Direkte Steuerung der Alarmzentrale über Datenbus oder seriellen Port
Direkte Trikdis-Steuerung über Datenbus oder seriellen Port: Vorteile, Kompatibilität und verfügbare Funktionen.
- 5 Min. Lesezeit
- 19.10.2018
- Hersteller: Trikdis
Kommunikation mit der Alarmzentrale über Datenbus oder serielle Schnittstelle – wie ist das möglich?
Bei einer herkömmlichen Installation werden universelle Übertragungsgeräte üblicherweise an die Telefonleitung der Alarmanlage (TIP-RING) angeschlossen. Die spezialisierten Trikdis-Kommunikatoren (Alarmübertragungsgeräte) können sich auf einzigartige Weise mit dem internen Kommunikationskanal der Alarmanlage verbinden. Je nach Hersteller ist dies auf zwei Arten möglich:
- Der Trikdis-Kommunikator wird an einen Datenbus angeschlossen, z. B. bei DSC, Honeywell, CROW usw.,
- bei Paradox- und Texecom-Zentralen kann die serielle Schnittstelle (Serial Port) genutzt werden.
Das Wesentliche an dieser Technologie ist, dass der angeschlossene Trikdis-Kommunikator die Sprache der Alarmzentrale kennt und die an ihn gesendeten Meldungen interpretieren kann (unidirektionale Kommunikation). Genau wie die Bedienteile oder andere Peripheriegeräte empfängt und versteht auch der Kommunikator die vom System gesendeten Ereignisse und leitet sie entsprechend den Einstellungen an den Kunden und/oder die Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) weiter.
Was sind die Vorteile?
- Einfacher als der herkömmliche TIP-RING-Anschluss
- Zuverlässiger
- Schneller zu installieren
- Schnellere Kommunikation
Direkte Steuerung
Die direkte Steuerung bietet weitere Vorteile. Über das oben Genannte hinaus empfängt der Kommunikator nicht nur die Ereignisse von der Zentrale zur Weiterleitung, sondern auch ein Teil der am Bedienteil verfügbaren Funktionen wird zugänglich – es handelt sich also um eine bidirektionale Kommunikation.
Weitere Vorteile der direkten Steuerung
- Das gesamte System oder ein beliebiger Bereich kann mit dem Benutzercode (demselben, der auch am Bedienteil verwendet wird) scharf- oder unscharfgeschaltet werden
- Automatische Erfassung von Bereichen und Zonen
- Erkennung des Status der erfassten Zonen
(Eine häufige Frage, doch dies bedeutet keine ständige Statusanzeige in der Benutzer-App – die Information über den Zonenstatus steht nur bei einem Ereignis und einer Aktualisierung der App zur Verfügung) - Zonen sperren (Bypass)
- Die Ausgänge bleiben für andere Steuerungsaufgaben frei – es ist nicht nötig, einen Ausgang als Schlüsselschalter für das Scharf-/Unscharfschalten zu verdrahten, dies erfolgt direkt über den Datenbus oder die serielle Schnittstelle
Was kann diese Lösung nicht?
- Die PGM-Ausgänge der Alarmzentrale können nicht gesteuert werden
- Die Alarmzentrale kann nicht aus der Ferne programmiert oder aktualisiert werden (TRIKDIS-Geräte können aktualisiert werden)
Welche Trikdis-Kommunikatoren beherrschen die oben genannten Funktionen?
Alarmzentralen anschließbar über Datenbus oder serielle Schnittstelle
Die Trikdis E16, G16, GT, GT+, GET sind kompatibel mit allen unten aufgeführten Alarmzentralen . Der Hauptvorteil dieser spezialisierten Trikdis-Übertragungsmodule besteht darin, dass Ereignisse über den Datenbus oder die serielle Schnittstelle übertragen werden.

Magellan MG5000, MG5050, MG5050+*
DIGIPLEX EVO48, NE96, EVO96, EVO192*, EVOHD* (*Fw. über 7.50)
Für die direkte Steuerung muss die Firmware der PARADOX-Zentralen mindestens Version V.4 sein.
* Die serielle Schnittstelle an den neuen gekennzeichneten Alarmzentralen ist werkseitig gesperrt. Der Port muss aktiviert werden, bevor eine Kommunikation mit einem externen Gerät möglich ist.



Premier Elite 12, 24, 48, 64, 88, 168


Magellan MG5050E
ESPRIT E55, 728ULT, 738ULT




Welche smarten Lösungen lassen sich mit Trikdis-Kommunikatoren umsetzen?
Je nach Gerät verfügen die smarten Trikdis-Kommunikatoren und die smarten Trikdis-Alarmzentralen über einen oder mehrere Ausgänge. Diese Ausgänge können zur Steuerung genutzt werden: Öffnen von Tor oder Garagentor, Heizung, Bewässerung, Lichtsteuerung usw. Ergänzt um einige Sensoren, etwa für Licht, Füllstand oder Temperatur, lässt sich so ein einfacheres Smart-Home-System aufbauen, in dem der Eingang des Kommunikators als Rückmeldung dient (z. B. ob das Tor oder Garagentor offen ist).














