to CMS → Settings, LAN network parameters, Punkt 6.3). Was das Netzwerk können muss: Punkt 3.1.

Protegus 2 findet den Kommunikator nicht
  • Prüfen Sie die Voraussetzungen für das Hinzufügen: aktivierte SIM-Karte, eingegebener oder ausgeschalteter PIN-Code, eingeschalteter Protegus-Dienst (Users & Reporting → Enable cloud service, Punkt 6.4), grün blinkende Anzeige STA sowie dauerhaft grün leuchtende und gelb blinkende Anzeige SIM und/oder grüne Anzeige ETH (Punkt 5.1).
  • Leuchtet die Anzeige SIM oder DAT dauerhaft gelb, kann sich das Gerät nicht mit dem Mobilfunknetz und/oder mit Protegus 2 verbinden (Kapitel 7). Prüfen Sie die Einstellung APN (Punkt 6.2).
  • Ist der Cloud Access Code nicht der Werkswert 123456, geben Sie beim Hinzufügen den richtigen Code ein (Punkt 4.1).
Ich kann die Ausgänge per Anruf oder SMS nicht steuern
  • Per SMS und Anruf kann nur von Telefonnummern aus gesteuert werden, die auf der Benutzerliste stehen (Punkt 5.2).
  • Der Benutzer muss das Recht zur Steuerung der Ausgänge haben (Häkchen PGM, Punkt 6.4), und dem Ausgang muss die Definition Remote control zugewiesen sein (Output definition, Punkt 6.7).
  • Prüfen Sie das Häkchen Use dial and SMS when working over internet module (Punkt 6.3): Ist es nicht gesetzt und ein LAN-Netzwerk vorhanden, werden Anruf und SMS nicht verwendet.
Ich erhalte keine Antwort auf meine SMS-Befehle

Für die Antwort-SMS muss beim Benutzer das Häkchen ACK gesetzt sein (Users & Reporting, Punkt 6.4). Den Text der Antworten können Sie auf der Registerkarte SMS answer texts bearbeiten.

Können die Daten nur über das lokale Netzwerk (LAN) gehen?

Ja. Wenn Sie das Häkchen Disable the use of SIM card mobile data setzen, verwendet der FireCom die mobile Datenverbindung der SIM-Karte nicht: Die Daten gehen nur über LAN. Ist das LAN vorübergehend nicht erreichbar, speichert der Kommunikator die Daten in seinem Speicher und sendet sie nach der Rückkehr des LAN. Ist keine SIM-Karte im Kommunikator, können Sie die Meldung über ihr Fehlen mit dem Häkchen Disable indication of the absence of a SIM card ausschalten (Punkt 6.3).

Wie viele Rauchmelder können an die Klemme FLOOP angeschlossen werden?

Höchstens 8 Zweidraht-Brandmelder, deren Alarmstrom größer als 10 mA ist. Nach dem letzten Melder ist ein Abschlusswiderstand von 2,2 kΩ erforderlich, und auf der Seite Zones muss als Eingang der Zone der Eingang FC Fire sensor (FLOOP input) gewählt werden (Punkte 3.3 und 6.6). Wenn Sie die Melder an einen IO-Eingang anschließen, finden Sie die Anschlusszeichnungen an derselben Stelle.

Welche und wie viele Temperatursensoren können angeschlossen werden?

Höchstens 8 Temperatursensoren Maxim® / Dallas® DS18S20 oder DS18B20 oder 1 Luftfeuchtigkeits- und Temperatursensor AM2301. Die Dallas-Sensoren weist der Kommunikator automatisch zu, der AM2301 muss auf der Seite Sensors manuell zugewiesen werden (Punkte 3.10 und 6.8). Die Werte können Sie auch per SMS abfragen: ASKT (Punkt 5.2).

Welcher Akku wird benötigt?

Ein 12-V-Bleiakku mit 4 Ah oder 7 Ah (Punkte 1.2 und 2.1). Nach der Norm EN 54 muss sich der Akku innerhalb von 24 Stunden auf 80 % seiner Kapazität aufladen und den Rest in den folgenden 48 Stunden erreichen (Punkt 3.1). Bei 11,5 V wird die Meldung Low Battery gesendet, unter 9,5 V wird der Akku abgeschaltet (Punkt 2.2).

Woher weiß die Brandmelderzentrale, dass die Meldung die Leitstelle erreicht hat?

Nach der Norm EN 54 muss die Zentrale über eine Störung der Verbindung zur Leitstelle und über den erfolgreichen Empfang der Meldungen informiert sein. Dazu müssen zwei PGM-Ausgänge des Kommunikators an die dafür vorgesehenen Eingänge der Zentrale angeschlossen werden: Der auf den Zustand CMS fail eingestellte Ausgang Relay1 schaltet ein, wenn der Kommunikationskanal unterbrochen ist, der auf den Zustand ACK received eingestellte Ausgang Relay2 schaltet für 5 Sekunden ein, wenn die Meldung die Leitstelle erreicht hat (Punkt 3.12).

INIM Smartline: worauf muss ich achten?

Die Zentrale muss im Programm SmartLeague in den Slave-Modus versetzt werden. Sind an die Zentrale Repeater angeschlossen, kann der FireCom nicht über den RS485-Bus angeschlossen werden; ist der FireCom dagegen am RS485-Bus der Zentrale angeschlossen, werden die iO-Erweiterungsmodule nicht unterstützt (Punkt 3.7).

NSC Solution: Die Zentrale sieht den Kommunikator nicht

Nach der Einrichtung des FireCom müssen an der Zentrale die am RS485-Bus angeschlossenen Module gesucht (gescannt) werden (SCAN RS485, Punkt 3.6). Die NSC slave address darf nicht mit der Adresse der an die Zentrale angeschlossenen Module übereinstimmen.

11. Sicherheitshinweise

Achtung!

Elektrizität kann gefährlich sein und zu persönlichen Verletzungen oder TODESfällen führen, sowie zu anderen finanziellen Verlusten oder Schäden, wenn sie nicht ordnungsgemäß verwendet oder installiert wird.

Die Installation erfordert die Arbeit mit elektrischen Geräten und sollte gemäß den gültigen Vorschriften durchgeführt werden!

Die Gewährleistung erfordert, dass das Gerät von qualifiziertem Personal installiert wird, das die Installationsvorschriften für elektrische Geräte einhält und den aktuellen Vorschriften für den sicheren Betrieb elektrischer Geräte folgt.

  • Der Kommunikator darf nur von qualifizierten Personen installiert und gewartet werden.
  • Lesen Sie diese Anleitung vor der Installation aufmerksam durch, um Fehler zu vermeiden, die zu Fehlfunktionen oder sogar zur Beschädigung der Geräte führen können.
  • Trennen Sie vor jedem elektrischen Anschluss die Versorgungsspannung.
  • Nicht vom Hersteller genehmigte Änderungen, Modernisierungen oder Reparaturen führen zum Verlust der Garantie.
  • Beachten Sie die örtlichen Vorschriften zur Abfallentsorgung: Werfen Sie das Gerät und seine Teile nicht in den Hausmüll – geben Sie das ausgediente Gerät als Elektronikschrott ab.

Siehe auch

Die Anleitungen auf docs.trikdis.com sind in englischer Sprache.

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